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Formel 1: Red Bull soll Bemühungen um Colton Herta einstellen

Red Bull gibt offenbar Hoffungen um Gasly-Ersatz auf

Pierre Gasly muss offenbar bei AlphaTauri bleiben.
Image: Pierre Gasly muss offenbar bei AlphaTauri bleiben.  © Imago

Red Bull hat die Bemühungen um Colton Herta offenbar eingestellt. Der US-Amerikaner wird demnach im kommenden Jahr nicht als Teamkollege von Yuki Tsunoda beim Schwesternteam AlphaTauri an den Start gehen.

Der angestrebte Wechsel des US-Amerikaners Herta aus der IndyCar-Szene in die Formel 1 zu AlphaTauri ist offenbar endgültig geplatzt. Red Bull wird seine Bemühungen um den 22-Jährigen wohl einstellen.

Herta darf laut FIA-Regularien nicht in der Formel 1 starten. Ihm fehlt die FIA-Superlizenz, die für jeden Formel 1-Rennfahrer zwingend notwendig ist. Der Herta hat aktuell 32 Superlizenzpunkte, 40 sind aber die Voraussetzung für die Superlizenz.

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Der AlphaTauri-Teamchef Franz Tost erklärt am Mikro, welche Fahrer er gerne im Team hätte und bis wann dies entschieden sein soll.

Herta als Gasly-Ersatz vorgesehen

"Jammerschade, dass man nicht erkennt, welchen Wert ein US-amerikanischer Fahrer, insbesondere ein Typ wie Colton Herta, für das boomende Amerika mit drei Rennen hätte", erklärte Helmut Marko. Bis zuletzt hatte Red Bull versucht, den jungen US-Amerikaner an Bord zu holen.

Herta war als Ersatz für Pierre Gasly vorgesehen, der das freie Cockpit bei Alpine übernehmen soll. AlphaTauri-Teamchef Franz Tost wollte Herta die Möglichkeit geben, noch in diesem Jahr in einem Freien Training der F1 zu fahren. Damit wollte Tost die Chance auf eine Verpflichtung Hertas erhöhen.

Red Bull hat die Bemühungen um Colton Herta eingestellt. Der US-Amerikaner wird im kommenden Jahr nicht als Teamkollege von Yuki Tsunoda an den Start gehen.
Image: Red Bull hat die Bemühungen um Colton Herta eingestellt.  © DPA pa

Gasly-Zukunft weiter offen

Ob Gasly in der kommenden Saison nun zum französischen Alpine-Team wechselt, ist fraglich. "Es wird gerade ventiliert, was es da für Möglichkeiten geben könnte", so Marko im Hinblick auf das zweite AlphaTauri-Cockpit.

Die Chancen auf einen Startplatz von Herta stehen aktuell schlecht. Eine Resthoffnung besteht nur, wenn die FIA dem Rennfahrer zusätzliche Superlizenzpunkte zuschreibt, die Regularien ändert oder eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Unter anderem Mercedes und Ferrari hatten sich dagegen ausgesprochen.

Mehr zum Autor Julian Pilz

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