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Formel 1: Franz Tost kontert Helmut Marko wegen Tsunoda-Aussagen

AlphaTauri-Teamchef kontert Markos Kritik an Tsunoda

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost (l.) im Gespräch mit Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko.
Image: AlphaTauri-Teamchef Franz Tost (l.) im Gespräch mit Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko.  © Imago

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost hat auf die Kritik von Dr. Helmut Marko an Yuki Tsunoda reagiert. Der Motorsportchef von Red Bull hatte den Japaner bei Servus TV als "Problemkind" bezeichnet und verraten, dass Tsunoda aufgrund seiner Wutausbrüche am Funk mit einem Psychologen zusammenarbeite.

Tsunoda hatte in Silverstone eine Kollision mit seinem AlphaTauri-Teamkollegen Pierre Gasly verursacht und die Scuderia um viele Punkte gebracht. Gasly lag zum Zeitpunkt der Kollision um P7, Tsunoda auf P8. Am Ende holte keiner der beiden Piloten Punkte. Daraufhin äußerte Marko seine Kritik.

Nun hat sich Tost vor den 22-jährigen Japaner gestellt. "Ich mag Problemkinder, weil das die wirklich guten Kinder sind, die etwas aus ihren Fähigkeiten machen können. Yuki hat [in Silverstone] einen Fehler gemacht, das weiß er und daran wird er arbeiten. Er ist noch in der Entwicklung. Er ist schnell. Aber er braucht noch ein bisschen Zeit", sagte der 66-jährige Österreicher.

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Tsunoda will Fortschritte machen

Dennoch machte auch Tost seinen Unmut über den teaminternen Crash sowie die verlorenen WM-Punkte deutlich. "Unmittelbar nach dem Rennen habe ich Yuki in mein Büro gerufen und ihm gesagt, dass das absolut nicht geht und dass er disziplinierter und geduldiger sein muss. Das war nicht die erste Kollision zwischen zwei Teamkollegen und wird auch nicht die letzte sein. Aber trotzdem muss das auf jeden Fall vermieden werden", so der AlphaTauri-Teamchef.

Tsunoda selbst erklärte, dass er mithilfe eines Psychologen Fortschritte in seiner Persönlichkeit machen will. "Dieser [Silverstone-Crash] war ein kompletter Fehler von mir. Ich denke, dass die Gespräche mit meinem Psychologen mir hoffentlich helfen werden und ich die Grenzen besser einschätzen kann. Es ist super leicht, frustriert zu werden, besonders im Auto. Also werde ich versuchen, an diesen Dingen zu arbeiten", so der F1-Pilot.

Mehr zum Autor Peer Kuni

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