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Bundesliga: Gladbach Trainer Marco Rose bei ''Wontorra - Allein zu Hause''

Separate Kabinen & Takeaways: Rose gibt Einblicke ins Training

Die Bundesliga pausiert momentan, doch die Teams haben das Training wieder aufgenommen. Wie genau das vonstattengeht, erklärt Gladbach-Coach Marco Rose bei ''Wontorra - Allein zu Hause''.

Bei Borussia Mönchengladbach ist der Trainingsbetrieb seit dem 06.04. wieder im Gange. Das Team von Marco Rose arbeitet in voneinander getrennten Gruppen auf dem Platz. Es gelten strenge Regeln, die die Übungen limitieren. Wie genau die aussehen erklärt der Coach bei "Wontorra - Allein zu Hause".

Kein Essen am Stadion

"Es geht los bei getrennten Kabinen für die Spieler. Jetzt kam noch dazu, dass wir jegliche Verpflegung zum Takeaway machen. Wenn die Jungs trainiert haben - auch wenn es in Kleinstgruppen ist - dass sie nicht am Stadion essen, sondern das Essen in die Hand bekommen und mit nach Hause nehmen. Desinfektion der eigenen Plätze, es gibt viele Dinge, die dazugehören", sagt Rose.

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Die Gesundheit der Spieler steht im Vordergrund. Die Gladbacher haben deshalb noch weitere Maßnahmen getroffen. "Wir haben selber eine Gruppe eröffnet, in der die Jungs jeden Morgen zwei Fragen zum Gesundheitszustand beantworten. Wenn da etwas aufkommt, über das wir reden sollten, dann würde sich sofort der Doktor einschalten", erörtert Rose.

Spieler dürften auch zu Hause bleiben

Den Akteuren steht es frei zu kommen. Rose betont ausdrücklich, dass das Training auch zu Hause absolviert werden könne, sollte sich jemand mit der Situation nicht wohlfühlen. "Also das ist mehr oder weniger fast schon freiwillig hierherzukommen und trotzdem nehmen es bis jetzt alle wahr".

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Trainer Rose über das Gladbacher Training

Auch über die Trainingsinhalte gibt der Coach bei "Wontorra - Allein zu Hause" Auskunft. "Du kannst natürlich in den Kleingruppen positionsspezifisch arbeiten. Das bedeutet, du solltest möglicherweise Spieler von ähnlichen Positionen zusammen auf den Platz bringen. Das ist so ein bisschen unser Ansatz", meint Rose.

Rose muss Spieler bei Laune halten

Der 43-Jährige ist sich allerdings auch der Risiken bewusst, die das mit sich bringt. "Ich weiß aber natürlich auch, wenn sich irgendwo ein Quarantänefall auftut, wären dann auf einmal diese beiden Spieler von gleichen Positionen raus. Das könnte irgendwann wieder zum Thema werden."

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Natürlich geht es dem Coach auch darum Inhalte abzubilden. Rose lässt Passformen, die Spieleröffnung der Innenverteidiger trainieren und die Stürmer am Abschluss feilen. Das Wichtigste sei aber "die Jungs körperlich auf einem guten Niveau und sie bei Laune zu halten."

"Den Leuten Perspektive und Zuversicht zurückgeben"

Zu einem möglichen Termin zur Fortsetzung der Saison will sich Rose nicht äußern. Momentan gibt es wichtigere Dinge. Für den 43-Jährigen ist aber auch klar: Kehrt der Fußball zurück, kehrt auch ein Stück Zuversicht zurück.

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"Es wird irgendwann der Tag kommen, an dem wir unsere Kinder wieder in die Schule schicken, wo wir vielleicht auch wieder zum Friseur gehen können und dann werden wir auch hoffentlich wieder Fußball spielen dürfen. In welcher Reihenfolge, das werden wir sehen. Auch da sollten wir uns vom Fußball her nicht an die Spitze des Eisberges begeben. Aber ich glaube schon, dass wir im Fußball die Möglichkeit haben, den Leuten zumindest ein Stück weit Perspektive und Zuversicht zurückzugeben, wenn sie irgendwann am Samstagnachmittag wieder bei einem Kaffee oder einem Bierchen ihre Mannschaft zu Hause anfeuern können."

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