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Formel 1 News: Ferrari und McLaren bei Testfahrten in Frühform

Ferrari bei Testfahrten in Frühform - Rückschlag für Red Bull

Die Geschlagenen schöpfen Hoffnung: Ferrari und McLaren präsentieren sich bei den Testfahrten der Formel 1 in guter Frühform.

Die Traditionsrennställe waren in Barcelona auch am Donnerstag gut unterwegs - zum Start der neuen Saison in Bahrain (20. März) wollen sie Red Bull und Mercedes endlich wieder ernsthaft angreifen. Am Donnerstag gelang Ferrari-Pilot Charles Leclerc in 1:19,689 Minuten die Tagesbestzeit, auch mit insgesamt 150 absolvierten Runden bestätigte die Scuderia den äußerst stabilen Eindruck vom Teststart am Mittwoch. Leclerc lag nur knapp hinter der bisherigen Bestzeit (1:19,568), die McLaren-Pilot Lando Norris am Donnerstag mit weicheren Reifen aufgestellt hatte.

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Rückschlag für Red Bull

Red Bull dagegen erlebte nach dem starken Auftritt von Weltmeister Max Verstappen am Mittwoch nun einen Rückschlag: Teamkollege Sergio Perez wurde durch einen Ausflug ins Kiesbett und einen Getriebeschaden ausgebremst, der Mexikaner verbrachte viel Zeit in der Garage. Rekordweltmeister Lewis Hamilton kam am Vormittag nur auf 40 Runden und belegte gar den letzten Platz der Zeitentabelle, Mercedes testete neue Teile. Sein neuer Teamkollege George Russell (66 Runden) war am Nachmittag länger auf der Strecke und drehte am Ende die viertschnellste Runde.

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Vettel drehte 74 Runden

Sebastian Vettel absolvierte im Aston Martin einen recht unauffälligen Nachmittag, war mit 74 Runden aber einer der fleißigsten Piloten und sortierte sich auf Position sechs ein. Ordentlich lief es auch für Mick Schumachers Haas-Team, das am Mittwoch noch einige Probleme hatte. Schumacher und sein Teamkollege Nikita Masepin knackten gemeinsam die 100-Runden-Marke, mit ihren Bestzeiten lagen beide im Mittelfeld.

Die Zeiten bei den bis Freitag angesetzten ersten Testfahrten haben allerdings ohnehin noch wenig Aussagekraft. Die Teams probieren viel aus, zudem ist unklar, wer welches Test-Programm absolviert.

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Weitere Testfahrten stehen an

Die Formel 1 geht in diesem Jahr mit komplett neuen Autos an den Start, die Aerodynamik-Richtlinien haben sich gravierend verändert - dadurch soll auf der Strecke mehr Spannung entstehen, mehr echte Rad-an-Rad-Duelle sollen möglich sein. Die große Hoffnung: Die Vormachtstellung von Red Bull und Team-Weltmeister Mercedes wird beendet, auch andere Teams haben Chancen auf Siege. Zumal die Mittel der Rennställe angeglichen wurden, 2022 ist bereits das zweite Jahr unter der neuen Budgetobergrenze. Nach den Testfahrten in Barcelona üben Verstappen und Co. auch noch einmal in Bahrain (10. bis 12. März).

SID

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