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Nach Aufstieg in die Formel 2

Mick Schumacher wohl vor Einstieg in Ferraris Talentschmiede

05.02.2019 | 09:14 Uhr

In Hockenheim kann Mick Schumacher den Formel-3-Titel holen.
Image: Mick Schumacher steht laut Medienberichten auf den Sprung in die Ferrari Academy.  © Getty

Formel-2-Pilot Mick Schumacher (19) steht angeblich kurz vor dem Einstieg in die Talentschmiede von Ferrari.

Laut übereinstimmenden Medienberichten müssten für den nächsten Karriereschritt des Sohnes von Formel-1-Rekordweltmeister und Ferrari-Ikone Michael Schumacher nur noch letzte Details geklärt werden, berichten unter anderem Gazzetta dello Sport und Corriere della Sera.

Ferrari sei an "Mick natürlich interessiert, das war nie ein Geheimnis", sagte ein Ferrari-Sprecher dem SID. "Im Moment" gebe es aber nicht mehr zu sagen.

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Testfahrten für Ferrari?

Sollte sich Schumacher der so genannten "Ferrari Academy" anschließen, könnte er bei den Formel-1-Testfahrten für die Scuderia während der Saison zum Einsatz kommen, bei denen die Teams an zwei von vier Tagen Piloten einsetzen müssen, die nicht mehr als zwei Grands Prix bestritten haben. Bislang fuhr Antonio Giovinazzi solche Einsätze für Ferrari, der Italiener wechselte zu dieser Saison aber zu Sauber. Schumacher, Formel-3-Europameister, könnte zudem die Rolle eines Simulatorfahrers übernehmen.

1:44
Im einstigen Revier seines Vaters Michael ist Mick Schumacher zum bislang größten Erfolg seiner jungen Karriere gerast (Videolänge: 36 Sekunden).

Seinen Aufstieg in die Formel 2 hatte Schumacher bereits nach seinem Titelgewinn Ende November perfekt gemacht, er wird weiter für das Prema-Team im Cockpit sitzen. Ferrari-Präsident John Elkann wollte Schumachers möglichen Einstieg bei Ferrari nicht kommentieren. "Ich kann nicht Beschlüsse enthüllen, die die Scuderia in den nächsten Monaten ergreifen wird. Ich kümmere mich erst seit wenigen Monaten um Ferrari", sagte der 42-Jährige.

Maranello kann zu diesem Namen nicht 'Nein' sagen

Ferrari hatte Schumacher im Zuge seines Aufstiegs zuletzt immer wieder verbal den roten Teppich ausgerollt. "Wie könnte Maranello zu diesem Namen Nein sagen", meinte etwa der ehemalige Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene: "Unsere Tür ist immer offen. Die Geschichte, die Ferrari mit diesem Namen verknüpft, ist eine besondere." Allerdings müsse man ihm auch "Zeit geben, um zu wachsen. Er hat ohnehin genug Druck. Mick hat sich zuletzt sehr gut entwickelt."

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Maurizio Arrivabene hat nach dem Aus als Ferrari-Teamchef offenbar schnell eine neue Aufgabe gefunden - allerdings in einer anderen Sportart.

Micks Vater Michael Schumacher gewann zwischen 2000 und 2004 fünf seiner sieben WM-Titel für Ferrari. Letzter Ferrari-Weltmeister und einziger der Nach-Schumacher-Ära war der Finne Kimi Räikkönen 2007. (sid)

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