Zum Inhalte wechseln

Quali-Fiasko in Spielberg: Ferrari-Teamchef Binotto übt Kritik

"Nicht konkurrenzfähig": Bei Ferrari liegen die Nerven blank

Sport-Informations-Dienst (SID), Sky Sport

12.07.2020 | 21:46 Uhr

Sebastian Vettel starten in Spielberg nur von Platz zehn.
Image: Sebastian Vettel starten in Spielberg nur von Platz zehn. © Imago

Nach dem erneuten Fiasko im Regen-Qualifying von Spielberg liegen bei Ferrari die Nerven blank. Teamchef Mattia Binotto zieht ein ernüchterndes Fazit und kritisiert sein Team.

Für die Scuderia wurde das Regen-Qualifying von Spielberg zum nächsten Debakel. Sebastian Vettel kam im Ferrari hoffnungslos ins Schwimmen - und wird den Großen Preis der Steiermark am Sonntag (ab 14 Uhr live auf Sky) nur vom zehnten Startplatz angehen.

Noch mehr F1! Der ''Pitlane''-Channel im Livestream

Noch mehr F1! Der ''Pitlane''-Channel im Livestream

Du willst mehr Eindrücke aus der Boxengasse? Dann bist du mit unserem "Pitlane"-Channel im Livestream noch näher dran. Jedes Rennwochenende hier auf skysport.de!

Sein Teamrivale Charles Leclerc holte lediglich Rang elf - und wurde dann wegen Behinderung eines Konkurrenten auch noch um drei Plätze zurückversetzt. Die Strafe machte das rote Fiasko endgültig perfekt.

"Wir waren nicht schnell genug, um mitzuhalten", sagte Vettel bei Sky, "natürlich haben wir den Anspruch, weiter vorne zu sein. Aber man kann keine Quantensprünge erwarten."

Binotto kritisiert sein Team

Vettel trennten am Ende fast zweieinhalb Sekunden von Hamilton - für das Auto der Scuderia war dieser Regentag in Spielberg entlarvend. Der SF1000 konnte auch mit Renault und Alpha Tauri nicht mithalten.

0:27
Sebastian Vettel ist beim zweiten Grand Prix der Saison im Qualifying nur auf Rang zehn gefahren und dementsprechend frustriert (Videolänge: 27 Sek.).

"Jetzt waren wir in zwei Qualifyings nicht konkurrenzfähig", sagte Teamchef Mattia Binotto, "und zwar nicht nur im Vergleich mit unseren üblichen Rivalen, sondern auch mit Teams, die normalerweise hinter uns liegen. Wir müssen herausfinden, warum das so ist."

Jubiläum droht zum Albtraum zu werden

Dazu hätten auch die Upgrades nicht funktioniert. Das sei "nicht gut genug für ein Team, das auf den Namen Ferrari hört", wurde Binotto deutlich. Bei den Roten liegen vor dem Start des zweiten Rennens die Nerven blank - und die Zeit drängt.

Mehr dazu

Jetzt Push-Nachrichten zu Deinen Lieblingssportarten!

Jetzt Push-Nachrichten zu Deinen Lieblingssportarten!

Du willst personalisierte Sport-Nachrichten als Push auf dein Handy? Dann hol Dir die Sky Sport App und wähle Deine Lieblingssportarten- und wettbewerbe aus. So funktioniert's.

Am 13. September wird der Traditionsrennstall im heimischen Mugello seinen 1000. Grand Prix der Geschichte bestreiten. "Ich kann es nicht abwarten, dass dieser Traum wahr wird", äußerte Binotto bereits seine Vorfreude.

Spätestens dann muss Ferrari aber wieder um die vorderen Plätze mitfahren, ansonsten droht das Jubiläum zu einem Albtraum zu werden.

Sport-Informations-Dienst (SID)

Weiterempfehlen: