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Leyhe und Geiger sorgen für starkes deutsches Gesamtergebnis

Wellinger springt in Kuusamo aufs Podest - Freund ausgeschieden

01.12.2018 | 22:16 Uhr

Wellinger springt beim zweiten Springenin Kuusamo (Finnland) auf den zweiten Platz.
Image: Wellinger springt beim zweiten Springenin Kuusamo (Finnland) auf den zweiten Platz. © Getty

Andreas Wellinger musste sich beim Weltcup in Kuusamo nur dem Sieger des Vortages, der Japaner Ryoyu Kobayashi, geschlagen geben.

Der 23-Jährige musste sich am Sonntagabend am finnischen Polarkreis als Zweiter nur dem überragenden Japaner Ryoyu Kobayashi geschlagen geben, der bereits am Samstag das erste Springen gewonnen hatte. Rückkehrer Severin Freund (Rastbüchl) schied dagegen im ersten Durchgang aus.

Kobayashi stellt Krafts Schanzenrekord ein

Wellinger sprang von der Rukatunturi-Schanze auf 136,0 und 145,5 m (288,4 Punkte) und hatte schließlich 22 Zähler Rückstand auf den überragenden Kobayashi (310,4/140,0+147,5), der im zweiten Durchgang den Schanzenrekord vor Stefan Kraft (Österreich) einstellte und die Führung im Gesamtweltcup ausbaute. Dritter wurde der Pole Kamil Stoch (285,4).

Andreas Wellinger (links) muss sich nur dem Japaner Ryoyu Kobayashi geschlagen geben. Dritter wurde Kamil Stoch.
Image: Andreas Wellinger (links) muss sich nur dem Japaner Ryoyu Kobayashi geschlagen geben. Dritter wurde Kamil Stoch. © Getty
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Das Olympiasieger-Quartett um Johannes Rydzek und Eric Frenzel gewann beim Auftakt in Kuusamo nach einer tollen Aufholjagd den einzigen Staffel-Wettbewerb der Weltcup-Saison.

Für ein starkes deutsches Gesamtergebnis sorgten Stephan Leyhe (Willingen) als Sechster (268,9) und Karl Geiger (Oberstdorf) auf Rang acht (267,4). Geiger war zuvor am Samstag als Fünfter bestplatzierter DSV-Adler. Richard Freitag (Aue) belegte nach einem starken zweiten Durchgang Platz 14. David Siegel (Baiersbronn) als 22. und Markus Eisenbichler (Siegsdorf) als 25. kamen immerhin noch in die Punkteränge.

Freund verpasst 2. Durchgang knapp

Diese verpasste Freund, der am Samstag bei seinem ersten Weltcup-Start nach 690 Tagen und langer Zwangspause wegen zweier Kreuzbandrisse noch 29. geworden war, als 31. des ersten Durchgangs um winzige 0,2 Punkte.

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Zwei ganz große Namen hatte es zuvor bereits in der Qualifikation erwischt: Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer (Österreich) verpasste als 51. ebenso den Wettkampf der besten 50 wie der viermalige Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz (54.). (sid)

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