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Formel 1 News: Die Stimmen zum Großen Preis von Österreich

Vettel-Unfall "war komisch" - Für Mercedes "lange nichts entschieden"

Sky Sport

05.07.2021 | 21:14 Uhr

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Max Verstappen fährt ungefährdet zum nächsten GP-Sieg, während es hinter im vor allem Zeitstrafen hagelt (Videolänge: 2:30 Min.).

Sebastian Vettel sieht keinen Schuldigen beim Unfall mit Kimi Räikkönen in der letzten Runde. Max Verstappen blickt auf ein fast einmaliges Rennen zurück. Während Lando Norris "sehr viel Spaß" hatte, herrscht bei Mercedes Frust , ohne aufgeben zu wollen. Die Sky Stimmen zum Österreich-GP.

Max Verstappen (Red Bull) ...

... zum Rennen: "Ich hatte nicht erwartet, dass es so dominant wird. Unser Auto war auf beiden Reifen-Sets unglaublich zu fahren. Solche Rennen gibt es in einer Saison nicht so oft. Ich hätte erwartet, dass Mercedes nach letzter Woche näher dran ist. Ich weiß natürlich nicht, was bei ihnen passiert ist, aber diese Strecke war auch super für uns. Silverstone ist dann eine andere Frage, wie es dort funktioniert. Aber die letzten drei Wochen waren unglaublich und ich hoffe natürlich, dass wir so weitermachen können."

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Max Verstappen gewinnt zum dritten Mal in 15 Tagen einen GP - das gab es vorher noch nie. Dementsprechend zufrieden ist er am Sky Mikro (Videolänge: 3:38 Min.).

… zur bisherigen Saison und der Entwicklung von Red Bull: "Wir haben seit Beginn der Saison neue Dinge dazugelernt. Und es werden noch mehr hinzukommen. Es kann natürlich immer besser werden. Aber dieses Rennen war natürlich sehr gut."

… zu den Fans: "Es war unglaublich. Schon letzte Woche war es unglaublich, hier zu gewinnen. Jetzt waren es noch mehr Fans und auch so viele holländische. Einfach unglaublich."

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Max Verstappen nach seinem Sieg beim GP in Österreich im Interview (Videolänge: 1:39 Min.).

Valtteri Bottas (Mercedes) ...

... zu seiner Platzierung: "Das sind gute Punkte für das Team. Gerade mit dem Abstand, den wir hatten, was unsere Pace angeht. Es ist schön, wieder auf dem Podium zu stehen. Ich denke, wir haben das Beste aus dem Rennen herausgeholt."

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Mercedes-Pilot Valtteri Bottas spricht über seinen dritten Rang beim GP der Steiermark. (Videolänge: 1:01 Min)

Lando Norris (McLaren) ...

... zu seiner Strafe: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, es war ein gutes Rennen. Es war aufregend, aber ich bin ein kleines bisschen enttäuscht, denn es hätte der zweite Platz werden sollen. In der ersten Runde war das einfach normales Racing. Ich habe Sergio Perez nicht von der Strecke gedrängt, er ist alleine von der Strecke gekommen. Aber Platz drei ist auch gut, ich bin zufrieden."

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Lando Norris ist ein wenig enttäuscht, dass es nicht Platz zwei geworden ist - dennoch ist er zufrieden (Videolänge: 1:39 Min.).

... zum Zweikampf mit Bottas in den letzten Runden: "Wir hatten die Pace und wir konnten auch mit ihm mithalten, trotz der schmutzigen Luft. Aber sobald ich auf eine Sekunde an ihn rangekommen bin, hatte ich immer mehr Probleme. Aber es ist einfach schön zu wissen, dass wir die Power haben und mithalten können. Zum ersten Mal seit vielen Jahren können wir mit den Mercedes mithalten und hoffentlich geht das so weiter."

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In-Race Video: Aus in letzter Runde! Vettel & Räikkönen schießen sich ab

Sebastian Vettel (Aston Martin) …

… zu der Kollision mit Kimi Räikkönen: "Es war mit Sicherheit von beiden Seiten keine Absicht. Wir hätten wohl eh nicht mehr in die Punkte fahren können. Aber es war ein bisschen komisch. Ich denke nicht, dass einer von uns beiden die Absicht hatte, dass es da einen Kontakt gibt. Ich werde nochmal mit ihm darüber reden."

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Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen fliegen in der letzten Runde ab - damit ist der Aston-Martin-Fahrer nicht zufrieden (Videolänge: 34 Sek.).

… zum Rennen: "Wir waren einfach zu langsam. Es hat sich eigentlich ganz gut angefühlt, aber es ging nicht mehr."

Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) ...

... zur Kollision mit Sebastian Vettel: „Schwierig zu sagen. Unsere Räder haben sich berührt und dann sind wir abgeflogen. Es hat das Ergebnis nicht verändert, denn wir waren außerhalb der Punkte. Aber es war unnötig."

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Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel fliegen in der letzten Runde ab - nach dem Rennen wirkt der Finne überraschend gelassen (Videolänge: 28 Sek.).

Lewis Hamilton (Mercedes) ...

… zum Rennen: "Ich habe mein Bestes gegeben. Ich konnte nicht viel mehr machen."

… zum Schaden am Unterboden: "Ich hatte massive Schäden. Ich weiß nicht genau, wie viel ich verloren habe, aber definitiv sehr viel, denn es hat mir sehr viel Abtrieb genommen. Ich bin froh, dass ich das Rennen überhaupt zu Ende fahren konnte."

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Lewis Hamilton wird beim GP in Österreich nur Vierter, konnte jedoch nicht mehr rausholen mit seinem Auto (Videolänge: 1:12 Min.).

… zum Titelkampf mit Max Verstappen: "Wir müssen uns einfach verbessern. Wenn man sich Max anschaut, hatte er mit zwei Stopps trotzdem 18 Sekunden Vorsprung. Sie haben eine unglaubliche Performance und wir haben viel Arbeit vor uns, um diesen Abstand zu verringern."

… zum nächsten Rennen in Silverstone: "Ich hoffe natürlich, dass sich unser Auto dort besser anfühlt. In den letzten zwei Wochen war es hier nicht so toll. Es waren recht schmerzhafte Rennen. Aber wir halten den Kopf hoch und versuchen, unser Bestes zu geben"

Toto Wolff (Motorsportchef Mercedes) …

… zum Rennen: "Es ist irgendwie verhext. Wir hatten eine richtig gute Pace im Rennen. Wären wir nicht so lange von dem McLaren aufgehalten worden, dann fahren wir um den Sieg mit. Gewinnen steht auf einem anderen Blatt. Und dann läuft es ganz blöd und wir verlieren Teile am Unterboden und dadurch noch mehr Zeit."

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… zur Beschädigung am Unterboden bei Lewis Hamiltons Auto: "Ich würde nicht mal sagen, dass es sein Fehler war, wir müssen auch einfach nach dem Auto schauen. Wir konnten in den Daten an dieser Stelle nicht mehr Belastung sehen als in den Runden zuvor."

… zum Titelkampf: "Es sind ja immer noch eine Menge Rennen zu fahren. Es gibt noch 14 Rennen und da ist noch nichts passiert. Ich bin eher ein Glas-halb-leer-Mensch, immer skeptisch. Aber in diesem Fall muss ich schauen, dass ich das Team aufbaue. Wir sind nur einen DNF (‚Did not finish', d. Red.) davon entfernt, wieder ganz vorne mitzuspielen. Sowohl in der Fahrer- als auch der Konstrukteur-Weltmeisterschaft. Wir haben den Rückstand und das schlechtere Paket, aber da ist noch lange nichts entschieden."

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Am Anfang wollte Mick Schumacher noch gerne Latifi und Giovinnazzi angreifen, kam mit dem harten Satz Reifen jedoch nicht mehr hinterher (Videolänge: 1:47 Min.).

Mick Schumacher (Haas) ...

… zum Rennen: "Am Anfang war es sehr eng, wir waren alle sehr nah beieinander. Das ist natürlich positiv, so konnten wir ein bisschen Rennen fahren. Auf dem zweiten Satz Reifen musste ich meine Runden dann doch wieder relativ alleine drehen. Ich habe eine Zeit lang versucht, Latifi und Giovinazzi einzuholen, aber die waren einfach zu weit weg. Sehr schade, aber ich habe dennoch wieder viel gelernt, was ich nach Silverstone mitnehmen kann."

... zur Kollision kurz nach dem Start: "Ich habe es auch nicht ganz mitgekriegt. Ich war auf der Außenseite und konnte dann auch nicht weiter raus, dann wäre ich über die Track Limits gefahren. Und dann habe ich nur gemerkt, dass es eine Berührung gegeben hat. Das muss ich mir dann nochmal anschauen. Aber für mich war es spannend, in diesem Pulk zu fahren."

Dr. Helmut Marko (Motorsportchef Red Bull)

... zum Rennen: "Ich denke, das war der Höhepunkt dieser letzten drei Rennen. Dieses Rennen war noch eindeutiger als die beiden zuvor. Max ist ganz souverän vorneweg gefahren. Wir haben dann auch das Tempo etwas reduziert. Mit unserem Einser-Auto hat alles gestimmt, die Punkteanzahl auch. Perez hat mehr Strafsekunden als Punkte gesammelt, das war leider nicht so optimal. Aber wir gehen jetzt mit einem unglaublichen Selbstvertrauen nach Silverstone. Es gibt keine Strecke, vor der wir uns fürchten müssen. Aber trotzdem wissen wir, wie stark Mercedes generell ist und wir sind gewappnet für weitere enge Kämpfe."

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Dr. Helmut Marko ist zufrieden: Das Gesamtpaket bei Red Bull stimmt und Max Verstappen fährt einen Sieg nach dem nächsten ein - und das äußerst souverän (Videolänge: 5:18 Min.).

… zum Duell mit Mercedes: "Wir sind teilweise nicht mit voller Power gefahren. Hamilton ist in gewissen Phasen mit voller Power gefahren. Dann hatte er einen Schaden am Unterboden und konnte nicht mehr voll fahren. Aber trotzdem: Sie versuchen es und kommen dennoch nicht an uns heran. Das ist im Moment für uns eine beruhigende Situation."

… zu den Strafen für Perez: "Der erste Versuch außen herum war eine sehr mutige Entscheidung von Leclerc. Und dafür fünf Sekunden zu kriegen … das war ja kein absichtliches Stoßen von Perez. Eine Strafe hätte genügt würde ich sagen. Aber es hat sein Rennen sowieso zerstört, weil er hing dann hinter Ricciardo fest. Eigentlich hätten wir uns an Platz eins und zwei erwartet."

… zur Strafe für Lando Norris: "Die Strafe war eigentlich auch keine. Wir sind in der Formel 1, das sind die besten Fahrer der Welt und wenn man sich nur berührt, dann kann man keine Strafe geben und sie haben sich nicht mal berührt. Das sind Rennen, das wollen wir sehen mit Zweikämpfen, die am Limit sind."

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McLaren-Teamchef Andreas Seidl ist absolut zufrieden mit dem Rennen: Sowohl das Team als auch Lando Norris und Daniel Ricciardo haben eine starke Leistung gezeigt (Videolänge: 4:28 Min.).

Andreas Seidl (Teamchef McLaren) ...

… zum Rennen: "Es war ein super Rennen für uns. Eine super Teamleistung. Lando war das ganze Wochenende unglaublich und hat das auch im Rennen fortgeführt. Auch super war, dass Daniel ein gutes Rennen gehabt, nach vorne gekommen und wichtige Punkte gemacht hat. Das gibt ihm hoffentlich auch einen Schub, um dann in Silverstone den nächsten Schritt zu machen."

… zu Strafe für Lando Norris: "Aus meiner Sicht komplett unverständlich. Lando ist auf seiner Racing-Linie. Er hat nicht irgendetwas Dummes gemacht und ist von hinten nach vorne geschossen, von daher unverständlich und natürlich schade, weil es uns den zweiten Platz gekostet hat. Schade, abhaken, weiter geht's."

… zur möglichen Jagd auf Mercedes: "Nein, da müssen wir auf dem Boden bleiben. Das Rennen war natürlich super. Ich weiß nicht, was bei Mercedes los war, aber es war gut zu sehen, dass wir einen Schritt nach vorne machen konnten auch im Vergleich zum letzten Wochenende."

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Sergio Perez entschuldigt sich für die beiden Kollisionen mit Charles Leclerc (Videolänge: 1:06 Min.)

Sergio Perez (Red Bull) ...

… zu seinen Strafen: "Es tut mir leid. Bei beiden Vorfällen haben wir beide so spät wie möglich gebremst. Ich hatte ein stehendes Rad. Ich dachte, ich wäre vorne dran und ich dachte, es wäre ein Rennvorfall. Es tut mir wirklich leid, was Charles da widerfahren ist und jetzt schaue ich nach vorne."

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Charles Leclerc ärgert sich über das Rausdrängen auf das Kiesbett und zeigt seinem Kontrahenten Sergio Perez kurzerhand den Mittelfinger (Videolänge: 17 Sek.).

… zu seinem Gespräch mit Charles Leclerc: "Es ist nicht die Art, wie ich Rennen fahre. Ich muss mir beide Vorfälle noch einmal anschauen am Bildschirm. Auch den Vorfall mit Lando in der ersten Runde. Er hatte Glück, dass er keine Schäden am Auto hatte, aber in der Zukunft könnte das anders sein."

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Sandwich mit Haas und Alfa: Ocon löst Safety Car aus

Esteban Ocon (Alpine) ...

... zu seinem Ausscheiden (während des Rennens): "Das war ein Rennvorfall. Ich glaube Antonio wusste nicht, dass da zwei Autos links von ihm sind. Ich war im Sandwich zwischen ihm und Mick. Und das ist einfach einer der Konsequenzen, wenn man von ganz hinten startet. Es gibt dann viele Zweikämpfe und manchmal einen Kontakt. Diesmal waren wir die Leidtragenden. Jetzt schlagen wir diese Seite um, ein neues Kapitel auf und fangen in Silverstone wieder bei Null an."

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Ocon nach Aus in Spielberg:

Sky Experte Ralf Schumacher ...

... zu Mercedes und Lewis Hamilton: "Man sieht, sie müssen jetzt ans Limit und darüber hinaus gehen. Es war auch nicht das erste Mal, dass Lewis einen Fehler gemacht hat. Wer ans Limit geht, der macht Fehler. Jetzt ist die Frage, was sie machen können. Red Bull entfernt sich im Moment eher und von hinten bekommt Mercedes Druck. Und wenn die nächsten zwei Rennen so bleiben, dann kann man an diese Saison schon fast einen Haken machen."

... zu einem möglichen Wechseln von Mick Schumacher zu Alfa Romeo (vor dem Rennen): "Es ist viel zu früh, um das zu beurteilen. Alfa ist im Moment ein bisschen besser als Haas. Aber die Frage ist, welches Team entwickelt sich wie. Bei Haas wird sich im nächsten Jahr einiges ändern, Alfa ist schon ewig auf diesem Stand. Daher wüsste ich nicht, wozu ich im Moment raten sollte."

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