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Leichtathletik News: Krause bei Diamond-League-Finale in Zürich abgeschlagen

Vetter und Hussong knacken "Diamanten-Jackpot" in Zürich

09.09.2021 | 23:56 Uhr

Johannes Vetter glänzt in Zürich.
Image: Johannes Vetter glänzt in Zürich.  © DPA pa

Jackpot geknackt, WM-Ticket gebucht - nur mit den vermaledeiten 90 Metern wurde es wieder nichts: Speerwerfer Johannes Vetter hat sich nach der Olympia-Pleite von Tokio mit dem Sieg in der Diamond League getröstet.

Beim Finale in Zürich setzte sich der deutsche Rekordhalter aus Offenburg am Donnerstagabend mit 89,11 m souverän durch.

Neben 30.000 Dollar Siegprämie durfte der 28 Jahre alte Sportsoldat auch die vorzeitige WM-Qualifikation abhaken - der Königsklassensieger hat bei den Titelkämpfen 2022 in Eugene/USA persönliches Startrecht.

"Tolle Weite"

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Speerwerfer Johannes Vetter hat sich nach der Olympia-Pleite von Tokio mit dem Sieg in der Diamond League getröstet.

"Ich bin ganz zufrieden, es ist eine tolle Weite - auch wenn ich gerne noch einmal die 90 Meter geknackt hätte", sagte Vetter bei Sky, "es tut alles gut weh, jetzt noch das ISTAF in Berlin, und dann geht es ab in den Urlaub."

Vetter blieb im siebten Wettkampf in Serie unter der 90-Meter-Marke, die er zuvor zwischen April und Juni siebenmal in Folge übertroffen hatte. Hinter dem Ex-Weltmeister sorgte der Olympia-Vierte Julian Weber als Zweiter mit 87,03 m für einen deutschen Doppelsieg.

Zahltag für Hussong

Einen Zahltag gab es auch für Speer-Europameisterin Christin Hussong, die sich mit 65,26 m vor Weltmeisterin Kelsey-Lee Barber (Australien/62,68) durchsetzte und mit Vetter auf die verdiente Ehrenrunde ging. Auch Hussong kann damit für Eugene planen. "Bei Olympia in Tokio hat nichts gepasst, aber heute habe ich gezeigt, dass ich da auf das Podest gehört hätte", sagte die 27-Jährige.

Krause verpasst Spitzenergebnis

Über 3000 m Hindernis musste Europameisterin Gesa Felicitas Krause einer harten Saison Tribut zollen und verpasste ein Spitzenergebnis klar. Die Olympiafünfte kam im Rennen über 3000 m Hindernis nur auf Platz neun unter zehn Läuferinnen.

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Gesa Felicitas Krause musste einer harten Saison Tribut zollen und verpasste ein Spitzenergebnis.

In 9:32,69 Minuten blieb die 29-Jährige klar hinter ihrer Saisonbestzeit zurück, die sie zuletzt mit 9:07,61 Minuten beim Meeting in Eugene/Oregon aufgestellt hatte. "Es ist toll, wieder vor Publikum zu laufen. Aber umso bitterer ist es, wenn man nichts zeigen kann. Ich war einfach platt, solche Tage gibt es", sagte Krause, die am Sonntag beim ISTAF läuft. In Zürich siegte die Kenianerin Norah Jeruto (9:07,33).

Elaine Thompson siegt über 100 Meter

Ihre Serie an Traumzeiten setzte die jamaikanische Sprint-Queen Elaine Thompson fort, die über 100 m in 10,65 Sekunden siegte. Mit 10,54 Sekunden war die Olympiasiegerin im August auf Platz zwei der "ewigen" Bestenliste gerannt. Über 200 m steigerte Namibias Ausnahmetalent Christine Mboma (18) als Siegerin den U20-Weltrekord auf 21,78 Sekunden.

Eine große Show bot erneut Stabhochsprung-Olympiasieger Armand Duplantis (Schweden), der mit 6,06 m siegte und dreimal daran scheiterte, seinen Weltrekord auf 6,19 m zu verbessern.

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Als erst dritte Frau der Welt überspringt Anzhelika Sidorova im Stabhochsprung die Fünf-Meter-Marke.

Für ein weiteres Highlight sorgte Stabhochspringerin Anschelika Sidorowa. Die als neutrale Athletin startende Russin sprang als dritte Frau der Geschichte mit 5,01 m über fünf Meter.

SID

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