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Aufholjagd kommt zu spät! Mainz verliert gegen Union

Zukunft von Trainer Sandro Schwarz in Mainz offen

Sport-Informations-Dienst (SID)

10.11.2019 | 00:09 Uhr

Der FSV Mainz 05 hat eine Woche nach seiner bislang höchsten Bundesliga-Pleite die nächste Pleite Debakel erlebt - der angezählte Trainer Sandro Schwarz wackelt bedenklich.

Anstatt Wiedergutmachung für das 0:8 (0:5) bei RB Leipzig zu betreiben, unterlagen die Rheinhessen am 11. Spieltag 2:3 (0:2) gegen Aufsteiger Union Berlin.

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Die Stimmen zum Spiel FSV Mainz 05 vs. Union Berlin (Video-Länge: 58 Sekunden).

Negativrekord für Mainz

Damit stellten die Mainzer einen Negativrekord auf. Acht Niederlagen aus den ersten elf Partien gab es für den FSV noch nie. Ein Eigentor des Mainzer Kapitäns Daniel Brosinski (30.) brachte die Rheinhessen auf die Verliererstraße. Der Schwede Sebastian Andersson (45.+3 und 51.) traf zudem für Union. Karim Onisiwo (81.) und Brosinski (90.+4) trafen für Mainz.

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Die 24.349 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen eine zähe Anfangsphase. Die von Schwarz geforderte "Reaktion" seiner Schützlinge blieb erst einmal aus, Union war die aktivere Mannschaft. Die Mainzer, deren Sportvorstand Rouven Schröder trotz der Misere auf Wintertransfers verzichten will, wirkten angeschlagen.

Union beginnt mit breiter Brust

Die Gastgeber waren vor allem auf Fehler-Vermeidung bedacht. Auch deshalb fehlte den Rheinhessen, die ohne Stefan Bell, Dong-Won Ji und Jean-Philippe Mateta auskommen mussten, in der Offensive der Mut. Die Verunsicherung war aber auch in der Defensive zu spüren. Christian Gentner hatte in der 15. Minute die Führung für Union auf dem Fuß.

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Die Hauptstädter, bei denen Akaki Gogia, Grischa Prömel und Suleiman Abdullahi fehlten, strotzten im Gegensatz zum FSV vor Selbstvertrauen. Der Sieg im Stadtderby gegen Hertha BSC (1:0) ließ die Schützlinge von Trainer Urs Fischer mit breiter Brust auftreten. In der 19. Minute war es Christopher Lenz, der die Chance auf das erste Tor nicht nutzen konnte.

Szalai verpasst Führung, das rächt sich

Nur wenige Sekunden später hätte Adam Szalai für große Erleichterung im FSV-Lager sorgen können. Der Berliner Torwart Rafal Gikiewicz verhinderte den Rückstand durch den Ungarn (20.). Die Szene läutete eine bessere Phase der Mainzer ein. Die Gastgeber ackerten sich in die Partie. In der 28. Minute vergab Ridle Baku eine große Möglichkeit.

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Das rächte sich kurz darauf. Nach einer Hereingabe des Berliner Kapitäns Christopher Trimmel traf sein FSV-Pendant ins eigene Tor. Kurz darauf musste der angeschlagene Berliner Innenverteidiger Keven Schlotterbeck vom Platz, für ihn kam Michael Parensen.

Aufholjagd kommt zu spät

Bei den vom Rückstand geschockten Gastgebern ging bis zur Pause nichts mehr. Nach einer Ecke von Trimmel war Andersson in der Nachspielzeit per Kopf zur Stelle. Die Mainzer mussten sich auf dem Weg in die Kabine den Unmut der eigenen Fans anhören.

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Nach dem Seitenwechsel wurde es aus Mainzer nicht besser - ganz im Gegenteil. Wieder traf Andersson per Kopf nach einer Trimmel-Ecke. Erst in der 64. Minute war wieder etwas vom FSV zu sehen. Der eingewechselte Onisiwo traf dann, ehe Brosinski noch einmal für Spannung sorgte.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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