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Rückholaktion zieht sich seit November

1. FC Köln beantragt Spielgenehmigung für Modeste

29.01.2019 | 20:26 Uhr

Anthony Modeste kann seit seiner Rückkehr zum 1. FC Köln nur trainieren, da der Klub noch keine Spielgenehmigung für den Franzosen besitzt.
Image: Anthony Modeste kann seit seiner Rückkehr zum 1. FC Köln nur trainieren, da der Klub noch keine Spielgenehmigung für den Franzosen besitzt. © Getty

Unabhängig vom Verfahren zwischen Anthony Modeste und dessen ehemaligem Verein Tianjin Tianhai hat Zweitligist 1. FC Köln eine Spielgenehmigung beim Fußball-Weltverband FIFA für den Stürmer beantragt.

Dies teilte der FC am Dienstag mit. Man haben diese Entscheidung nach "vielen Gesprächen in China und auf Grundlage zahlreicher interessanter Informationen" getroffen, sagte Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle: "Wir hoffen, dass die zuständigen Verbände die Spielberechtigung zeitnah erteilen."

Modeste droht vor den CAS zu ziehen

Die Kölner hatten die Rückholaktion Mitte November für perfekt erklärt, die Spielerlaubnis lässt aber weiter auf sich warten. Die FIFA vertrat bislang die Ansicht, Modeste habe beim chinesischen Klub Tianjin "ohne triftigen Grund gekündigt". Der 30-jährige Franzose am vergangenen Wochenende mitgeteilt, im Zweifel sogar vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu ziehen.

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Tianjin versucht zu verhindern, dass ich Fußball spielen kann", sagte der Stürmer, der darauf pocht, seinen Vertrag in China "aus klaren Gründen" gekündigt zu haben. Wenn Tianjin bis zur Schließung des Transferfensters am Donnerstag (31. Januar, 18.00 Uhr) weiter versuche, ihn zu blockieren, werde er "vor den CAS ziehen und um mein Recht kämpfen". (sid)

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