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Kobayashi siegt

Skispringen: Geiger bester Deutscher in Nischni Tagil

07.12.2018 | 16:02 Uhr

Karl Geiger schneidet beim Weltcup in Nischni Tagil von den deutschen Springern am besten ab.
Image: Karl Geiger schneidet beim Weltcup in Nischni Tagil von den deutschen Springern am besten ab. © Imago

Die DSV-Adler haben auch beim zweiten Weltcup-Wettbewerb im russischen Nischni Tagil eine Podestplatzierung verpasst. Karl Geiger landete als bester Deutscher beim Sieg des Japaners Ryoyu Kobayashi auf Platz fünf.

Kobayashi setzte sich bei seinem dritten Saisonerfolg mit Flügen auf 132,5 und 133,5 m sowie 273,1 Punkte souverän vor Norwegens Vortagessieger Johann Andre Forfang (259,2) und dem Polen Piotr Zyla (258,9) durch, baute damit die Führung im Gesamtweltcup aus. Geiger (248,7) fehlten rund fünf Meter zum Treppchen.

"Ich bin megahappy. Der zweite Durchgang war besser, insgesamt ist es nicht leicht gewesen", sagte Geiger im ZDF. Bundestrainer Werner Schuster meinte: "Insgesamt sind wir heute im Mittelfeld stecken geblieben, die kompakte Mannschaftsleistung ist hervorzuheben."

Schuster lobt "kompakte Mannschaftsleistung"

Der WM-Dritte Markus Eisenbichler (Siegsdorf) zeigte sich als Zehnter nach seinem 32. Platz vom Vortag verbessert, Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding) bot als 13. erneut eine durchschnittliche Leistung.

Stephan Leyhe (Willingen), am Samstag als Vierter bester Deutscher, stürzte nach einem guten ersten Durchgang noch von Platz acht auf 25 ab. David Siegel (Baiersbronn) und Rückkehrer Severin Freund (Rastbüchl) belegten Plätze 29 und 30.

Freitag-Sturz bleibt ohne Folgen

Eine Schrecksekunde erlebte im ersten Durchgang Richard Freitag: Die Ski-Enden des Sachsen überkreuzten sich nach einem guten Sprung auf 129,0 m, Freitag knallte mit dem Kopf in den Schnee, stand aber sofort wieder auf. "Alles gut. Ich teste derzeit wohl ein bisschen die Helme. Das war ein ähnlicher Fehler wie in Innsbruck", sagte der zuletzt formschwache Freitag.

Der Sachse, der nach seinem letzten Sturz im Januar wegen einer Hüftverletzung die Vierschanzentournee hatte abbrechen müssen, durfte zwar gemäß Reglement als zusätzlicher Springer noch zum zweiten Durchgang antreten, brachte nur noch einen schwachen Versuch von 118,5 m zustande und kam auf Rang 31. (sid)

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