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Formel 1: Vettel und Leclerc schweigen nach dem Ferrari-Fiasko

Nach Ferrari-Fiasko: Rüffel und Maulkorb für Vettel und Leclerc

Sport-Informations-Dienst (SID)

26.11.2019 | 12:24 Uhr

2:01
Mattia Binotto spricht über das Verhalten von Sebastian Vettel und Charles Leclerc (Videolänge: 2:01 Minuten).

Maulkorb für die Crashpiloten: Sebastian Vettel und Charles Leclerc durften sich nach ihrem spektakulären Unfall in Brasilien nicht mehr vor der Presse äußern.

Ferrari sagte die eigentlich obligatorische und bereits für 17.40 Uhr Ortszeit angesetzte Medienrunde mit den beiden Piloten kurzerhand ab. "Wir bevorzugen es so", hieß es von einer Sprecherin dazu lapidar. Einzig Teamchef Mattia Binotto äußerte sich nach den kurzen TV-Interviews noch einmal ausführlich zu dem Fiasko der Scuderia in Sao Paulo.

"Natürlich müssen wir uns jetzt zusammensetzen und gemeinsam entscheiden, wo die Grenzen liegen - um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder passiert", sagte Binotto.

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Ferrari wertet die Bilder noch aus

Der 50-Jährige vermied es aber, Vettel oder Leclerc die Schuld an dem Unfall kurz vor dem Ende des Rennens zu geben. "Es ist noch nicht an der Zeit ein Fazit zu ziehen. Wir werden uns in Maranello alle Daten und Bilder noch einmal in Ruhe anschauen und analysieren", sagte Binotto, der seinen Fahrern aber einen Rüffel mitgab: "Frei gegeneinander zu fahren heißt nicht, verrückte Sachen zu machen." Auf eine Teamorder hatte Ferrari in dieser Saison verzichtet.

1:40
Nach dem Unfall verstehen beide Ferrari-Piloten die Welt nicht mehr und lassen ihrem Unmut per Funk freien Lauf. (Videodauer: 1:40 Minuten)

Binotto war hinterher sehr darum bemüht, die Wogen wieder zu glätten. "Es ist immer noch ein Luxus diese beiden Fahrer zu haben, es sind zwei sehr gute Piloten", sagte er. Gleich nach dem Rennen rief Binotto Vettel und Leclerc zu einem Gespräch zu sich und gab ihnen einen klaren Auftrag mit für die TV-Interviews: "Ich habe ihnen gesagt, dass ich hören will, dass es ihnen für das Team leid tut." Danach durften Vettel und Leclerc dann nichts mehr sagen.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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