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Bundesliga: Dortmund, Leipzig, Mönchengladbach und Leverkusen kämpfen um die Champions League

Heißer Kampf um die Königsklasse! Die Anwärter im Formcheck

Daniel Heissenstein

30.05.2020 | 10:02 Uhr

Dortmunds Mats Hummels (l.) und Leipzigs Timo Werner liegen mit ihren Teams im Kampf um einen Champions-League-Platz aussichtsreich im Rennen.
Image: Dortmunds Mats Hummels (l.) und Leipzigs Timo Werner liegen mit ihren Teams im Kampf um einen Champions-League-Platz aussichtsreich im Rennen. © Imago

Die Bayern sind fast schon Meister. Aber wer begleitet sie in die Champions League? Wir schauen uns die Anwärter genauer an.

Die Bayern sind und bleiben Stammgast in der Königsklasse. Seit zwölf Jahren haben sich die Münchner immer für die größte europäische Bühne qualifiziert und das wird auch im Jahr 2020 so bleiben. Sieben Zähler Vorsprung auf Dortmund verheißen den Titel und natürlich die Champions-League-Quali.

Dahinter entbrennt ein Vierkampf um die drei übrigen Plätze. Dortmund, Leipzig, Mönchengladbach und Leverkusen trennen nur vier Punkte. Der Abstand zum sechstplatzierten Wolfsburg ist dagegen gewaltig - elf Punkte! Für die Königsklasse spielen die Wölfe keine Rolle mehr.

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Pflichtaufgabe Vizemeister

Restprogramm Dortmund: Paderborn (A), Hertha (H), Düsseldorf (A), Mainz (H), Leipzig (A), Hoffenheim (H)

Alle Titelchancen sind dahin, für Dortmund wird es wieder eine gebrauchte Saison. So groß sind die Ambitionen, so gewaltig das Talent im Kader. Mit der Wucht eines Erling Haaland und den Fähigkeiten von Jadon Sancho kann die Konkurrenz an guten Tagen nicht mithalten. Das große Problem der Dortmunder: Nach dem Restart sind beide noch auf Formsuche. Bei Haaland ist das Klagen auf hohem Niveau, schließlich hat der junge Norweger in der Rückrunde nahezu jeden Gegner weggeschossen. Supertalent Sancho wird von muskulären Problemen ausgebremst. Aber auch so reicht das, um Schalke zu überrollen und Wolfsburg zu schlagen. Im Normalfall qualifiziert sich Dortmund locker für die Königsklasse. Das Restprogramm ist machbar - vier vermeintlich leichte Gegner vor dem Kracher gegen Leipzig. Bis dahin könnten Favre und Co. die Champions League schon eingetütet haben.

Spielerisch hui, Abwehr pfui

Restprogramm Leipzig: Köln (A), Paderborn (H), Hoffenheim (A), Düsseldorf (H), Dortmund (H), Augsburg (A)

Die Nagelsmänner sind seit drei Spielen ungeschlagen, haben nach dem Restart aber nur einmal gewonnen. Leipzig überzeugt spielerisch und ist vorne immer für Tore gut. Timo Werner versucht sich mit Toren prominent im Transfer-Schaufenster zu präsentieren. Die Defensive bereitet dem Trainer aber Sorgen. Eine ausgeprägte Standardschwäche, kombiniert mit Abwehrpatzern. Für RB spricht das Restprogramm, das leichter ist als bei den Verfolgern. Drei Kellerkinder und dazu zwei Punkte Vorsprung auf Platz fünf. Entscheidend könnte der Königsklassen-Kracher gegen Dortmund am 33. Spieltag werden.

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Kalt-Restart

Restprogramm Mönchengladbach: Union (H), Freiburg (A), Bayern (A), Wolfsburg (H), Paderborn (A), Hertha (H)

Mönchengladbach ist das Topteam mit der schwächsten Restartbilanz. Die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Leverkusen schmerzt zudem doppelt. Das Restprogramm meint es auch nicht gut mit den Fohlen: Gierige Bayern, dazu drei Europa-League-Anwärter. Marco Rose hat zudem die größten Verletzungssorgen unter den Top 5: Mit Zakaria, Embolo und Strobl fehlen drei Stützen. Derzeit belegt Gladbach Platz vier und wäre heilfroh, wenn sie das bis zum Saisonende verteidigen. Der Vorsprung ist mit nur zwei Toren aber hauchdünn.

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Die zwei Gesichter von Leverkusen

Restprogramm Leverkusen: Freiburg (A), Bayern (H), Schalke (A), Köln (H), Hertha (A), Mainz (H).

Die Werkself zeigt zwei Gesichter: Gala und Grauen. Bremen und Mönchengladbach wurden nach dem Restart richtig hergespielt, gegen Wolfsburg blieb Leverkusen blass. Stellvertretend steht Kai Havertz für die Schwankungen des Teams. Zwei Spiele lang brillant mit jeweils zwei Toren, dann ein Spiel Auszeit auf dem Platz. Leverkusen ist in der Verfolger-Rolle und will die Fohlen noch unbedingt kassieren. Das Restprogramm ist ähnlich hart wie bei den Gladbachern. Es könnte auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hinauslaufen, bis zur letzten Minute der Saison. Wer unterliegt, muss das "Trostpflaster" Europa League akzeptieren. Wie das richtig geht, kann man bei der Eintracht aus Frankfurt erfragen.

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