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Wintersport News: Kjetil Jansrud mit heftigem Sturz in Beaver Creek

Beaver Creek: Jansrud stürzt schwer - Untersuchungen in der Klinik

03.12.2021 | 23:16 Uhr

Kjetil Jansrud hat bei seinem Sturz in Beaver Creek wohl Glück im Unglück.
Image: Kjetil Jansrud hat bei seinem Sturz in Beaver Creek wohl Glück im Unglück.  © DPA pa

Ski-Olympiasieger Kjetil Jansrud ist bei einem schweren Sturz beim Weltcup-Super-G in Beaver Creek offenbar ohne schlimmere Verletzungen davongekommen.

Der 36 Jahre alte Norweger verdrehte sich bei seinem Unfall nach 25 Fahrsekunden das linke Knie und schlug mit dem Kopf voraus in den Fangzaun ein. Zunächst blieb er auf der Piste liegen, schnallte sich dann aber seine Skier an und fuhr zu Tal.

Nach dem Rennen begab er sich aber zum Check in die Klinik von Vail. Es sei zwar "schwer zu sagen", was ihm genau fehle, sagte Jansrud dem Sender TV3, er habe sich aber neben dem Knie auch am Schlüsselbein weh getan.

"Bitte steh auf", bangte Eurosport-Experte Fritz Dopfer mit seinem früheren Kollegen: "Ich kann da gar nicht hinschauen." Als sich Jansrud wieder aufgerappelt hatte, sagte der frühere WM-Zweite im Slalom: "Mir läuft es kalt den Rücken runter. Das ist fast wertvoller als ein Sieg."

Im Ziel wurde Jansrud, der seine erfolgreiche Karriere nach dem Olympia-Winter beenden will, mit Standing Ovations begrüßt. Später scherzte er mit seinem Teamkollegen, dem Tagessieger Aleksander Aamodt Kilde.

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Sander landet in den Top 10

Skirennläufer Andreas Sander ist beim Comeback-Sieg von Aleksander Aamodt Kilde erneut in die Top 10 gefahren. Einen Tag nach seinem vierten Rang in Beaver Creek/USA raste der WM-Zweite in der Abfahrt beim zweiten Weltcup-Super-G der Saison an gleicher Stelle auf Platz zehn.

"Ich hätte mir mehr zutrauen müssen. Es ist nicht ganz das Ergebnis, das ich mir erhofft hatte", sagte Sander. Von Kilde, der erstmals seit seinem Kreuzbandriss im Januar gewann, trennten ihn 1,56 Sekunden.

Romed Baumann, Vize-Weltmeister in der zweitschnellsten Disziplin, schied auf der berühmt-berüchtigten "Raubvogel"-Piste wie am Vortag aus. Josef Ferstl (+2,09) kam nicht unter die besten 20. Simon Jocher vermied nur mit Mühe einen Sturz und brach das Rennen kurz vor dem Ziel ab.

SID

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