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2. Bundesliga mit HSV, Dynamo Dresden, VfB Stuttgart, FC Heidenheim, Wehen und Aue

Aufstiegskandidaten siegen! HSV im Glück, VfB & FCH souverän

Sport-Informations-Dienst (SID)

05.06.2020 | 23:28 Uhr

Der Hamburger SV hat sich mit einem Zittersieg im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga zurückgemeldet. Stuttgart gewinnt bei Dynamo Dresden.

Hamburger SV - Wehen Wiesbaden

Der Hamburger SV hat sich mit einem Zittersieg im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga zurückgemeldet. Das Team von Trainer Dieter Hecking gewann trotz wackeliger Defensive gegen Kellerkind SV Wehen Wiesbaden mit 3:2 (2:1) und verteidigte am 29. Spieltag Relegationsrang drei. Für den HSV war es im vierten Spiel nach der Coronapause der erste Sieg.

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David Kinsombi mit einem Doppelpack (14., 76.) und Joel Pohjanpalo (27.) trafen für die Hanseaten, die mit den aufmüpfigen Gästen ihre liebe Mühe hatten. Torjäger Manuel Schäffler brachte Wehen Wiesbaden mit einem genialen Lupfer über den überraschend aufgebotenen HSV-Keeper Julian Pollersbeck früh in Führung (12.) und sorgte auch für den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2:2 (57.).

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HSV-Trainer Dieter Hecking zeigt sich im Aufstiegsrennen kämpferisch

Hecking hatte vor dem Anpfiff mit seinen Personalentscheidungen für Aufsehen gesorgt, den bisherigen Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes berief er drei Tage nach der 2:3-Niederlage in Stuttgart nicht einmal in den Kader. Der HSV war in der ersten Halbzeit das aktivere Team und zeigte das besser Kombinationsspiel. Doch die "Rothosen" gerieten für einen Aufstiegsanwärter in der Verteidigung viel zu oft in die Bredouille.

Dynamo Dresden - VfB Stuttgart

Dynamo Dresden hat nach der verlängerten Corona-Zwangspause ein enttäuschendes Comeback in den Spielbetrieb der 2. Bundesliga gegeben. Im ersten Spiel nach 84 Tagen unterlag das Team von Trainer Markus Kauczinski dem Aufstiegsaspiranten VfB Stuttgart mit 0:2 (0:1) und steht im Kampf um den Klassenerhalt weiter mit dem Rücken zur Wand.

Dresden bleibt mit 24 Punkten Schlusslicht, Stuttgart (51) festigte den zweiten Rang und liegt weiter auf Bundesliga-Kurs. Stuttgarts Hamadi Al Ghaddioui (19.) sorgte für den frühen Dresdner Rückschlag, Youngster Darko Churlinov (88.) machte mit seinem ersten Zweitliga-Treffer alles klar.

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Beim ersten Gegentreffer war Patrick Schmidt nicht aufmerksam. Der Mittelfeldspieler hob das Abseits auf, Al Ghaddiouis Tor zählte nach Videobeweis. Die Führung für die souveränen Stuttgarter war zur Pause verdient.

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Dynamo war am 9. Mai nach drei positiven Coronatests geschlossen in Quarantäne geschickt worden, das Mannschaftstraining nahm das Team erst am vergangenen Wochenende auf. Für Dynamo war das Spiel der Auftakt in drei Englische Wochen in Folge. Die Sachsen müssen einschließlich des Stuttgart-Duells neun Spiele in 29 Tagen absolvieren.

FC Heidenheim - Erzgebirge Aue

Trotz seiner Schwäche vom Elfmeterpunkt hält sich der 1. FC Heidenheim hartnäckig im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga. Am 29. Spieltag gewann der FCH gegen seinen Lieblingsgegner Erzgebirge Aue mit 3:0 (0:0) und liegt damit als Vierter weiter nur einen Zähler hinter dem Relegationsrang drei.

Heidenheim, das nur eines seiner 13 Pflichtspiele gegen die Sachsen verloren hat, profitierte zunächst von einem Eigentor des Auers Calogero Rizzuto (48.). Konstantin Kerschbaumer (58.) erhöhte kurze Zeit später, auch Stefan Schimmer (87.) traf. Zuvor war FCH-Kapitän Marc Schnatterer mit seinem Foulelfmeter (24.) am glänzend parierenden Aue-Keeper Martin Männel gescheitert. Schon bei der Nullnummer unter der Woche beim FC St. Pauli hatten die Heidenheimer einen Strafstoß vergeben.

Im ersten Durchgang taten sich die Gastgeber noch sehr schwer. Zwar war die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt bemüht, das Spiel an sich zu reißen und zum Erfolg zu kommen. Die defensiv gut eingestellten Auer ließen allerdings kaum Raum zur Entfaltung und wurden ihrerseits durch Gegenstöße vereinzelt gefährlich.

Die Heidenheimer kamen dann mit deutlich mehr Druck aus der Kabine, hätten schon vor den beiden Treffern in Führung gehen können. Das komfortable Zwei-Tore-Polster geriet danach nur selten in Gefahr.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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