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FC Bayern: Rafinha kritisiert Niko Kovac

"Hat mir mein Abschiedsspiel weggenommen"

Sky Sport

10.07.2019 | 14:50 Uhr

Hatten nicht das beste Verhältnis: Rafinha (l.) und Niko Kovac (r.).
Image: Hatten nicht das beste Verhältnis: Rafinha (l.) und Niko Kovac (r.). © DPA pa

Nach acht Jahren beim FC Bayern München ist Rafinha im Sommer in seine Heimat nach Brasilien zurückgekehrt. Nach seinem Abschied hat der 33-Jährige nun Kritik an Bayern-Trainer Niko Kovac geübt.

"Ich wünsche Niko Kovac alles Gute, er ist ein junger Trainer. Aber zwischen ihm und mir hat es einfach nicht funktioniert", sagte Rafinha in einem Interview mit der SportBild. Als "Tiefschlag" und "negativen Höhepunkt" bezeichnete der Brasilianer das letzte Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt.

Im Gegensatz zu Franck Ribery und Arjen Robben, die zu ihrem Abschied eingewechselt wurden, blieb Rafinha 90 Minuten lang auf der Bank. Auch, weil Leon Goretzka sich verletzte, und Kovac Renato Sanches einwechselte.

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Rafinha: "Viele Spieler waren unglücklich"

"Kovac wusste, was mir dieser Einsatz bedeutet hätte. Ich war sehr, sehr traurig", sagte Rafinha, "zudem hatte ich in den vergangenen beiden Spielen gegen Frankfurt getroffen, er hätte mich einfach bringen sollen. Ich habe zehn Finals für Bayern gespielt, ich kann mit Druck umgehen. Der Trainer hat mir mein Abschiedsspiel weggenommen."

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Der FC Bayern hat die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen. Es wird aber laut den Verantwortlichen noch Transfers geben, auch weil der Kader noch zu klein ist. Trainer Niko Kovac geht mit den zahlreichen Gerüchten um Neuverpflichtungen völlig

Wie er weiter ausführte, habe es nicht nur zwischen ihm und Kovac Probleme gegeben. "Dieses Jahr gab es viel Stress, viele Spieler waren unglücklich. Es gab Phasen in dieser Saison, in der wir alle Probleme hatten - nicht nur die Spieler, die sauer sind, weil sie auf der Bank sitzen", so der Defensiv-Spezialist, der in der kommenden Saison das Trikot von Flamengo Rio de Janeiro tragen wird.

Er habe das Gefühl gehabt, dass "irgendetwas zwischen Trainer und Mannschaft fehlte". Trotz seiner Abrechnung wünscht Rafinha Kovac für die Zukunft alles Gute: "Ich hoffe, dass bei Niko alles gut läuft, er lernt und Dinge verbessert."

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