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Formel 1: Helmut Marko mit Seitenhieb gegen Ferrari und Carlos Sainz

Marko stichelt gegen Ferrari wegen Sainz-Crashs: "Nicht ganz billig"

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Carlos Sainz scheidet beim 2. Freien Training vorzeitig aus und fliegt in die Mauer ab, Rote Flagge und Unterbrechung.

Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko hat sich beim Thema Budgetgrenze einen kleinen Seitenhieb gegen Ferrari erlaubt.

Der 79-jährige Österreicher ist überzeugt, dass die Scuderia keinen Vorteil beim Entwicklungsbudget besitzt. "Ich glaube nicht, dass wir diesbezüglich in einer signifikant anderen Position sind als Ferrari. Zumal ich mich frage, wie sich bei denen auswirkt, dass Carlos Sainz das Auto schon mehrfach gecrasht hat. Das kann nicht ganz billig sein", stichelte Marko bei Motorsport-Total.com. Sainz hatte sowohl in Imola als auch in Miami seinen Ferrari zerlegt.

Red Bull hatte zum vierten Rennen in Imola ein großes Update mitgebracht. Weltmeister Max Verstappen konnte damit in der Emilia-Romagna überlegen triumphieren und anschließend auch den Premieren-GP in Miami gewinnen. "In den letzten zwei Rennen hat Red Bull ungefähr zwei Zehntel zugelegt. Um da mitzuhalten, müssen wir auch Updates bringen", meinte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto.

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Binotto-Aussage konträr zu Marko

Dabei erklärte der 52-jährige Schweiz-Italiener zudem, dass die Scuderia einen finanziellen Vorteil gegenüber dem großen WM-Kontrahent Red Bull habe. "Ich würde schätzen, dass sie bisher signifikant mehr Geld ausgegeben haben als wir. Aber das geht ja nicht dauerhaft so weiter. Es gibt ja die Budgetgrenze. Irgendwann muss Red Bull mit der Weiterentwicklung aufhören. In den nächsten paar Rennen sind jetzt erst mal wir dran, neue Teile zu bringen", so Binotto, der damit genau Gegenteiliges zu Marko behauptete.

Ferrari plant bereits in für das Rennen in Barcelona am 22. Mai (LIVE und EXKLUSIV auf Sky Sport F1) ein Upgrade-Paket. Insgesamt stehen den Teams für die Saison 2022 145 Millionen US-Dollar an Budget zur Verfügung. Bislang hat trotz der jüngsten Erfolge von Red Bull aber noch Ferrari in der WM die Nase vorne.

In der Fahrerwertung führt Charles Leclerc mit 104 Punkten vor Verstappen (85). Auch bei den Konstrukteuren liegt die Scuderia vor Red Bull (157 zu 151).

Mehr zum Autor Peer Kuni

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