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Formel 1 News: F1 beschließt drei Sprintrennen in der Saison 2021

Offiziell! Formel 1 hält drei Sprint-Rennen in 2021 ab

Sky Sport

28.04.2021 | 10:59 Uhr

Max Verstappen führt nach einer turbulenten ersten Runde in Imola.
Image: In der Formel 1 könnte es bald öfter heiß hergehen.  © Sky

Jetzt ist es offiziell! Drei Sprint-Rennen in der Formel 1 kommen noch in dieser Saison. Dies gab die Formel 1 nun bekannt. Dabei sollen zwei in Europa und eines außerhalb von Europa stattfinden.

Die genauen Austragungsorte wurden noch nicht kommuniziert, sollen aber "zu gegebener Zeit" veröffentlicht werden. Medienberichte nennen Silverstone (17./18. Juli), Monza (11./12. September) und Interlagos (6./7. November).

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Im Sprint-Rennen werden die Fahrer am Samstagnachmittag über 100 km gegeneinander antreten. Das Ergebnis des Sprint-Rennens entscheidet dann über die Startaufstellung für den Grand Prix über die volle Distanz am Sonntag.

Podium erhält Punkte beim Sprint-Rennen

Das neue Format sieht auch vor, dass die Startaufstellung für das Sprint-Rennen am Freitagnachmittag festgelegt wird. Am Freitag und auch am Samstagmorgen bleibt es wie gewohnt bei dem 60-minütigen Training.

Das neue Format im Überblick

Wochentag Session Informationen
Freitagmorgen 60-minütiges Training Zwei Reifensätze, die die Teams frei wählen können
Freitagnachmittag Normales Qualifying-Format Fünf Sätze weiche Reifen stehen zur Verfügung
Samstagmorgen 60-minütiges Training Ein Reifensatz, den die Teams frei wählen können
Samstagnachmittag 100-km-Sprint-Rennen Zwei Reifensätze zur freien Wahl
Sonntag Normaler Grand Prix Mit zwei verbleibenden Reifensätzen

Zudem wurde entschieden, dass die drei Erstplatzierten des Sprint-Rennens am Samstag Punkte erhalten - drei Punkte für den ersten Platz, zwei Punkte für den zweiten und einen Punkt für den dritten.

Domenicali: "Unglaubliches Erlebnis"

"Wir sind begeistert von dieser neuen Möglichkeit, die unseren Fans ein noch spannenderes Rennwochenende im Jahr 2021 bieten wird", sagte Formel 1-Präsident und CEO Stefano Domenicali. "Zu sehen, wie sich die Fahrer über drei Tage hinweg bekämpfen, wird ein unglaubliches Erlebnis sein, und ich bin sicher, dass die Fahrer den Kampf genießen werden."

Und weiter: "Ich freue mich, dass alle Teams diesen Plan unterstützt haben und es ist ein Beweis für unsere gemeinsamen Bemühungen, unsere Fans weiterhin auf neue Art und Weise zu begeistern."

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FIA-Präsident Jean Todt kommentierte unterdessen: "Ich freue mich zu sehen, dass die Formel 1 neue Wege sucht, um mit ihren Fans in Kontakt zu treten und das Spektakel eines Rennwochenendes durch das Konzept des Sprint-Rennens zu vergrößern. Es wurde möglich dank der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen der FIA, der Formel 1 und allen Teams. Die Formel 1 zeigt sich stärker denn je, wenn alle Beteiligten auf diese Weise zusammenarbeiten, und es wurde viel getan, um sicherzustellen, dass die sportlichen, technischen und finanziellen Aspekte des Formats fair sind."

Neuer Modus nicht unumstritten

Unumstritten ist der neue Modus, der das seit 2006 mit leichten Variationen verwendete dreigeteilte, in Phasen auch lahme Ausscheidungsfahren zunächst teilweise ablöst, allerdings nicht.

Kritik hatte es vor allem aus den Topteams gegeben, die schon bislang Mühe haben, unter dem Kostendeckel zu bleiben. Angesichts größerer Aufwendungen durch zusätzliche Rennbelastung werden die Probleme nun größer - selbst wenn es keinen Unfall gibt.

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Teams erhalten wohl 100.000 US-$ pro Rennen

Nach Informationen von motorsport-total.com haben sich Teams und Formel 1 am Montag als Lösung auf eine Entschädigung von 100.000 Dollar pro Rennen geeinigt, zudem dürfen die Teams 50.000 Dollar je Station aufwenden, die nicht unter die Budgetobergrenze fallen.

Auf der Gegenseite erwartet die Rennställe durch das Qualifying im Rennformat, wie es schon in anderen Rennserien üblich ist, erhöhte Medienpräsenz. Die Frage wird nun, wie die Fans das weitere Aufblasen der Königsklasse annehmen - mit 23 Stationen steckt die Formel 1 trotz Corona ohnehin schon in einer Saison von nie dagewesenem Ausmaß.

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