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Formel 1: Eine Viertelmillion Euro! Neuling Nyck de Vries verklagt

Eine Viertelmillion Euro: Formel-1-Neuling Nyck de Vries verklagt

Nyck de Vries wurde vom niederländischen Immobilienmillionär Jeroen Schothorst angezeigt.
Image: Nyck de Vries wurde vom niederländischen Immobilienmillionär Jeroen Schothorst angezeigt.  © Imago

Nyck de Vries hat gerade erst einen Vertrag bei AlphaTauri in der Formel 1 bekommen. Nun muss sich der 27-Jährige mit einer Klage des niederländischen Immobilienmillionärs Jeroen Schothorst befassen.

Nyck de Vries wird in diesem Jahr sein erstes Jahr in der Formel 1 für AlphaTauri fahren. Dort wird er Pierre Gasly ersetzen, der zum französischen Team Alpine gewechselt ist. Doch schon vor der ersten Rennen, muss sich der 27-Jährige mit einer Klage des niederländischen Immobilienmillionärs Jeroen Schothorst herumschlagen.

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Darlehen zur Unterstützung von de Vries' Karriere

Es geht um ein Darlehen in Höhe von 250.000 Euro, welches de Vries zur Unterstützung seiner Nachwuchskarriere bei Schothorst aufgenommen hatte. Laut der niederländischen Zeitung FD nahm er dieses auf, um sich einen Platz bei Prema in der Formel 2 zu sichern. Grund für die Klage ist, dass der Formel-1-Pilot Informationen zurückgehalten habe und damit gegen Vereinbarungen im Zusammenhang mit dem Darlehensvertrag von 2018 verstoßen habe.

Laut des Berichts sah die Vereinbarung eine Verzinsung sowie eine Beteiligung an zukünftigen Einnahmen aus Formel-1-Aktivitäten vor. Es sei zudem festgelegt worden, dass das Darlehen erlassen wird, wenn de Vries 2022 nicht in der Formel 1 fährt.

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Uneinigkeit bei Zurückzahlung des Geldes

De Vries habe 190.000 Euro an Zinsen gezahlt, aber da er für 2022 keinen Formel-1-Vertrag hatte, ging der Niederländer davon aus, dass das Darlehen abgeschrieben würde. Schothorst behauptete jedoch diese Woche vor Gericht, dass de Vries versäumt hätte Informationen über seine Einkünfte und Verträge während der Laufzeit des Darlehens vorzulegen. Der Formel-1-Pilot bestreitet diese Vorwürfe.

Ein Bericht des De Telegraaf beruft sich auf de Vries' Anwalt Jeroen Bedaux. Dieser gab an, dass der Formel-1-Fahrer vorgeschlagen habe das Darlehen in Höhe von 250.000 Euro zusätzlich zu den bereits gezahlten Zinsen in Höhe von 190.000 Euro zurückzuzahlen. Diesen Vorschlag soll Schothorst abgelehnt haben. "Alles deutet darauf hin, dass Investrand es nicht verkraften kann, dass de Vries im Jahr 2023 und nicht im letzten Jahr der Vereinbarung Formel-1-Fahrer wurde", sagte Bedaux vor Gericht. Anfang Februar wird ein Urteil des Amsterdamer Gerichts erwartet.

Mehr zum Autor Julian Pilz

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