Zum Inhalte wechseln

Nach Aus von Dreßen

Deutsche Starter enttäuschen bei Franz-Sieg in Colorado

06.12.2018 | 12:19 Uhr

Max Franz gewinnt den Super-G in Beaver Creek.
Image: Max Franz gewinnt den Super-G in Beaver Creek. © DPA pa

Ohne den verletzten Kitzbühelsieger Thomas Dreßen haben die deutschen Skirennläufer beim Super-G in Beaver Creek/Colorado enttäuscht.

Beim Triumph des Österreichers Max Franz (1:01,91 Minuten) erreichten Josef Ferstl (Hammer) und Andreas Sander (Ennepetal) im zweiten Super-G der Saison keine Spitzenplatzierung. Das wegen Schneefalls verkürzte Rennen auf der Raubvogel-Piste fand bei schwierigen Sichtverhältnissen statt.

Ferstl ging wegen der Neuschneemenge als "Testfahrer" mit Startnummer 1 unter ungünstigen Voraussetzungen ins Rennen. Der Grödensieger von 2017 lag nach 30 Läufern in 1:03,28 Minuten ohne große erkennbare Fehler nur auf dem 19. Rang. Auch Andreas Sander (Ennepetal/1:03,71 Minuten) blieb deutlich unter seinen Möglichkeiten. Franz holte seinen zweiten Saisonsieg nach dem Abfahrtserfolg von Lake Louise.

Dreßen mit Kreuzbandriss abgereist

Während der fünfte österreichische Super-G-Sieg (inklusive WM 2015) in Serie in Beaver Creek Gestalt annahm, hatte Dreßen bereits die Heimreise angetreten. Der 25 Jahre Mittenwalder war am Freitag in der Abfahrt schwer gestürzt und hatte sich dabei das vordere und hintere Kreuzband im rechten Knie gerissen. Außerdem kugelte Dreßen sich die linke Schulter aus. Die Saison ist für den besten deutschen Speedfahrer gelaufen.

Am Sonntag steht in Beaver Creek noch ein Riesenslalom (17.45 Uhr/20.45 Uhr) auf dem Programm. Für den Deutschen Skiverband (DSV) werden unter anderem Stefan Luitz (Bolsterlang) und Fritz Dopfer (Garmisch) starten. Top-Fahrer Felix Neureuther (Partenkirchen) fehlt nach seinem Mittelhandbruch noch. (sid)

Weiterempfehlen:

Mehr stories