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Erstes Mexiko-Training: Hamilton vorne, Ferrari pokert

Vettel wird Dritter

Sport-Informations-Dienst (SID)

30.10.2019 | 09:36 Uhr

Hamilton Schnellster im ersten Mexiko-Training.
Image: Hamilton Schnellster im ersten Mexiko-Training.  © Getty

Beim Großen Preis von Mexiko deutet sich ein enger Kampf zwischen den drei Top-Teams an.

Die Bestzeit im ersten freien Training setzte zwar Weltmeister und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (England/Mercedes) in 1:17,327 Minuten, doch dicht dahinter folgten Ferrari-Pilot Charles Leclerc (Monaco/+0,119 Sekunden) und der Niederländer Max Verstappen (Red Bull/+0,134), der in den vergangenen beiden Jahren in Mexiko triumphiert hatte.

Ferrari pokert

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel kam nicht über Rang sechs (+0,891) hinaus, der Heppenheimer verzichtete allerdings wie auch Leclerc auf den Einsatz der weichsten und damit schnellsten Reifenmischung. Renault-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) belegte Rang elf (+1,684).

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Nach der Sommerpause steigt in Belgien am Sonntag das 13. Formel-1-Rennen der Saison. Sky gibt auch bei der Übertragung Vollgas - Fans dürfen sich ab sofort über längere Sendezeiten und mehr F1-Pressekonferenzen im TV freuen.

Platz vier ging an Verstappens Teamkollegen Alexander Albon (Thailand/+0,622). Fünfter wurde Valtteri Bottas (Finnland) im zweiten Mercedes mit 0,678 Sekunden Rückstand auf Hamilton. Sollten die beiden Silberpfeil-Piloten diese Ränge auch im Rennen am Sonntag (20.10 Uhr MEZ/Sky) belegen, wäre Hamilton vorzeitig zum sechsten Mal Weltmeister.

Der 34-jährige Brite liegt vor dem viertletzten Rennen 64 WM-Punkte vor seinem einzig verbliebenen Kontrahenten Bottas. Um sich im dritten Jahr in Folge in Mexiko die Krone aufzusetzen, muss Hamilton 14 Zähler mehr holen als der Finne.

Stroll-Unfall sorgt für Unterbrechung

Die dünne Luft auf mehr als 2200 m Höhe in Mexiko-Stadt sorgt für geringen Abtrieb trotz maximal angestellter Flügel, der Turbo muss mehr Arbeit als üblich verrichten, was die ohnehin komplizierte Kühlung zusätzlich erschwert.

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Das merkte man: Alle 20 Fahrer rutschten auf der Suche nach der richtigen Abstimmung zunächst wild über die Strecke. Die meisten Piloten konnten ihre Boliden noch abfangen - nicht so der Kanadier Lance Stroll, der mit seinem Racing Point seitlich in eine Bande einschlug und eine zwölfminütige Unterbrechung auslöste.

Mercedes wies angesichts der negativen Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre die Favoritenrolle weit von sich, Hamilton sprach im Vorfeld von "unserem schwierigsten Rennen des Jahres", Motorsportchef Toto Wolff von "Schadensbegrenzung". Ferrari war noch am ehesten dazu bereit, im Autodromo Hermanos Rodriguez Siegambitionen zu formulieren.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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