Zum Inhalte wechseln

Formel 1 News: Hülkenberg ersetzt Sergio Perez für zwei Rennen

Fix: Hülkenberg ersetzt Perez in Silverstone

Sport-Informations-Dienst (SID), Sky Sport

01.08.2020 | 16:16 Uhr

2:15
Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer über die Situation um Sergio Perez und Nico Hülkenberg.

Nach Sky Infos soll Nico Hülkenberg (Emmerich) Sergio Perez beim GP von Großbritannien sowie beim GP zum 70-jährigen F1-Jubiläum ersetzen und für das F1-Team Racing Point fahren. Racing-Point hat dies jetzt offiziell bestätigt.

Formel-1-Routinier Nico Hülkenberg wird den positiv auf Corona getesteten Mexikaner Sergio Perez bei Racing Point ersetzen. Das bestätigte das Team am Freitag kurz vor Beginn des ersten freien Trainings in Silverstone.

Ersatzfahrer für zwei Rennen

Der 33-Jährige aus Emmerich wird an diesem und am nächsten Wochenende neben Teameigner-Sohn Lance Stroll (Kanada) für Racing Point in Silverstone starten. Racing Point hatte Hülkenberg am Donnerstag nach England geholt, dort musste er sich zunächst einem Coronatest unterziehen.

preview image 0:29
Nico Hülkenberg hat das Go und ist in Silverstone angekommen, um für Racing Point zu fahren.

"Hulk" fuhr bereits von 2014 bis 2016 für den Racing-Point-Vorgänger Force India. Er bringt die Erfahrung von 177 Formel-1-Rennen mit, auf einen Podestplatz wartet Hülkenberg allerdings nach wie vor.

Die Formel 1 hat ihren ersten prominenten Coronafall: Racing-Point-Pilot Sergio Perez wurde am Donnerstag positiv auf COVID-19 getestet, befindet sich in Quarantäne und wird das vierte Saisonrennen am Sonntag (15:10 Uhr live auf Sky) verpassen.

Hülkenberg kennt Team Racing Point gut

Hülkenberg hatte nach der vergangenen Saison sein Cockpit bei Renault verloren und sich nach zehn Jahren aus der Formel 1 verabschieden müssen.

Das Racing-Point-Team kennt er gut. Im Jahr 2012 und von 2014 bis 2016 fuhr Hülkenberg für den Rennstall, der damals noch Force India hieß. Ein Comeback hätte nicht nur deshalb Charme: In seiner gesamten Formel-1-Karriere war er nie aufs Podest gefahren, mit dem derzeit sehr starken Racing Point hätte er nun ausgerechnet bei einem Kurz-Comeback gute Chancen auf diesen Coup.

Mehr dazu

Sergio Perez ist positiv auf das Coronavirus getestet worden
Image: Sergio Perez ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. © Imago

Perez geht es "körperlich gut"

Dem Mexikaner geht es "körperlich gut", möglich scheint nun aber, dass er gleich auch das zweite Silverstone-Rennen am nächsten Wochenende verpasst. Für den 30-Jährigen schlechte Nachrichten in ohnehin unruhigen Zeiten: Seit Wochen wird gemutmaßt, dass er sein Cockpit bei Racing Point im kommenden Jahr an Sebastian Vettel verliert. Laut Medienberichten kann das Team, das nächste Saison Aston Martin heißen wird, bis Freitag (31. Juli) eine Klausel zur Vertragsauflösung aktivieren.

Noch mehr F1! Der ''Pitlane''-Channel im Livestream

Noch mehr F1! Der ''Pitlane''-Channel im Livestream

Du willst mehr Eindrücke aus der Boxengasse? Dann bist du mit unserem "Pitlane"-Channel im Livestream noch näher dran. Jedes Rennwochenende hier auf skysport.de!

Das Programm in Silverstone soll nun ohne echte Einschränkungen fortgesetzt werden. "Die von der FIA und der Formel 1 festgelegten Abläufe haben für eine rasche Eindämmung eines Falls gesorgt, der keinen größeren Einfluss auf den Ablauf dieses Wochenendes haben wird", hieß es im offiziellen Statement.

Perez & mögliche Kontakte in Isolation

Alle engen Kontakte des Mexikaners seien in Zusammenarbeit mit der örtlichen Gesundheitsbehörde identifiziert und ebenfalls in Quarantäne geschickt worden.

2:01
Formel 1: Diese Video zeigt drei Racefacts zu Silverstone. (Länge: 2:01 Minuten)

Die Königsklasse hatte ihre Saison Anfang Juli mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen aufgenommen. Die Anzahl der Personen im Fahrerlager wurde auf ein Mindestmaß reduziert. Zudem soll während der Rennwochenenden streng darauf geachtet werden, dass die jeweiligen Teilnehmer ihre "Blase" nicht verlassen, damit auch bei positiven Fällen so wenige Personen wie möglich in Quarantäne geschickt werden müssen.

Rund um die Rennen werden mehr als 4000 Tests pro Woche bei Fahrern, Teamangehörigen und weiterem Personal durchgeführt. Während der ersten beiden Saisonläufe in Spielberg gab es dabei kein positives Ergebnis. Die ersten beiden Coronafälle traten anschließend in der Woche des Ungarn-Rennens auf, betrafen aber keinen der Hauptdarsteller.

Sport-Informations-Dienst (SID)

Weiterempfehlen: