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GP von Frankreich: Sebastian Vettel nur Siebter - Hamilton auf der Pole

Rennen in Le Castellet

Sport-Informations-Dienst (SID)

27.06.2019 | 19:12 Uhr

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Sebastian Vettel kommt bei Qualifying für den Großen Preis von Frankreich nach Problemen nicht über Platz sieben hinaus. Lewis Hamilton dagegen präsentiert sich gewohnt souverän. (Video: 01:28)

Sebastian Vettel hat einmal mehr das Nachsehen. Beim Qualifying in Frankreich landet der Heppenheimer nur auf Rang sieben und startet damit deutlich hinter den Silberpfeilen und seinem Teamkollegen Charles Leclerc.

"Ich hatte einfach kein gutes Gefühl für das Auto in der letzten Session", sagte Vettel bei RTL: "Insgesamt fehlte uns der Speed, aber für einen besseren Startplatz waren meine Runden am Ende einfach nicht gut genug. Das Gefühl für die Reifen und den Grip war nicht da."

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Sebastian Vettel analysiert seinen siebten Platz im Qualifying des GP von Frankreich.

Hamilton holt die Pole

Vor spärlich gefüllten Rängen entlang des Circuit Paul Ricard ging die Pole Position zum 86. Mal insgesamt und zum dritten Mal in dieser Saison an Weltmeister und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton. Der Brite setzte sich in Rundenrekordzeit von 1:28,319 Minuten vor seinem finnischen Teamkollegen Valtteri Bottas (+0,286 Sekunden) und Vettels Stallrivalen Charles Leclerc (Monaco/+0,646) durch. Vettel hatte bei seinem schlechtesten Qualifying seit Anfang Oktober 2018 in Japan nach zwei fehlerhaften Versuchen im Q3 satte 1,480 Sekunden Rückstand auf Hamilton.

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"Ich bin froh, dass ich das Potenzial aus dem Auto herausgekitzelt habe", sagte dieser: "Es war schwierig, der Wind hat sich stark gedreht, und es war staubig auf der Strecke. Valtteri ist eine starke Runde gefahren, ich bin sehr froh." Mit dieser Ausgangsposition gehen die Mercedes, die alle sieben Saisonsiege unter sich ausmachten und seit neun Rennen ungeschlagen sind, auch als klare Favoriten ins Rennen am Sonntag (15.10 Uhr LIVE auf Sky Sport 1 HD).

Der Emmericher Nico Hülkenberg im Renault kam beim Heimspiel seines Rennstalls nicht über den ernüchternden 13. Rang hinaus. Auch Renault hat zahlreiche neue Komponenten nach Le Castellet mitgebracht. Erklärtes Ziel war es, die klare vierte Kraft zu sein. Hülkenbergs australischer Teamkollege Daniel Ricciardo war mit Platz acht im Soll.

Ferrari kann Kanda-Urteil nicht kippen

Vettel hat als WM-Dritter bereits 62 Punkte Rückstand auf Hamilton. Am Freitag war Ferraris Bemühen abgeschmettert worden, den Sieg vom vorherigen Rennen in Kanada am Grünen Tisch zu erringen. "Das ist enttäuschend", hatte Vettel nach der endgültigen Aufrechterhaltung der Fünf-Sekunden-Strafe gegen ihn erklärt. Auch Scuderia-Teamchef Mattia Binotto zeigte sich "enttäuscht für Ferrari, seine Fans und den Sport."

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Sebastian Vettal äußert sich zum abgelehnten Einspurch von Ferrari gegen die Zeitstrafe in Kanada (Video: 00:27).

Die Rennkommissare aus Montreal waren bei einer eigens einberufenen Sitzung in Le Castellet zu dem Schluss gekommen, dass das von der Scuderia eingebrachte neue Beweismaterial "keine signifikanten und relevanten neuen Elemente" zutage fördere. Die rennentscheidende Szene zwischen Vettel und Hamilton wird deswegen nicht neu bewertet.

Überraschender Gast am Samstag in Le Castellet war Michel Platini: Der ehemalige UEFA-Präsident, der vor wenigen Tagen im Rahmen einer Korruptionsermittlung befragt worden war, verfolgte das Geschehen als Gast des Ferrari-Teams.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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