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2. Bundesliga: Stuttgart schlägt Regensburg, Bochum siegt in Dresden

Stuttgart springt auf Platz zwei - Bochum gewinnt Kellerduell

Sport-Informations-Dienst (SID)

28.02.2020 | 12:44 Uhr

Die Samstagsspiele in der 2. Bundesliga haben in der Tabelle einiges durcheinander gewirbelt. Dem VfB gelingt ein Sprung nach vorne - Dresden verpasst die Chance auf einen Befreiungsschlag.

Der VfB Stuttgart hat sich in der 2. Bundesliga dank des Patzers des Hamburger SV im Derby gegen den FC St. Pauli auf den zweiten Tabellenplatz geschoben. Die Schwaben gewannen gegen Jahn Regensburg mit 2:0 (0:0) und sind zunächst punktgleich mit Spitzenreiter Arminia Bielefeld (je 44 Zähler), der am Sonntag (13.30 Uhr live auf Sky) Heimrecht gegen Hannover 96 besitzt und den Vorsprung wieder auf drei Punkte ausdehnen kann.

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Daniel Didavi (58.) erzielte per herrlichem 25-m-Freistoß das erlösende Führungstor für den VfB, der den dritten Sieg in Folge feierte. Ex-Nationalspieler Gonzalo Castro (59.) machte den VfB-Doppelpack perfekt. Die Stuttgarter sind jetzt seit acht Spielen ungeschlagen.

Zwei Treffer zurückgenommen

In der 19. Minute war ein Treffer des Stuttgarters Orel Mangala nach Videobeweis zu Recht nicht gegeben worden. VfB-Akteur Atakan Karazor hatte Max Besuschkow im Strafraum umgerissen. Schiedsrichter Harm Osmers schaute sich die Szene in der Review Area selbst an und verweigert dem Treffer die Anerkennung.

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Die Stuttgarter waren zwar klar tonangebend, konnten allerdings aus der Überlegenheit lange Zeit kein Kapital schlagen. Regensburg spielte taktisch diszipliniert und versuchte mit Zweikampfhärte das technisch bessere VfB-Spiel zu unterbinden. Dies gelang allerdings nur bedingt.

In der 50. Minute wurde ein Treffer des SSV Jahn zum möglichen 1:0 für die Gäste wegen einer Behinderung von Stuttgarts Torwart Gregor Kobel durch Marco Grüttner im Fünfmeterraum nicht gegeben. Wieder bemühte Osmers, der zunächst nach Rücksprache mit dem Assistenten an der Linie auf Tor entschieden hatte, den Videobeweis.

Dresden weiterhin auf dem letzten Platz

Dynamo Dresden hat im Abstiegskampf den sehnsüchtig erhofften Befreiungsschlag verpasst. Im Kellerduell gegen den VfL Bochum unterlag der Tabellenletzte 1:2 (0:0) und hat weiter abgeschlagen die Rote Laterne inne.

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Der Abstand zum VfL, der Dreizehnter ist, beträgt jetzt acht Zähler. Der vier Minuten zuvor eingewechselte Silvere Ganvoula (66.) traf zum 1:0 für die Westfalen, Jannis Nikolaou (70.) war per Kopf zum Ausgleich erfolgreich. Vitaly Janelt (90.+3) traf für den VfL zum Siegtor. Die Sachsen damit auch im vierten Spiel nacheinander ohne Sieg.

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Nikolaou mit dem zwischenzeitlichen Anschluss

Die Gastgeber wirkten ziemlich verunsichert und benötigten eine längere Anlaufphase, um überhaupt ins Spiel zu finden. Der VfL wirkte agiler und hatte durch einen Kopfball von Danny Blum (10.), der an die Oberkante der Latte prallte, die erste sehr gute Chance. Simon Zoller hatte Blum mustergültig per Flanke bedient.

Erst Mitte der ersten 45 Minuten wurde das Spiel der Dresdner zielstrebiger, ohne allerdings wirklich Gefahr vor dem Bochumer Tor heraufzubeschwören. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf wenig. Immerhin zeigte Dresden nach dem Rückstand Moral und kämpfte sich rasch ins Spiel zurück. Patrick Ebert hatte Nikolaou per Eckball bedient. Am Ende waren die Bochumer im Abschluss aber glücklicher und holten den Dreier.

Platzprobleme in Heidenheim

Der 1. FC Heidenheim hat das Verfolgerduell gewonnen und nimmt etwas unverhofft den Relegationsplatz ins Visier. Der Tabellenvierte setzte sich am 23. Spieltag in einer Wasserschlacht bei Holstein Kiel 1:0 (0:0) durch und rückte bis auf drei Punkte an den großen Hamburger SV auf Rang drei heran. Norman Theuerkauf (77.) erlöste die Gäste.

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Auf dem tiefen Platz nach Dauerregen an der Förde kam kaum Spielfluss zustande. Die Heidenheimer spielten schnörkellos nach vorne und versuchten ihr Glück gezielt aus der Ferne. So scheiterte Marc Schnatterer aus 20 Metern an der Latte (9.), überhaupt feuerte der FCH-Kapitän fast aus allen Lagen. Auf der Gegenseite vergab U21-Nationalstürmer Janni Serra für die zuvor dreimal siegreichen Kieler zwei gute Gelegenheiten (11./24.).

Sport-Informations-Dienst (SID)

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