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FCB sechs Punkte hinter dem BVB

Bayerns Aufholjagd beginnt: Wolfsburg und Stuttgart als Vorbilder

Sky Sport

18.01.2019 | 14:51 Uhr

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Bayern-Trainer Niko Kovac bläst zur Attacke auf Spitzenreiter Borussia Dortmund - aber ''nicht mit Krawall'', sondern spielerisch (Videolänge: 47 Sek.).

Der FC Bayern hat die Meisterschaft noch lange nicht abgehakt. Das machten im Trainingslager in Doha alle Verantwortlichen klar. Die Münchner wollen es Stuttgart und Wolfsburg nachmachen.

Sechs Punkte liegt der FC Bayern zur Winterpause hinter Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund. Abgeschrieben hat der Rekordmeister den Titel deswegen aber noch lange nicht. Coach Niko Kovac will den Abstand zu den Schwarz-Gelben "mit Leistung, mit guten Ergebnissen, mit Punkten" verringern und so "den Druck auf den BVB erhöhen". Auch Verteidiger Niklas Süle gab sich im Trainingslager in Doha (Katar) selbstbewusst: "Ich denke, dass wir deutscher Meister werden".

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Seht in diesem Video (47 Sekunden), wie Niklas Süle Bayerns Chancen auf die Deutsche Meisterschaft einschätzt.

Bayern brauchen historische Aufholjagd

Problem: Die eigene Historie spricht nicht dafür, dass der FC Bayern noch Meister wird. Noch nie holten die Münchner zu einem solchen späten Zeitpunkt der Saison noch sechs Punkte auf den Tabellenführer auf.

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Lichtblick: Anderen Klubs gelang dieses Kunststück bereits. So holte der VfB Stuttgart 2007 nach dem 26. Spieltag noch sieben Punkte auf den damaligen Tabellenführer Schalke 04 auf und feierte am Ende den Titel. Zwei Jahre später lag der VfL Wolfsburg nach 18 Spieltagen satte elf Punkte hinter der TSG 1899 Hoffenheim. Die Wölfe starteten eine furiose Aufholjagd und feierten die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte.

Letzte Rückrunde macht Mut

Zwei Mutmacher also für die Bayern, die auch die eigene Vergangenheit optimistisch stimmen darf: So holte der FCB in der zweiten Hälfte der letzten Saison neun Punkte mehr als der zweitbeste Klub der Rückrunde (FCB: 43 Punkte, Stuttgart: 34). Der BVB büßte in diesem Zeitraum sogar 16 Zähler auf den Rekordmeister ein.

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Entscheidet das Torverhältnis?

In der Rückrunde der Spielzeit 2016/17 holte der FC Bayern sechs Zähler mehr als Dortmund. Sollte sich das wiederholen, müsste das Torverhältnis über die Meisterschaft entscheiden. Hier hat das Team von Lucien Favre aktuell eine um acht Tore bessere Differenz als die Münchner. Nach Jahren der Bayern-Dominanz hätte der neutrale Fußballfan gegen ein solches Herzschlagfinale sicher nichts einzuwenden.

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