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Formel 1: FIA gewährt Schonfrist für Behebung des Bouncings

Bouncing-Streit: FIA gewährt Rennställen Schonfrist

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Mercedes hat massive Bouncing-Probleme - nun ist die FIA eingeschritten, was RB-Chef Dr. Helmut Marko nicht richtig findet.

Im Streit um hoppelnde Formel-1-Autos hat der Weltverband FIA den Rennställen eine Schonfrist für zwei weitere Rennen gewährt.

Vom Grand Prix in Frankreich am 24. Juli an soll es dann klare Grenzmarken für den technischen Effekt geben, über den sich eine Reihe von Fahrern bereits heftig beschwert hatte. Bei den kommenden Rennen in Silverstone und Österreich sollen die Teams noch Zeit für notwendige Analysen zur Umsetzung von Änderungen erhalten, wie die FIA am Donnerstag mitteilte.

Mercedes, Red Bull und Ferrari im Streit um das Bouncing

Das technische Problem des Hoppelns entsteht durch die zu dieser Saison stark veränderten Fahrzeuge. Bei hoher Geschwindigkeit werden die Autos auf den Geraden so auf den Boden gepresst, bis diese kurz den Asphalt berühren und so wieder hoch gedrückt werden. Die Fahrer sind dabei häufigen Schlägen im Cockpit ausgesetzt und fürchten deshalb gesundheitliche Schäden.

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Mercedes Teamchef Toto Wolff kritisiert die Entscheidung der FIA, vorerst nicht in die Bouncing-Probleme einzugreifen.

Einige Teams wie Mercedes mit Rekordweltmeister Lewis Hamilton sind stärker betroffen als andere. Deswegen war ein Streit darum entbrannt, inwiefern es fair ist, alle Rennställe zu möglichen Veränderungen an ihren Autos zu zwingen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte seinen Kollegen von Red Bull und Ferrari jüngst in Kanada vorgeworfen, sie würden sich "erbärmlich" und "unaufrichtig" verhalten, um eine Lösung des Problems zu verhindern.

dpa

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