Zum Inhalte wechseln

Bundesliga News: Borussia Dortmund empfängt Borussia M'Gladbach

Borussen-Duell: Vier Gründe, warum es das heißeste Spiel wird!

Vincent Heim

19.09.2020 | 17:53 Uhr

Das Duell der Teams von Ramy Bensebaini (l.) und Erling Haaland (r.) könnte ein ereignisreiches Match werden.
Image: Das Duell der Teams von Ramy Bensebaini (l.) und Erling Haaland (r.) könnte ein ereignisreiches Match werden.  © Imago

Bereits der erste Spieltag der Bundesliga-Saison 2020/21 beinhaltet echte Kracher. Mit dem Borussen-Duell zwischen Dortmund und Mönchengladbach steigt am Samstag um 18:30 Uhr unter Flutlicht die wohl spannendste Partie des Spieltages. Sky nennt Euch vier Gründe dafür.

Zuletzt immer eng

Zwar gewann der BVB die letzten zehn Duelle allesamt, dennoch waren die Partien zumeist von Spannung geprägt. Gerade in den jüngsten Aufeinandertreffen lieferten sich die Fohlen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Borussia aus Dortmund. Die vergangenen drei Pflichtspielpartien gingen 0:1 und zwei Mal 1:2 aus.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl berichtet in der Spieltags-PK, keine Angst vor dem Gegner zu haben: "Dortmund ist kein Angstgegner für uns, dafür haben wir in der vergangenen Saison - und auch schon davor - zu gut gespielt gegen den BVB." Eberl weiter: "Wir waren nah dran, in allen drei Spielen".

Das Team um Coach Marco Rose scheint also mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein in eine heiße Partie zu gehen. Dieser vertritt eine ähnliche Meinung wie sein Chef Eberl: "Wir waren immer auf Augenhöhe, die Spiele relativ eng. Das ist eine Erkenntnis aus der vergangenen Saison"

10.000 Zuschauer trotz Corona

Das mit Spannung erwartete Match im Signal-Iduna-Park wird zwar nicht wie gewohnt vor über 80.000 Fans stattfinden, doch vor immerhin 10.000. Coronabedingt ist dies eine vergleichsweise hohe Anzahl, schließlich findet kein anderes Bundesliga-Spiel am ersten Spieltag vor einer größeren Kulisse statt.

Zum Durchklicken: So viele Fans dürfen ins Stadion

  1. Arminia Bielefeld – Der Verkauf bei der Arminia startet zunächst nur für bisherige Dauerkartenbesitzer. Hierbei gibt es zwei Varianten: Den Erwerb einer rabattierten Dauerkarte oder der Erwerb einer Dauerkarte inklusive Kompensationsanspruch.
    Image: Arminia Bielefeld – Schüco-Arena: Theoretisch dürften 5.303 Fans ins Stadion. Der Aufsteiger nutzt das maximal mögliche Kontingent aus. © Getty
  2. Diese Bilder wird es in deutschen Stadien auch bei einer Rückkehr der Fans in die Stadien erstmal nicht geben.
    Image: Borussia Dortmund - Signal-Iduna-Park: Theoretisch dürften 16.237 Fans ins Stadion. Der BVB möchte verantwortungsvoll vorgehen und plant für das Borussen-Duell mit nur 10.000 Zuschauern. © Imago
  3. Die Fans und Spieler des VfB  haben reichlich zum feiern.  Nach sieben Spielen unter Trainer Korkut haben die Stuttgarter noch kein Spiel verloren und sind auf Europa-Kurs.
    Image: VfB Stuttgart - Mercedes-Benz-Arena: Theoretisch dürften 12.090 Fans ins Stadion. Vorbehaltlich der Genehmigung seitens der Stuttgarter Behörden plant der VfB mit 8.000 Zuschauern. © Getty
  4. Werder Bremen: Die Bremer prüfen aktuell diverse Rückabwicklungsszenarien für Dauerkartenbesitzer und Inhaber von Tageskarten. Werder möchte neben der Rückerstattung auch Möglichkeiten zum Spenden und zum Verzicht einer Erstattung bieten.
    Image: Werder Bremen - Wohninvest Weserstadion: Theoretisch dürften 8.420 Fans ins Stadion. Die Hanseaten nutzen das maximal mögliche Kontingent aus. © Imago
  5. FC AUGSBURG: In welchem Umfang der Preis einer Dauerkarte kompensiert werden kann, richtet sich nach der Anzahl an Heimspielen, die nun ohne Zuschauer stattfinden müssen.
    Image: FC Augsburg - WWK-Arena: Theoretisch dürften 6.132 Fans ins Stadion. Noch hat der Verein keine exakten Angaben gemacht. © Imago
  6. Der 1. FC Köln wird vom DFB zu einer Geldstrafe verdonnert.
    Image: 1. FC Köln - Rhein-Energie-Stadion: Theoretisch dürften 10.000 Fans ins Stadion. Die Partie der Geißbock-Elf gegen Hoffenheim werden nach Vereinsangaben 9.200 Fans verfolgen. © DPA pa
  7. Mainz 05: Bei den Rheinhessen ist bislang nur die nahe Zukunft geklärt. Tickets für das Spiel in Köln, welches als erstes der Zwangspause zum Opfer gefallen ist, werden zurückerstattet.
    Image: FSV Mainz 05 - Opel-Arena: Theoretisch dürften 6.661 Fans ins Stadion. Noch hat der Verein keine exakten Angaben gemacht. © Imago
  8. Schalke
    Image: FC Schalke 04 - Veltins-Arena: Theoretisch dürften 12.454 Fans ins Stadion. Die Knappen nutzen das maximal mögliche Kontingent aus. © Imago
  9. Ein Bild, das so schnell nicht wiederholt wird: Union-Fans an der der alten Försterei.
    Image: Union Berlin - Stadion an der Alten Försterei: Theoretisch dürften 4.402 Fans ins Stadion. Die Eisernen nutzen das maximal mögliche Kontingent aus. © Getty
  10. HERTHA BSC: Die Fans der alten Dame bekommen gegen Vorlage der Tickets den vollen Preis erstattet. Alternativ besteht die Möglichkeit, das Ticket gegen einen Gutschein für den Hertha-Fanshop einzutauschen.
    Image: Hertha BSC - Olympiastadion: Theoretisch dürften 14.895 Fans ins Stadion. Noch hat der Verein keine exakten Angaben gemacht. © Imago
  11. EINTRACHT FRANKFURT: Tageskarten werden vollumfänglich erstattet, bei Dauerkarten geht das nur zu einem bestimmten Anteil. Ticketkosten können aber auch an das Projekt „Auf Jetzt! – inEintracht“ gespendet werden, das fünf Institutionen unterstützt.
    Image: Eintracht Frankfurt - Deutsche Bank Park: Theoretisch dürften 10.300 Fans ins Stadion. Noch hat der Verein keine exakten Angaben gemacht. © Imago
  12. Freiburg
    Image: SC Freiburg - Schwarzwaldstadion: Theoretisch dürften 4.800 Fans ins Stadion. Noch hat der Verein keine exakten Angaben gemacht. © Imago
  13. Wolfsburg
    Image: VfL Wolfsburg - Volkswagen-Arena: Theoretisch dürften 6.000 Fans ins Stadion. Statt die erhofften 6.000 Fans werden gegen Leverkusen jedoch nur 500 Anhänger dabei sein - noch gilt in Niedersachsen die alte Corona-Verordnung. © DPA pa
  14. Hoffenheim
    Image: 1899 Hoffenheim - PreZero Arena: Theoretisch dürften 6.030 Fans ins Stadion. Noch hat der Verein keine exakten Angaben gemacht, aber begrüßen die Entscheidung.  © Imago
  15. Die Fans von Bayer Leverkusen spotten über die neuen Trikots der Werkself.
    Image: Bayer 04 Leverkusen - Bay-Arena: Theoretisch dürften 6.042 Fans ins Stadion. Die Rheinländer nutzen das maximal mögliche Kontingent aus. © DPA pa
  16. Bundesliga-Vereine dürfen wieder Fans ins Stadion lassen - zumindest 20 Prozent der jeweiligen Stadionkapazität.
    Image: Borussia Mönchengladbach - Borussia-Park: Theoretisch dürften 10.804 Fans ins Stadion. Die Fohlen runden leicht ab und kalkulieren mit 10.800 Zuschauern.  © Getty
  17. Bald könnte RB Leipzig wieder Fans begrüßen dürfen.
    Image: RB Leipzig - Red-Bull-Arena: Theoretisch dürften 8.592 Fans ins Stadion. Noch hat der Verein keine exakten Angaben gemacht. © Imago
  18. 300 Fans könnten den FC Bayern beim Supercup gegen den FC Sevilla unterstützen.
    Image: FC Bayern München - Allianz Arena: Theoretisch dürften 15.004 Fans ins Stadion. Der Titelverteidiger startet jedoch ohne Zuschauer. Das entschied die Stadt München mit Verweis auf die steigenden Corona-Infektionszahlen in der Landeshauptstadt. © Imago

Tore en masse

Das Duell versprach in den meisten Fällen viele Tore: In den vergangenen zehn Duellen zappelte der Ball 34 Mal im Netz. Im Schnitt sind dies logischerweise 3,4 Tore pro Partie.

Zum Vergleich: Vergangene Saison lag der Tor-Durchschnitt einer Bundesliga-Partie bei 3,21. Die angesprochenen Fans vor Ort sowie die vor dem TV dürften im Normalfall genügend Tore zu sehen bekommen.

Mehr Fußball

Bundesliga-Spielplan 2020/21

Bundesliga-Spielplan 2020/21

Am 18. September startet die Bundesliga in die neue Saison. Welche Duelle stehen zum Auftakt an? Wann steigen die Highlights? Klick Dich durch den Spielplan!

Wiedersehen alter Bekannter

In beiden Reihen gibt es Spieler, die in ihrer Karriere bereits für beide Klubs aufliefen. Mit Marco Reus (2009-2012), Thorgan Hazard (2015-2019), Mahmoud Dahoud (2011-2017) und Nico Schulz (2015-2017) stehen auf der Dortmunder Seite vier ehemalige Kicker der Fohlen im voraussichtlichen Kader.

Außerdem betreut mit Lucien Favre der ehemalige Chefcoach der Gladbacher das BVB-Team. Der 62-jährige Schweizer trainierte die Fohlenelf von 2011 bis 2015.

Zum Transfer Update: Alle Wechsel, alle Gerüchte

Zum Transfer Update: Alle Wechsel, alle Gerüchte

In unserem täglichen Liveblog halten wir Euch über alle Gerüchte und fixe Transfers auf dem Laufenden.

Auf der Gladbacher Seite gilt es Matthias Ginter (2014-2017) und Jonas Hofmann (2011-2014 und 2015-2016) als Rückkehrer aufzuzählen.

Insgesamt spricht einiges dafür, dass das Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach (Samstag, ab 17:30 Uhr live auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und mit Sky Ticket im Stream) spannungsreich sein wird!

Mehr zum Autor Vincent Heim

Weiterempfehlen: