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DFB-Team: Wer hat seine Chance genutzt - wer nicht?

Einordnung nach den Spielen gegen Argentinien und Estland

Robin Schmidt

14.10.2019 | 17:44 Uhr

Julian Brandt konnte gegen Estland kaum Akzente setzen.
Image: Julian Brandt konnte gegen Estland kaum Akzente setzen. © Getty

Nach etlichen Ausfällen musste Bundestrainer Joachim Löw gegen Argentinien (2:2) und Estland (3:0) auf ein neuformiertes Team mit einigen Neulingen setzen. Wer sind die Gewinner und Verlierer? Sky Sport gibt einen Überblick.

Mit dem glanzlosen Pflichtsieg gegen Estland ist das DFB-Team der Qualifikation für die EM 2020 einen weiteren Schritt näher gekommen. "Die letzten beiden Spiele wollen und werden wir gewinnen. Wir werden uns qualifizieren", gab sich Löw mit Blick auf die noch ausstehenden Begegnungen mit Weißrussland (16. November) und Nordirland (19. November) optimistisch.

In den Partien gegen Argentinien und Estland hatte einige Nationalspieler die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Wer hat seine Chance genutzt und wer eher nicht? Sky Sport gibt einen Überblick.

ZUM DURCHKLICKEN: Die Gewinner und Verlierer des DFB-Teams

  1. Serge Gnabry und Kai Havertz sind in Top-Form.
    Image: KAI HAVERTZ: Der Youngster traf gegen Argentinien und gab gegen Estland eine Torvorlage. Performte insgesamt ordentlich, muss sich aber noch erheblich steigern, um dauerhaft einen Platz in der Startelf zu erhalten. © DPA pa
  2. LUCA WALDSCHMIDT:
    Image: LUCA WALDSCHMIDT: Der Freiburger profitierte von den Ausfällen und absolvierte seine ersten beiden Länderspiele. Deutete sein Potenzial an, doch als alleinige Spitze im Zentrum fehlt es ihm noch an Qualität. © DPA pa
  3. Die deutsche Nationalmannschaft feiert in Estland wichtige drei Punkte.
    Image: ILKAY GÜNDOGAN: Sportlich hat er seine Chance genutzt und mit zwei Toren gegen Estland unter Beweis gestellt, dass er auch im DFB-Trikot eine wichtige Rolle spielen kann. Mit seinem Instagram-Like sorgte er allerdings für unnötig Wirbel. © DPA pa
  4. EMRE CAN:
    Image: EMRE CAN: Ob der Instagram-Ärger Einfluss auf seine Konzentration gehabt hat? Auf der für ihn ungewohnten Position in der Dreierkette kassierte der Juve-Profi gegen Estland den frühesten Platzverweis in der DFB-Historie. Fazit: Chance nicht genutzt. © DPA pa
  5. Julian Brandt
    Image: JULIAN BRANDT: Hatte gegen Argentinien und Estland die Gelegenheiten, von Beginn an sein Können zu zeigen - dies gelang ihm aber nicht. Der BVB-Profi agierte in beiden Partien oftmals zu schlampig und unpräzise, dazu strahlte er wenig Gefahr aus. © Imago
  6. ROBIN KOCH: Der Überraschungsneuling feierte gegen Argentinien sein Länderspiel-Debüt und wusste durchaus zu überzeugen. Löw bezichnete den Auftritt des Freiburgers als ''sehr stabil und ''selbstbewusst'', zudem lobte er Kochs ''gute Ausstrahlung''.
    Image: ROBIN KOCH: Der Überraschungsneuling feierte gegen Argentinien sein Länderspiel-Debüt und wusste durchaus zu überzeugen. Löw bezeichnete den Auftritt des Freiburgers als ''sehr stabil und ''selbstbewusst'', zudem lobte er Kochs ''gute Ausstrahlung''. © Getty
  7. SUAT SERDAR & NADIEM AMIRI: Die beiden Neulinge wurden in beiden Partien eingewechselt, bekamen aber zu wenig Einsatzminuten, um sich in den Fokus zu spielen. Müssen sich mit guten Leistungen bei ihren Vereinen für weitere Nominierungen empfehlen.
    Image: SUAT SERDAR & NADIEM AMIRI: Die beiden Neulinge wurden in beiden Partien eingewechselt, bekamen aber zu wenig Einsatzminuten, um sich in den Fokus zu spielen. Müssen sich mit guten Leistungen bei ihren Vereinen für weitere Nominierungen empfehlen.  © DPA pa
  8. Niklas Stark muss ohne DFB-Einsatz zurück nach Berlin.
    Image: NIKLAS STARK: Er bleibt der große Pechvogel in der Nationalmannschaft. Nach etlichen Berufungen ohne Einsatz verhinderten erst eine Magen-Darm-Grippe und anschließend eine Beinverletzung sein DFB-Debüt. Muss weiter auf seine Chance warten. © Getty
  9. JONATHAN TAH: Nach ein paar Autogrammen war für den Leverkusener schon wieder Schluss. Aufgrund eines grippalen Infekts konnte sich der Innenverteidiger, der zuletzt häufiger in der Kritik gestanden hatte, nicht nachhaltig empfehlen.
    Image: JONATHAN TAH: Nach ein paar Autogrammen war für den Leverkusener schon wieder Schluss. Aufgrund eines grippalen Infekts konnte sich der Innenverteidiger, der zuletzt häufiger in der Kritik gestanden hatte, nicht nachhaltig empfehlen.  © DPA pa

Mit Luca Waldschmidt, Suat Serdar, Nadiem Amiri und Robin Koch feierten gleich vier Spieler ihr Debüt im DFB-Dress. "Es war nach den Ausfällen eine schwierige Woche, es waren schwierige Tage. Wir mussten viel improvisieren", sagte Löw und weiter: "Mal sehen, wer im November zurückkommt. Wir haben auch gesagt, dass wir jungen Spielern eine Chance geben. Das haben wir gemacht. Es gibt schon gute Erkenntnisse."

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