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Formel-1-Legende gibt sich kämpferisch

Formel 1: Härter als der Feuer-Unfall! Lauda spricht über Lungen-OP

07.01.2019 | 23:55 Uhr

Niki Lauda hat seine Lungentransplantation offenbar gut überstanden.
Image: Niki Lauda vergleicht die Zeit nach seiner Lungentransplantation mit seinem Feuer-Unfall auf dem Nürburgring 1976.  © DPA pa

Für Formel-1-Legende Niki Lauda (69) war die Zeit im Krankenhaus im Anschluss an seine Lungentransplantation härter als nach seinem schlimmen Feuer-Unfall auf dem Nürburgring 1976.

"Damals lag ich nur einen Monat lang im Krankenhaus - oder ein wenig länger. Ja, ich hatte zwar Brandwunden, doch ich kam schnell davon weg", sagte Lauda in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport: "Diesmal war es wirklich lang. Doch ich bin immer noch hier."

Lauda: Habe jeden Augenblick gekämpft

Um sein Leben habe der Österreicher nicht gebangt. "Ich muss ehrlich sein: Nein, ich habe nie Angst gehabt. Denn ich war in den Händen von Fachleuten", sagte Lauda, der sich erstmals seit der Operation am 2. August ausführlich in einem Interview äußerte: "Ich habe mich ihnen anvertraut. Ich wusste, dass es hart sein würde, sehr hart. In solchen Situationen kann man nur eins tun: kämpfen. Ich habe es jeden Augenblick getan und tue es noch."

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Auch in der abgelaufenen Saison ist Sebastian Vettel an Lewis Hamilton gescheitert. Im neuen Rennjahr will sich Vettel den WM-Titel sichern. Der Wagen, der dazu verhelfen soll, wird im Februar präsentiert.

Weihnachten verbringt Lauda mit seiner Familie auf Ibiza. "Bis vor zwei Tagen lag ich noch im Krankenhaus. Dann habe ich die Erlaubnis erhalten, nach Hause zurückzukehren. Ich bin nach Ibiza geflogen, wo ich mit meiner großen, lieben Familie Weihnachten feiern werde", sagte der Aufsichtsratschef des Formel-1-Rennstalls Mercedes.

Sechs Stunden Rehabilitation am Tag

Auf der Mittelmeerinsel arbeitet Lauda auch weiter daran, wieder vollständig gesund zu werden. "Ich muss mich täglich sechs Stunden am Tag einer Rehabilitation unterziehen. Zwei Rehabilitationsexperten lassen mich keinen Augenblick allein", sagte er: "Doch in meinen eigenen Mauern zu sein, ist was anderes. Die Luft ist sauber und das Klima ist nicht so unfreundlich wie in Österreich. Man hat mir gesagt, dass ich in einem Monat wieder vollkommen fit sein werde und ich wieder neu starten kann. Ich will zurück zu meinem Alltag, ich werde die Rennen wie bisher verfolgen." (sid)

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