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Leclerc wütet nach Startplatz 16: "Verlange Erklärungen"

Formel 1 Grand Prix Monaco

Sport-Informations-Dienst (SID)

27.05.2019 | 12:56 Uhr

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Die Mercedes-Dominanz geht auch in Monaco weiter. Lewis Hamilton gewinnt das Qualifying und startet am Sonntag von der Pole Position. (Videolänge: 1:30 Min)

Ein wütender Charles Leclerc hat nach dem verpatzten Qualifying zu seinem Formel-1-Heimspiel beim Großen Preis von Monaco erhöhten Redebedarf mit seinem Ferrari-Team.

"Ich habe gefragt, ob sie sich sicher sind. Sie sagten, dass sie sich sicher sind. Wir hatten genug Zeit, noch einmal rauszufahren. Wir hatten genug Treibstoff. Ich verlange Erklärungen", sagte der Teamkollege des Heppenheimers Sebastian Vettel nach Startplatz 16.

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Ferrari hatte in der hitzigen Schlussphase des ersten von drei Qualifying-Abschnitten darauf verzichtet, den 21-Jährigen noch einmal auf die Strecke zu schicken. Die Strategie-Abteilung war der Annahme, Leclercs Zeit würde ausreichen, um sich unter den besten 15 zu platzieren und damit das Q2 zu erreichen. Es erwies sich als Trugschluss.

Hamilton zeigt Verständnis für Leclercs Wut

Weltmeister Lewis Hamilton, der sich für das Rennen am Sonntag (live ab 14.15 Uhr auf Sky Sport 1 HD) die Pole Position sicherte, kann Leclercs Ärger nachvollziehen. "Das ist schlechte Vorbereitung", sagte der britische Mercedes-Pilot: "Wir gehen solche Risiken nicht ein. Deshalb bin ich ja auch nochmal rausgegangen und habe die sich verbessernde Strecke genutzt."

Vettel hingegen verteidigte sein Team. "In Q1 hat sich die Strecke deutlich stärker verbessert, als wir es hätten erahnen können", sagte der viermalige Weltmeister, der sich für Startplatz vier qualifizierte: "In der Hitze des Moments kann das passieren, auch wenn das nicht gut aussah. Aber das hätte jedem passieren können, der ähnliche Probleme mit dem Reifenfenster hat wie wir."

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Sebastian Vettels Teamkollege Charles Leclerc kritisierte das Ferrari-Team. Vettel stellt sich hinter sein Team.

Binotto spricht von "schlechtem Tag"

Teamchef Mattia Binotto sprach auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Samstagabend unverblümt von einem "schlechten Tag" und einem "klaren Fehler des Teams". Personelle Konsequenzen schloss er allerdings aus.

In Monaco fällt ein schlechter Startplatz noch mehr als ins Gewicht als auf den meisten anderen Strecken, weil Überholen auf dem engen Stadtkurs kaum möglich ist. Letztlich rückte Leclerc aufgrund der Rückversetzung des Italieners Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) wegen Behinderns eines anderen Fahrers auf Startplatz 15 vor.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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