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Formel 1: Helmut Marko kritisiert Mercedes wegen Bouncing heftig

Marko kritisiert "Mercedes-Einwirken" auf die FIA

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Mercedes hat massive Bouncing-Probleme - nun ist die FIA eingeschritten, was RB-Chef Dr. Helmut Marko nicht richtig findet.

Helmut Marko hat auf die Entscheidungen der FIA, Maßnahmen gegen das Bouncing anzuwenden, mit Unverständnis reagiert und dabei vor allem auch das Verhalten von Mercedes scharf kritisiert.

"Ich finde die Entscheidungen der FIA nicht richtig. Ein Team, Mercedes, hat die größten Probleme und dann reagiert man mitten in der Saison. Es gibt ja eine einfache Lösung: Man muss das Auto nur höherstellen. Dann haben dieses Bouncing nicht mehr, verlieren aber an Speed. Dass man da jetzt so reagiert und der FIA solche Vollmachten, die praktisch die Abstimmungen der Autos bestimmen, versucht aufzuzwingen, ist ein Schnellschuss, der sicher nicht durchgedacht ist", wurde der Red-Bull-Motorsportchef am Sky Mikrofon deutlich.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte sich zuvor ebenfalls bei Sky unter anderem über die Aussagen von Red-Bull-Teamchef Christian Horner echauffiert, der sich gegen FIA-Maßnahmen bezüglich des Bouncings ausgesprochen hatte. "Ich denke, es ist okay, wenn es politische Streitigkeiten gibt, wer wo ein bisschen Leistungen dazugewinnen kann. Aber einige nehmen es auf die leichte Schulter, wenn es um die Sicherheit der Fahrer geht", meinte Wolff.

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Mercedes Teamchef Toto Wolff kritisiert die Entscheidung der FIA, vorerst nicht in die Bouncing-Probleme einzugreifen.

Marko sieht Teams in Verantwortung

Anstatt durch Regeländerungen, die alle Teams betreffen würden, beim Thema Bouncing einzugreifen, sieht Marko die Verantwortung bei den Teams selbst. "Unsere Fahrer sind eins der größten Kapitale, die wir haben. Da schauen wir schon selbst drauf, dass die in körperlichem Top-Zustand sind", erklärte Marko.

Bereits beim Grand Prix in Silverstone in zwei Wochen will die FIA Maßnahmen gegen das Bouncing vornehmen. Für den 79-jährigen Österreicher unverständlich. "Da müssen noch Nachbesserungen erfolgen, weil die ganzen Parameter dafür viel zu wage sind. Man würde sich da einer Willkür ausliefern. Das würde dann hauptsächlich das Team, das das so moniert hat, betreffen", so Marko.

Mehr zum Autor Peer Kuni

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