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Formel 1: Der Circuit Park Zandvoort im Porträt

Streckenprofil Circuit Park Zandvoort

Vom 1. bis 3. Mai empfängt der Zandvoort Circuit nach kleineren Streckenanpassungen wieder die Formel 1.
Image: Der Circuit Park Zandvoort feiert sein Comeback in der Formel 1.  © Getty

Der Circuit Park Zandvoort im Kurz-Porträt.

Wann wurde die Strecke gebaut?

Wie Silverstone wurde auch Zandvoort 1948 eröffnet und war Teil der Welle der Motorsportbegeisterung der Nachkriegszeit, die über Europa schwappte. Ursprünglich bestand die Strecke aus einer Mischung aus permanenter Rennstrecke und öffentlichen Straßen, die sich durch die Sanddünen des Ferienortes Zandvoort schlängelten. Der niederländische Automobil-Rennclub - der die Pläne für die Rennstrecke initiierte - holte Sammy Davis, den Le-Mans-Sieger von 1927, als Berater für das Layout der ursprünglichen 4,2 km langen Strecke hinzu.

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Wann fand der erste Grand Prix statt?

Die Formel 1 kam 1952 in die holländischen Dünen. Beim ersten GP dominierte Alberto Ascari und fuhr für Ferrari den Sieg ein. Die Formel 1 fuhr bis 1985 mit Unterbrechungen auf der Strecke. 2019 wurde dann bekanntgegeben, dass die Meisterschaft nach 35 Jahren Pause 2020 wieder nach Zandvoort zurückkehren wird. Allerdings verschob sich die Austragung aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr. Somit feiert Zandvoort 2021 sein Comeback.

Was zeichnet den Kurs aus?

"Richtig schnell", ziemlich verrückt", und "old-school": so beschreiben die aktuellen Formel-1-Piloten die Strecke in Zandvoort. Viele erlebten diese bereits in ihren Junioren-Tagen in verschiedenen Nachwuchsklassen.

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Die Strecke von Zandvoort schlängelt sich durch die Sanddünen und vermittelt ein achterbahnähnliches Gefühl während einer Runde. Die Strecke wurde für ihre Rückkehr in den Rennkalender modernisiert - unter anderem wurde der Böschungswinkel in der berühmten Tarzan-Kurve auf 18 Grad wie beim Indianapolis Motor Speedway erhöht. Somit zählt Zandvoort zu den anspruchsvollen Rennstrecken im Formel-1-Zirkus.

Die letzten Sieger in Zandvoort:

1985: Niki Lauda (McLaren)

1984: Alain Prost (McLaren)

1983: Rene Amoux (Ferrari)

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