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Sascha Roos: Bahrain - Feuerwerk und Rohrkrepierer in einem

Die Kolumne von Sky Kommentator Sascha Roos

Sascha Roos beleuchtet in seiner Kolumne bei Sky die wichtigsten Themen rund um den Formel-1-Zirkus.
Image: Sascha Roos beleuchtet in seiner Kolumne bei Sky die wichtigsten Themen rund um den Formel-1-Zirkus.  © Sky

Sky Kommentator Sascha Roos beleuchtet in seiner Kolumne die wichtigsten Themen rund um den Formel-1-Zirkus. Diesmal blickt er auf das spektakuläre Rennen in Bahrain zurück.

Eine Nacht, die Charles Leclerc nie vergessen wird. Für den 21-Jährigen, zweitjüngster Polesetter der Geschichte, war es eine Achterbahnfahrt in den Sanddünen. Eigentlich hätte Leclerc den Sieg verdient gehabt. Wie er in seinem zweiten Renneinsatz für Ferrari mit einem erst verlorenen Start gegen Vettel und einem daraus folgenden Verlust des zweiten Platzes gegen Bottas umging, war schon stark.

Auch wie er sich dann routiniert die Positionen zurückholen konnte: Extraklasse. Wie schon in der Qualifikation zeigte das Supertalent aus Monaco keine Nerven, als wäre es eine Selbstverständlichkeit, diktierte er mit seinem roten Ferrari mit der Nummer 16 das Geschehen - bis, ja bis der Motor nicht mehr wollte. Bemerkenswert aber auch, wie er dann reagierte - der sicher geglaubte Triumph rann wie Wüstensand durch die Finger - trotzdem blieb er ruhig. Der Lohn: zumindest Rang drei.

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Hamilton zeigt, wie er wirklich tickt

Enttäuschend: Sebastian Vettel. Wie viele Hoffnungen ruhen auf dieser Saison? Fünf Jahre bei Ferrari, genauso wie bei Michael Schumacher soll es laufen. Team neu aufgestellt, Weltmeister mit der Scuderia. Das ist der Traum der vielen Ferrari-Drehbuchautoren… Nur der Held spielt bisher nicht so mit. Pech beim Timing in der Quali und dann offensichtlich nicht das gleich gute Händchen bei der Abstimmung wie der zehn Jahre jüngere Teamkollege und dann wieder die Fehler oder unglücklichen Aktionen der Vergangenheit. Dreher im ewigen Duell mit Hamilton. Schade!!!

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Ferrari-Pilot Sebastian Vettel zeigt sich nach dem Großen Preis von Bahrain enttäuscht. (Länge: 37 Sekunden)

Hamilton, der Sieger, ohne wirklich zu wissen warum. Aber die Art und Weise, wie er dem jungen, aufstrebenden Kollegen Leclerc die Ehre nach dem unglücklichen Rennen erweist, ist groß und weltmeisterlich. Peinlich berührtes Überholmanöver am hilf- und wehrlosen Ferrari vorbei - kurzer Gruß mit der Hand inklusive.

Wird Leclerc zum Problem für Vettel?

Nur, was sich im Raum, vor der Siegerehrung abspielt, zeigt wie Hamilton tickt. Einer, dem oft sein Hang zum "Bling-Bling" vorgeworfen wird, kann auch ganz anders. Nämlich sensibel und feinfühlig.

Was bleibt: Ein spektakuläres Rennen in der Wüste von Bahrain, mit etlichen tollen Momenten und dem Beweis, dass mit Charles Leclerc ein Mann mit dem Zeug zum Weltmeister in der Garage neben Sebastian Vettel sitzt.

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Bahrain-Sieger Lewis Hamilton lobt Ferrari-Pilot Charles Leclerc in höchsten Tönen. (Länge: 40 Sekunden)

Ein Fakt, der für den Heppenheimer vielleicht schon jetzt zum Problem geworden ist.

Ich freue mich jedenfalls auf den 1000. GP in der Formel-1-Geschichte am 14. April in Shanghai!

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Sebastian Vettel legte in Bahrain einen tollen Start hin. Aber dann folgten zwei unglückliche Szenen (Video-Länge: 0:15 Min.).

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