Zum Inhalte wechseln

Ex-Ferrari-Teamchef über Michael Schumacher

FIA-Präsident Jean Todt glaubt weiter an Michael Schumachers Genesung

10.01.2019 | 14:30 Uhr

FIA-Präsident Jean Todt ist ein Freund der Familie Schumacher.
Image: FIA-Präsident Jean Todt ist ein Freund der Familie Schumacher. © DPA pa

FIA-Präsident Jean Todt will noch viele Formel-1-Rennen gemeinsam mit Michael Schumacher im TV sehen.

"Michael kämpft und wird es weiter tun", sagte der Franzose, der als Ferrari-Teamchef mit Schumacher in den Jahren 2000 bis 2004 fünf WM-Fahrertitel nach Maranello holte: "Alles andere ist privat, und es ist richtig, dass es so bleibt."

Todt gehört zum kleinen Kreis derer, die Schumacher nach dessen folgenschwerem Skiunfall am 29. Dezember 2013 regelmäßig sehen. Zusammen mit Schumacher habe er in den letzten Jahren schon etliche Rennen vor dem Fernseher verfolgt: "Und wir werden noch viele gemeinsam sehen."

Schumachers Schicksal bewegt weiter die Welt

Schumachers Schicksal bewegt weiter die Welt

Die Welt nimmt ungebrochen Anteil am Schicksal des Formel-1-Rekordweltmeisters.

Todt wünscht Mick Schumacher viel Erfolg

Schumachers Sohn Mick wünscht Todt viel Erfolg. "Er hat mit dem Vater zusammen im Kart begonnen, danach hat er sein Schicksal selbst in die Hand genommen. Es ist nicht einfach, weil die Erwartungen wegen seines Namens sehr groß sind", sagte Todt. Mick habe alle Voraussetzungen, um es in die Formel 1 zu schaffen.

Todt lobte vor allem Schumachers Ehefrau Corinna. "Sie ist außerordentlich, eine bescheidene Frau, die der Familie stets Priorität eingeräumt hat", sagte der Franzose. Schumacher habe trotz seiner großen Erfolge immer wie ein ganz normaler Mensch leben wollen: "Und dank Corinnas Hilfe hat er das auch geschafft. (sid)

Weiterempfehlen: