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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Lokomotive Leipzig - Bayer 04 Leverkusen. DFB-Pokal 1. Runde.

1. FC Lokomotive Leipzig 0

    Bayer 04 Leverkusen 3

    • K Demirbay ( 11m, )
    • K Bellarabi ()

    Live-Kommentar

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    Das wars an dieser Stelle, um 18.30 Uhr geht es weiter mit jeder Menge Pokal-Action. Vielen Dank für das Interesse und bis bald!  

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    Und sich auf die Aufgaben in der Regionalliga konzentrieren, der nächste Gegner heißt nächste Woche Samstag ab 13 Uhr Tennis Borussia Berlin. Leverkusen hat um 15.30 Uhr beim Saisonstart in die Bundesliga eine kniffelige Aufgabe vor sich, muss bei Union Berlin antreten. Womöglich noch mit dem einen oder anderen Neuzugang? Ob Bayers Kader derzeit stark und breit genug ist, darf hinterfragt werden. 

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    Leverkusen musste eine heikle Anfangsphase überstehen und hatte Glück, dass es Dank eines Elfmetertreffers von Demirbay und eines Tores aus Abseitsposition von Bellarabi eine beruhigende Führung erarbeiten konnte. Dann aber ließ Bayer nichts mehr anbrennen. Leipzig schlug sich wacker, hatte in der Schlussphase durch Sirch sogar noch eine echt gute Chance, um für eine hitzige Schlussphase zu sorgen, musste im Gegenzug aber stattdessen sogar noch das dritte Gegentor schlucken. Bayer erfüllt seine Pflichtaufgabe ohne zu glänzen, Lok Leipzig kann sich erhobenen Hauptes verabschieden. 

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    Nach zwei Minuten Nachspielzeit ist die Partie beendet. 

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    Auch Weiser darf noch ein paar Minuten mitspielen, kommt für den offensiv guten, defensiv aber manchmal hanebüchenen Frimpong auf den Rasen. 

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    Noch vor Wiederanpfiff wird nochmal gewechselt. Baumgartlinger kommt für Sinkgraven. 

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    Toooooor! Lok Leipzig - BAYER LEVERKUSEN 0:3. Ein frecher Freistoß sorgt für die Entscheidung. Demirbay schießt den ruhenden Ball aus arg spitzem Winkel von der rechten Strafraumlinie direkt aufs kurze Eck. Sievers ist eigentlich da, springt aber unter dem Ball her. Das sieht sehr unglücklich aus. Und Sievers wird wissen: Aus der Position darf Demirbay eigentlich niemals direkt treffen. Auch wenn das tatsächlich gewollt war, das sieht man Demirbays Blick an. 

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    Für Leipzig darf Eglseder noch für Mehmedovic ran. 

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    Ziane tankt sich links in den Strafraum, bleibt aber an Kossounou hängen. Doch aus dem folgenden Eckball resultiert tatsächlich nochmal die dicke Chance: Pfeffer führt kurz aus, die Flanke kommt dann von Mehmedovic vom Strafraumeck hoch an den zweiten Pfosten. Da Retsos tölpelhaft unter dem Ball herspringt, kann Sirch dahinter den Ball mit der Brust annehmen und volley abziehen. Aber genau auf die Brust von Hradecky. Das hätte der Knotenlöser sein können. 

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    Außerdem kommt Ogbidi für Salewski, der nach seiner vergebenen Großchance in der 4. Minute beim Stande von 0:0 eine schlaflose was-wäre-wenn-Nacht vor sich hat. 

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    Noch ein doppelter Personaltausch bei Lok Leipzig. Rangelov verlääst das Feld für Voufack. 

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    Ein Viertligist ist natürlich nicht das Gradmesser für den neuen, 23 Millionen Euro schweren Verteidiger. Aber Kossounou macht heute bei seiner Pflichtspielpremiere allein mit seiner Physis und Erscheinung einen gewaltigen Eindruck. Da hat sich Bayer einen wahren Brocken fürs Abwehrzentrum geholt, der vielversprechend ist. Und mit seiner Kopfballverlängerung auf Bellarabi ja auch seine erste Torbeteiligung sammelte. 

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    Demirbay hat im Zentrum ganz viel Platz und überbrückt gemütlich das Mittelfeld. 30 Meter vor dem Tor legt er links in den Strafraum zu Sinkgraven, das geht alles erstaunlich leicht von der Hand. Bevor Sinkgraven dann aber schießen kann, rutscht Sirch mit dem langen Bein rein und verhindert den Torabschluss heldenhaft. 

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    Jetzt auch der Wechsel bei der Loksche und da brandet gleich Jubel auf. Mit Ziane kommt der Mann rein, der im Sachsenpokal im Finale das entscheidende Tor gegen Chemnitz und Lok damit überhaupt erst in den DFB-Pokal geschossen hat. Abderrahmane geht runter. 

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    In der Schaltzentrale kommt zudem Palacios für Amiri. 

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    Doppelwechsel bei den Leverkusenern. Pohjanpalo ist nach seiner Leihe beim HSV und seiner Leihe zu Union Berlin Stand heute wieder Spieler von Bayer Leverkusen. Und ersetzt jetzt Schick. 

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    Durch diese Szene hat sich Leipzig in der Torschussstatistik herangepirscht, 6:7 steht es da nun. Das spiegelt das Spielgeschehen aber nicht wirklich wider. Gefährlich war schließlich nur der von Salewski in der Anfangsphase. Beziehungsweise, der hätte gefährlich werden müssen. 

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    Und nur wenige Sequenzen später rennt Leipzig nochmal an und Sinkgraven blockt einen Schuss im Sechzehner stehend mit dem angelegten Arm ab. Aufschrei ja, Elfmeter nein. Das war alles ziemlich wild! Und eine gute Phase der Gastgeber, die sich noch nicht aufgeben. 

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    Zumindest mal ein bisschen Trubel vor dem Leverkusener Tor. Mehmedovic mit der Flanke von der linken Seite, in der Mitte springt Nattermann unter dem Ball her. Der Ball rutscht durch, Abderrahmane macht ihn nochmal scharf, seine Flanke köpft Kossounou raus, der Nachschuss von Pfeffer verrutscht, ein bisschen Gemurkse im Strafraum, dann kann Koussounou endgültig klären. Mitten in diesem Chaos will Rangelov noch den Elfer schinden.

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    Es sind Szenen wie diese, an denen wir uns die nächste halbe Stunde wohl hochziehen werden. Davon darf es gerne noch die eine oder andere geben. Angesichts der Leipziger Ungefährlichkeit vor dem Leverkusener Tor fällt es darüber hinaus schwer, noch an mehr Fußball-Unterhaltung zu glauben. 

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    Gute Vorarbeit, guter Abschluss, gute Parade. Insgesamt einfach eine schöne Szene: Diaby zieht auf der rechten Seite das Tempo an, geht an Mehmedovic vorbei und legt rechts im Sechzehner ein paar Meter nach innen ab, wo Amiri mitgelaufen ist und direkt mit der Innenseite gen langes Eck abschließt. Sievers fliegt und wehrt den Ball gekonnt zur Seite ab. 

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    6.185 Zuschauer befinden sich im Stadion und sehen ein immer weniger aufregendes Spiel. Das spiegelt sich mittlerweile auch im Lautstärkepegel wider. Leipzig bleibt tapfer und wacker, Leverkusen lässt sich aber nicht bitten. 

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    Hartes Foul von Rangelov, der Demirbay von der Seite mit offener Sohle am Knöchel trifft. In dieser Szene kann Leipzig froh sein, dass es keinen VAR gibt. Es gibt nämlich VAR, die da nochmal einen Zeitlupenblick und eine andere Farbe als Gelb empfehlen. Demirbay kann weitermachen. 

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    Vielleicht noch aus Frust, auf der einen Seite den Freistoß nicht bekommen zu haben, foult Berger auf der anderen nun Schick, lässt das Bein stehen, zieht es sogar nochmal kurz an. Den Freistoß aus dem linken Halbfeld hebt Demirbay Richtung Fünfer, dort ist Heynke der erste und klärt zur Ecke. Die ähnlich aufregend abläuft. Fraglich, ob es im Bruno heute nochmal so richtig aufkocht. 

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    Berger aus dem Mittelfeld mit dem langen Ball auf die rechte Seite zu Berger, doch der wird souverän von Retsos abgekocht. Ein leichter Bodycheck reicht Berger, um dahinzusinken, aber nicht um einen Foulpfiff zu bekommen. Leverkusen hat alles im Griff. 

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    Auf der anderen Seite geht Pfeffer erfolgreich auf den zweiten Ball, die Kopfballabwehr von Kossounou wird somit zum Bumerang. Pfeffer dribbelt auf die Strafraumkante zu, wird verfolgt, für einen zaghaften Fernschuss reicht es trotzdem. Der kullert Hradecky in die Arme. Hradecky, seit diesem Sommer Bayers neuer Spielkapitän, war seit der 12. Minute (Kopfball Heynke) beschäftigungslos. 

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    Schöne Bewegung von Schick, der sich am rechten Strafraumrand gegen zwei Gegenspieler durchtankt. Sievers ist aber hellwach, stürzt sich aus seinem Kasten und wischt dem fünffachen EM-Torschützen, der rechts vorbeigehen wollte, die Kugel vor den Beinen weg. 

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    Leverkusen im ersten Durchgang mit 65 Prozent Ballbesitz, so weit, so nichtssagend und normal. Dass Leipzig aber 60 Prozent der Zweikämpfe verloren hat, ist für jeden Trainer inakzeptabel. Sich in jeden Zweikampf schmeißen, das kannst du dich auch gegen höherklassige Gegner. Da muss die Loksche auf jeden Fall dran schrauben, wenn die Sensation noch Wirklichkeit werden soll. 

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    Keine personellen Veränderungen, weiter gehts. 

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    Nach einer Minute Nachspielzeit, in der nichts mehr passiert, geht es in die Halbzeit. 

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    Der große Schwung, der große Optimismus, die große Motivation ist raus bei den Leipzigern. Es spielt seit der 30. Minute nur noch Leverkusen. Amiri mit dem saftigen Distanzschuss, Sievers flutscht der flache Versuch beinahe durch die Finger, die Kugel kullert aber am linken Pfosten vorbei. Nach der folgenden Ecke verreißt Aranguiz den Nachschuss aus dem Hinterhalt. 

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    Frimpong ist aber dabei und fit, und ein fitter Frimpong ist höllisch schnell. Rechts zieht er spielerisch am überforderten Mehmedovic vorbei. Den Rückpass von der Grundlinie ins Zentrum kann aber kein Bayer-Spieler verwerten. 

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    Und wie dünn diese Personaldecke wirklich ist, beweist die Tatsache, dass für Außenstürmer Bellarabi Außenverteidiger Wendell reinkommt und nun auf ungewohnter Position mitspielt. Bailey ist bei Aston Villa, Paulinho ist gerade Olympiasieger geworden, Wirtz und Alario sind verletzt. In Bayers Transferzentrale glühen die Telefondrähte. 

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    Bellarabi setzt sich nach einem Sprint ohne Gegnereinwirkung auf den Boden, da hat es ihn in den Oberschenkel geschossen. Ziemlich schnell wird klar, dass es nicht weitergeht für den Ex-Nationalspieler. Bei der dünnen Personaldecke ist das eine echte Hiobsbotschaft für Seoane. 

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    Guter, langer Angriff der Gäste. Demirbay und Diaby schieben sich durchs Zentrum nach vorne, dann findet Diaby Amiri im Rückraum, der den Schuss antäuscht, stattdessen rechts im Strafraum Bellarabi mitnimmt. Der will den Doppelpass spielen, sucht wieder Amiri im Zentrum. Erst jetzt hat ein Leipziger Verteidiger das Bein dazwischen, sonst hätte Amiri einschieben können. 

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    Eine halbe Stunde ist rum, erst jetzt schafft es Leverkusen mal, das Spielgeschehen zu beruhigen und zu kontrollieren. Im Prinzip könnte der Bundesligist jetzt eine Stunde lang so den Ball hin- und herschieben. Sagt sich in der Theorie immer so leicht, die Praxis und die Geschichte des DFB-Pokals beweisen was anderes. Deswegen stecken wir hier auch noch nicht auf. 

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    Anders Leverkusen. Schick spielt nach einem hohen Ballgewinn Bellarabi rechts am Strafraumeck an, der zieht direkt ab, verzieht aber. Kurz danach wird Demirbay nach Schicks hoher Bogenflanke von der linken Grundlinie in letzter Instanz geblockt. Es folgen zwei Eckbälle, die aber ohne Ertrag enden. 

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    Lok Leipzig lässt sich nicht gehen, spielt mutig nach vorne. Im letzten Drittel beginnt aber regelmäßig das Nervenflattern. Die letzten Pässe kommen nicht an, im Gegenpressing sind die Gastgeber zu zaghaft. So fällt es schwer, zum Torabschluss zu kommen. 

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    Eine echte Ruhephase hatte dieses Spiel noch nicht. Das Geschehen ist hektisch und umtriebig. Leverkusen schafft es auch mit Zweitoreführung nicht, seine spielerische Überlegenheit aufs Feld zu bringen. Wenn es jetzt noch 0:0 stünde, wäre das eine echt heiße Kiste mit Überraschungspotential. 

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    Guter Tempolauf von Frimpong über seine rechte Seite, auch die flache Hereingabe kommt gefährlich vors Tor. Schick läuft ein, ein Verteidiger hinterher, Sievers von vorne rein, alle zum Ball. Da kracht es automatisch, Sievers tut sich etwas weh, der Ball rutscht durch. Leipzigs Keeper schnauft kurz durch und macht dann weiter. 

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    Bei aller Objektivität: Das läuft hier richtig, richtig bitter für Leipzig. Der Regionalligist ist gut im Spiel, es sind die Spannung und der Stress im Spiel, die Außenseiter in solchen Spielen brauchen. Doch Lok vergibt seine zwei Chancen. Und Leverkusen macht aus keiner Torchance zwei Tore. 

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    Toooooor! Lok Leipzig - BAYER LEVERKUSEN 0:2. Leverkusen erhöht mit der zweiten Torchance. Demirbay mit der Ecke von links, Kossounou verlängert, am langen Pfosten schiebt Bellarabi freistehend ein. Freistehend, weil er klar im Abseits steht. Einen VAR gibt es nicht, das Tor zählt.  

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    Vorlage Odilon Kossounou

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    Gute Kopfballchance für Heynke. Ein Freistoß nahe der rechten Eckfahne wird in den Strafraum gelöffelt, Heynke steht sieben Meter vor dem Tor blank, bekommt hinter seinen Kopfball aber nicht genug Druck. Und köpft direkt in die Arme von Hradecky. 

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    Leipzigs Kapitän Pfeffer lässt sich nach einem harmlosen Foulpfiff gegen ihn auf ein Scharmützel mit drei, vier Bayer-Spielern ein, gibt den Ball auch nicht frei, schimpft. Das reicht dicke, um sich Gelb zu verdienen.   

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    Ein Start zum Haareraufen für alle, die es mit Lok Leipzig halten. Die eigene frühe Führung (gibt es in der ersten Pokalrunde als Außenseiter etwas wertvolleres?) vergeben, dann unglücklich den Elfer gegen sich bekommen. Und bis tief in den Westen, irgendwo beim Bayer-Kreuz, hat man das Durchatmen von Rudi Völler noch gehört.  

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    Toooooor! Lok Leipzig - BAYER LEBVERKUSEN 0:1. Demirbay übernimmt, läuft an und schiebt unten rechts ein. Nicht ganz sicher, aber sicher genug. Sievers hat die Hand noch dran, kann aber nicht abwehren. 

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    Und wenn es einmal nicht läuft für den Außenseiter, dann richtig - Elfmeter für Bayer! Bellarabi bekommt auf der rechten Außenbahn den Ball zugespielt und geht mit dem ersten Kontakt nach innen, zieht in den Strafraum ein. Mehmedovic erwischt er so auf dem falschen Fuß, der Verteidiger ist hinten dran. Und stürzt Bellarabi von hinten in die Beine. Schiri Lechner zeigt sofort auf den Punkt.  

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    Und das erste ganz dicke Raunen geht durchs Rund, Salewski vergibt die Hundertprozentige nach nicht mal vier Minuten. Heynke führt vor dem eigenen Strafraum einen Freistoß schnell und lang aus, prügelt den Ball auf die vordere linke Außenbahn. Dort begeht Frimpong einen kolossalen Stellungsfehler. Salewski ist frei durch, doch die Nerven gehen ihm verloren. Von der Strafraumkante semmelt er den Ball deutlich übers Leverkusener Gehäuse. 

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    Gute, gespannte Stimmung im kleinen, altehrwürdigen Bruno-Plache-Stadion. Etwas über 6.000 Karten durften verkauft werden, das reichte für eine Choreo mit großer Fahne und gelben Rauchbomben in der Fankurve. Und auch Leverkusen durfte nach langer, langer Zeit mal wieder ein paar Hundert Auswärtsfans mitbringen. 

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    Los gehts, Schiedsrichter Lechner gibt das Spiel frei. 

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    Ein kleiner Geschichtskurs: Der VfB Leipzig war letztmals vor 23 Jahren im DFB-Pokal vertreten, nach Verlängerung wurde 2:4 gegen 1860 München verloren. 2004 ging der VfB insolvent, das 2003 gegründete Lokomotive Leipzig, seit 2016 in der Regionalliga Nordost unterwegs, gilt seitdem als inoffizieller Nachfolger des ehemaligen Traditionsklubs. Und ist heute erstmals im DFB-Pokal vertreten. Das Ticket dafür erspielten sich die Probstheidaer durch den Pokalsieg im Sachsenpokal (1:0 gegen Chemnitz).   

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    Jenen Triumph des Viertligisten hat sich natürlich auch Lok Leipzig vor dem Duell heute nochmal in Erinnerung gerufen. Ein Gast auf der Suche nach seiner Form und Formation für die anstehende Saison, man selbst nach drei Pflichtspielen schon im Flow, dazu 6.000 leidenschaftliche Fans im Rücken: Vielleicht geht ja auch heute was für den krassen Außenseiter?

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    Bei einem Viertligisten startet Europapokal-Teilnehmer und Champions-League-Aspirant Leverkusen in die Pflichtspielsaison. Ein Viertligist war es auch, der Bayer im Frühjahr dieses Jahres die Stimmung ordentlich verhagelt hat. Bei RWE setzte es im Achtelfinale sensationell das Aus nach Verlängerung für den selbsternannten Titelkandidaten. Kurz darauf war in der Europa League genauso überraschend Schluss. Und in der Liga wurde man in dieser Phase von Rang 1 vor Weihnachten bis Rang 6 durchgereicht. Ein beispielloser Absturz.

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    Die Benders für immer weg, Bailey verkauft, ein neuer Trainer in einem neuen Land mit zerrupftem Kader, ein verletzter Torjäger und Abwehrchef und zwei peinliche Testspiel-Niederlagen gegen Utrecht (1:5) und Viktoria Köln (0:1): In Bayer Leverkusens Saisonvorbereitung war mal so richtig der Wurm drin. Kaum etwas lief diesen Sommer unter dem Bayer-Kreuz zusammen. Hoffnung macht, dass das Transferfenster noch lange geöffnet ist. Und dass es ja erst jetzt richtig ernst wird.

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    Bayers neuer Coach Seoane steht bei seinem ersten Pflichtspiel für seinen neuen Verein vor einem Personalpuzzle. In der Verteidigung ist Tah rotgesperrt und Abwehrchef Tapsoba verletzt. So kommt Rückkehrer Retsos, zuletzt nach St. Etienne verliehen und nicht unbedingt als Rollenspieler eingeplant, neben Königstranfer Kossounou in der Innenverteidigung zum Einsatz. Offensiv fällt Wirtz kurzfristig mit muskulären Problemen aus, so muss Olympia-Fahrer Amiri ran. Vorne gibt es keinen Ersatz zu EM-Fahrer Schick, Alario ist auch verletzt. 

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    Bayer Leverkusen startet mit folgender Elf in die Pflichtspiele: Hradecky - Frimpong, Kossounou, Retsos, Sinkgraven - Aranguiz, Demirbay - Bellarabi, Amiri, Diaby - Schick. 

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    Lok Leipzig hat in der Regionalliga bereits drei Partien in der neuen Saison bestritten, das letzte davon ging 0:0 gegen Carl Zeiss Jena aus. Im Vergleich zu dieser Nullnummer wechselt Trainer Almedin Civa auf keiner Position, schickt auch gegen den Bundesligisten dieselbe Formation ins Rennen. 

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    Lokomotive Leipzig geht mit dieser Startelf in die erste Pokalrunde: Sievers - Berger, Heynke, Mehmedovic, Sirch - Piplica, Abderrahmane - Salewski, Pfeffer, Nattermann - Rangelov. 

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    Herzlich willkommen zum Spiel der 1. Runde im DFB-Pokal zwischen Lokomotive Leipzig und Bayer Leverkusen.