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Formel 1: Rennen in den Niederlanden, Spanien und Monaco verschoben

Mehr Rennen abgesagt oder verschoben! Regel-Revolution erst 2022

Sky Sport

28.03.2020 | 10:10 Uhr

Der GP von Monaco wird verschoben.
Image: Der GP von Monaco wird verschoben. © Getty

Das Coronavirus hat die Formel 1 weiter fest im Griff. Der Saisonstart erfolgt - wenn überhaupt - historisch spät. Ein Prestige-Rennen wurde komplett abgesagt. Und der eigentliche Regelneustart 2021 muss ebenfalls verschoben werden.

Das Coronavirus zwingt die Formel 1 weiter kräftig zu Improvisationen. Aufgrund der in Europa immer dramatischeren Situation haben die Verantwortlichen den Saisonstart erneut verschoben, die Saison 2020 wird damit historisch spät beginnen. Doch nicht nur die laufende Saison steht unter dem Einfluss der Coronakrise. Auch der lang erwartete Neustart der Königsklasse 2021 muss nach hinten geschoben werden.

Spätester Saisonstart überhaupt

Die ersten vier Saisonrennen waren bereits verschoben worden, am Donnerstag erwischte es auch den ersten Teil der Europa-Tournee. Weder das Rennen in den Niederlanden (3. Mai), noch in Spanien (10. Mai) oder in Monaco (24. Mai) wird wie geplant stattfinden können. "Die Formel 1, die FIA und die drei Promoter haben diese Entscheidung getroffen, um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter, WM-Teilnehmer und Fans sicherzustellen", hieß es in der Mitteilung.

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Eigentlich hätte die Saison bereits in der Vorwoche in Australien starten sollen, zwei Stunden vor dem ersten Training erfolgte die Absage. Die Rennen in Bahrain (22. März), das Debüt in Vietnam (5. April) sowie der China-GP (19. April) folgten später. Damit wird das erste Rennen frühestens am 7. Juni in Aserbaidschan über die Bühne gehen - nie zuvor begann eine Formel-1-Saison später. 1951 hatte das erste Rennen Ende Mai stattgefunden.

Kein GP in Monaco

Ob der aktuelle Plan eingehalten werden kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Die abgesagten Rennen sollen aber wenn möglich - zumindest zum Teil - nachgeholt werden. Der Monaco-GP gehört aber nicht dazu. Das Rennen im Fürstentum wurde ersatzlos gestrichen und findet damit erstmals seit 1954 nicht statt.

Zuletzt hatte der Automobil-Weltverband FIA die Sommerpause nach vorne verlegt und dadurch die Möglichkeit geschaffen, den Kalender neu zu sortieren. Demnach wird die ursprünglich für Juli und August geplante Sommerpause auf März und April vorverlegt und zudem von 14 auf 21 Tage erweitert.

Regelrevolution erst 2022

Doch nicht nur der Kalender der laufenden Saison ist durch die Coronakrise beeinträchtigt. Auch die lang erwartete Regelrevolution der Formel 1 im kommenden Jahr muss verschoben werden. In einer Telefonkonferenz mit den Teams, den Formel-1-Oberen Chase Carey und Ross Brawn sowie FIA-Präsident Jean Todt sei die Entscheidung einstimmig gefallen, die technische Revolution auf 2022 zu verschieben. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

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Eigentlich hatte die Formel 1 für 2021 bereits ein umfassendes neues Reglement beschlossen. Dieses sollte die Chancengleichheit erhöhen und zu mehr Spannung auf der Strecke führen. Grundsätzlich sollten die Boliden technisch deutlich vereinfacht werden. Der neue Plan sieht vor, das aktuelle Regelwerk für 2021 einzufrieren. Die Entwicklung der neuen Boliden für 2022 soll aber bereits unter der Kostengrenze in Höhe von 175 Millionen Dollar (rund 157 Millionen Euro) erfolgen.

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