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Borussia Dortmund News: Kobel vor Duell mit dem VfB Stuttgart

Mentalitätsmonster Kobel vor erstem Tanz mit der alten Liebe

Nico Ditter

20.11.2021 | 17:33 Uhr

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BVB-Torwart Gregor Kobel über das Spiel gegen seinen Ex-Klub. VfB Stuttgart. (Videolänge: 1:47 Minuten)

Lautstark, jung und ambitioniert: Gregor Kobel ist beim BVB auf Anhieb als unantastbare Nummer eins angekommen und schreckt dabei auch nicht vor Superstar Erling Haaland zurück. Sky Sport hat den Schweizer vor dem Duell mit seinem Ex-Klub exklusiv am Mikrofon.

"In unserem ersten Telefonat hat er ungefähr 20 Mal 'nice' gesagt", blickte BVB-Trainer Marco Rose im September auf erste Gespräche mit Neuzugang Gregor Kobel zurück und ergänzte: "Das bedeutet wohl, dass er froh ist, hier zu sein." Drei Monate später reagierte der Torhüter im exklusiven Sky Interview auf die Aussage mit einem Lächeln: "Ich war wohl sehr, sehr emotionalisiert in diesem Moment. Ich kann mich gar nicht erinnern, dass es so oft war. Aber wenn es so oft war, zweifle ich das natürlich nicht an."

Kobel performt auf Anhieb

"Nice" empfinden die BVB-Anhänger sicherlich auch die Performance des 23-jährigen Torhüters in der noch jungen Saison. Kobel hat die Erwartungen seit seinem Wechsel vom VfB Stuttgart mehr als erfüllt, genießt sowohl auf als auch neben neben dem Platz einen hohen Stellenwert. Schon vor seinem offiziellen Start in Schwarz-Gelb" kam die Vereinsführung um Sportdirektor Michael Zorc ins Schwärmen: "Gregors Zielstrebigkeit, sein Ehrgeiz und seine Konstanz sind bemerkenswert, das Profil seines Torhüterspiels passt zu uns."

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In Dortmund ist er von Anfang an die unantastbare Nummer eins, hat sich in der Vorbereitung gegen seine Landsmänner Marwin Hitz und Roman Bürki durchsetzen können und stand seitdem wettbewerbsübergreifend in allen 17 Partien in der Startelf. Dabei wusste stets als sicherer und lautstarker Rückhalt zu überzeugen. Anlaufschwierigkeiten? Ein Fremdwort - wie auch schon bei seiner vorherigen Station in Stuttgart.

Kobel vor Duell mit alter Liebe

Rund sechs Monate nach dem Wechsel kommt es für Kobel am Samstag (ab 14.00 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Bundesliga 2 und in der Original Sky Konferenz) zum Duell mit der alten Liebe - dem VfB Stuttgart. "Wir haben wirklich eine gute Zeit gehabt. Ich habe mich eigentlich mit allen richtig gut verstanden", blickt Kobel auf seine beiden Jahre bei den Schwaben zurück.

Natürlich hat er den Kontakt zu seinen ehemaligen Kollegin nicht abreißen lassen: "Es ist jetzt nicht so, dass man sich täglich hört, aber man tauscht schon immer wieder mal eine Nachricht aus und hört, wie es dem anderen geht", führte er im exklusiven Sky Interview aus. Kontakt oder abgeschlossene Wetten habe es in dieser Woche aber ohnehin noch nicht gegeben.

Dennoch ist klar: Die Freundschaft wird zumindest am Samstag für mindestens 90 Minuten ruhen müssen. Für den BVB gilt es, drei wichtige Zähler im Titelkampf zu holen und den Bayern weiter Paroli zu bieten - vor allem nach der jüngsten 2:1-Niederlage gegen RB Leipzig, wodurch der Abstand auf die Spitze auf bereits vier Punkte angewachsen ist.

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Torwart Gregor Kobel über die unterschiedlichen Ansprüche bei Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. (Videolänge: 1:41 Minuten)

Neue Dimensionen und Challenges gegen Haaland

Erwartungshaltungen, die auch für Kobel neu sind: "Ganz klar, beim VfB sind wir als Aufsteiger hochgekommen und wollten natürlich einfach so gut spielen wie möglich. Dabei stand aber die Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund und zu versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen." In Dortmund müsse man dagegen jedes Spiel gewinnen. Doch gerade das treibt den Torhüter an: "Genau das macht mir richtig Spaß. Man spielt am Ende Fußball, um zu gewinnen. Das ist klar. Das wollen wir alle hier in Dortmund."

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Was wird das für ein Spiel gegen den VfB? BVB-Torwart Gregor Kobel über das Spiel gegen Stuttgart. (Videolänge: 1:47 Minuten)

Dafür möchte sich der junge Torhüter stets weiterentwickeln und sucht sich dafür die besonderen "Challenges". Auch gegen Superstar Erling Haaland. "Ich schaue im Training, dass ich ab und zu in der gegnerischen Mannschaft bin. Es freut mich, wenn man sich da ein bisschen battlen kann", so Kobel.

Dabei können allerdings auch mal die Fetzen fliegen. "Aber jetzt nicht im bösen Sinne. Es gehört dazu, dass man sich dann mal etwas aufregt, wenn ich zum Beispiel, mal eins, zwei Bälle hintereinander halte oder ich mich aufrege, wenn er mal einen reinknallt", erklärte er.

Zwei Typen, die sich mit ihrer einzigartigen Siegermentalität in die Herzen der Fans gespielt haben. Am Ende sollen in Dortmund jedoch vor allem Erfolgserlebnisse herausspringen, am besten in Form von Trophäen. Auch mit diesen Gedanken ist Kobel - wenig überraschend - zum BVB gekommen: "100 Prozent, klar. Es ist der Anspruch von Borussia Dortmund, Titel zu gewinnen und von daher gilt es, so erfolgreich wie möglich zu sein."

Richtungsweisendes Spiel gegen den VfB

Doch zunächst gilt es für den BVB, gegen Kobels Ex-Verein zu bestehen, die Defensive weiter zu stabilisieren und in der Bundesliga den Anschluss an die Spitze zu verkürzen. "Das wird auf jeden Fall kein einfaches Spiel werden, auch wenn der VfB nicht gut gestartet und hinter seinen Erwartungen geblieben ist", sagte der Torhüter. Zuletzt mussten die Schwaben jedoch auch auf zahlreiche Leistungsträger verzichten.

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Was wird das für ein Spiel gegen den VfB? BVB-Torwart Gregor Kobel über das Spiel gegen Stuttgart. (Videolänge: 1:47 Minuten)

"Der VfB ist einfach eine Mannschaft, die immer mal einen Tag haben kann, um jede Mannschaft zu schlagen. Vor allem, wenn fast alle fit sind." Das hat der BVB zum Beispiel beim letzten Heimspiel gegen die Schwaben am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Damals setzte es eine satte 1:5-Heimklatsche und das daraus resultierende Ende der Favre-Ära.

Auch Kobel wird sich an das Spiel sicherlich noch bestens erinnern - möchte in diesem Jahr allerdings mit allen Mitteln verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt...

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