Zum Inhalte wechseln

Diamond League: Mihambo enttäuscht - Crouser bleibt unschlagbar

Diamond League: Mihambo enttäuscht - Crouser bleibt unschlagbar

08.09.2021 | 23:55 Uhr

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Dieses Video (Länge: 3:18 Minuten) zeigt die Highlights des Finals der Diamond League in Zürich.

Weitspringerin Malaika Mihambo ist 36 Tage nach ihrem Olympia-Gold von Tokio weit am nächsten lukrativen Sieg vorbeigeflogen.

Beim Finale der Diamond League in Zürich kam die 27 Jahre alte Heidelbergerin in ihrem ersten Wettkampf nach den Sommerspielen nicht über den fünften und damit vorletzten Platz hinaus.

Mit ihrer Weite von 6,56 m blieb Mihambo deutlich unter ihrer Siegesleistung von Tokio (7,00), mit der sie sich im letzten Versuch noch die Goldmedaille gesichert hatte. Die Bestleistung der Weltmeisterin steht seit der WM 2019 in Doha bei 7,30 m.

Mihambo startet in Berlin

Den Sieg und 30.000 Euro Prämie sicherte sich am ersten Tag des zweitägigen Finales die Tokio-Vierte Ivana Spanovic (Serbien), die mit 6,96 m vor der Schwedin Khaddi Sagna (6,83) und der Ukrainerin Maria Bech-Romantschuk (6,75) lag.

Mihambo wird am Sonntag noch beim ISTAF im Berliner Olympiastadion an den Start gehen und dann eine Erholungspause einlegen. Deutschlands Sportlerin der Jahre 2019 und 2020 hatte in der Olympiasaison mit großen Problemen im Anlauf zu kämpfen, der Goldsprung von Tokio war ihr einziger Sieben-Meter-Flug unter regulären Bedingungen.

Crouser bleibt unschlagbar

In Zürich, wo am Donnerstag der deutsche Speerwurf-Rekordler Johannes Vetter um den Jackpot kämpft, feierte Kugelstoß-Weltrekordler Ryan Crouser aus den USA seinen 24. Sieg in Folge. Der Olympiasieger von Tokio setzte sich zum Auftakt des zweitägigen Meetings mit 22,67 m vor seinem Landsmann Joe Kovacs (22,29) durch. Kovacs hatte Crouser die bislang letzte Niederlage zugeführt - bei der WM 2019 in Doha.

Für das Highlight des ersten Tages sorgte Olympiasiegerin Marija Lassizkene im Hochsprung. Die als neutrale Athletin startende Russin setzte sich mit der Jahresweltbestleistung von 2,05 m durch - dem höchsten Sprung weltweit seit ihren 2,06 m im Juni 2019 in Ostrau.

SID

Weiterempfehlen: