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Radsport: Nach Rebellins Tod - Fahndung nach Lkw-Fahrer läuft auf Hochtouren

Nach Rebellins Tod: Fahndung nach Lkw-Fahrer läuft auf Hochtouren

Davide Rebellin verstarb nach einem Unfall.
Image: Davide Rebellin verstarb nach einem Unfall.  © Imago

Einen Tag nach dem Todessturz des italienischen Radprofis Davide Rebellin läuft die Fahndung nach dem am Unfall beteiligten Lkw-Fahrer auf Hochtouren.

Der 51-jährige Rebellin war am Mittwoch bei einer Ausfahrt in Montebello Vicentino von einem Lkw erfasst worden und laut Medienberichten noch am Unfallort seinen Verletzungen erlegen.

Der an dem Unfall beteiligte Fahrer habe nicht angehalten, schreibt die Gazzetta dello Sport am Donnerstag. Nicht ausgeschlossen sei, dass er den Aufprall gar nicht bemerkt habe. Mit Hilfe von Videoüberwachungskameras versuchen die Ermittler nun, das Fahrzeug ausfindig zu machen.

Bei einem vergleichbaren Unfall am 22. April 2017 war der damals 37 Jahre alte Radprofi Michele Scarponi zu Tode gekommen. Der Giro-Sieger von 2011 war während einer Trainingsfahrt in Filottrano frontal mit einem Lkw kollidiert und noch vor der Ankunft im Krankenhaus gestorben. In diesem Jahr sind auf den Straßen Italiens bereits über 100 Radfahrer ums Leben gekommen.

SID

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