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Bundesliga News: DFL für mehr Gleichverteilung bei TV-Geldern

DFL strebt nach mehr Gleichverteilung der TV-Gelder

Sport-Informations-Dienst (SID)

11.12.2020 | 18:25 Uhr

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Die TV-Gelder werder vom DFL in diesem Jahr anders verteilt. DFL-Präsident Christian Seifert stellt das neue Konzept vor (Videolänge: 2:52 Min.)

Die DFL trägt bei ihrem neuen Verteilungsschlüssel für die TV-Gelder bis zur Saison 2024/25 den Auswirkungen der Corona-Pandemie Rechnung.

Wie Geschäftsführer Christian Seifert nach einer virtuellen Mitgliederversammlung mit den 36 Profiklubs aus der Bundesliga und 2. Bundesliga am Montag mitteilte, sollen 53 Prozent der Gelder in den kommenden beiden Jahren gleich verteilt werden.

Gleichverteilung nach Vier-Säulen-Modell

Alle Klubs der Bundesliga erhalten demnach in der kommenden Saison sicher 24,7 Millionen Euro, in der 2. Liga werden an alle Vereine 6,9 Millionen Euro gleich verteilt. Die Leistung dient als zweite große Säule.

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Christian Seifert spricht über die TV-Gelder-Verteilung des DFL. Sky Reporter Alexander Bonengel: ''Ist eine Reaktion auf die Corona-Pandemie'' (Videolänge: 2:07 Min.).

Die Gelder aus der nationalen Vermarktung werden anhand von vier Säulen verteilt. Neben der "Gleichverteilung" und "Leistung" dienen die Säulen "Nachwuchs", die stärker gewichtet werden soll, sowie "Interesse" als Grundlage für die Verteilung. In letzterer Säule soll künftig das von einem Klub generierte Interesse berücksichtigt werden.

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TV-Gelder wichtig für Klubs

Für die Rechte im deutschsprachigen Raum hat die DFL durchschnittlich 1,1 Milliarden Euro pro Saison erzielt, die internationalen Einnahmen brachen zuletzt von rund 250 auf 180 Millionen Euro pro Spielzeit ein. Die Mediengelder sind die mit Abstand größte Einnahmequelle der Vereine.

Die Klubs hatten seit Monaten um die Verteilung der Medieneinnahmen gestritten. Zuletzt folgte auf das Positionspapier der "Kleinen 14" (vier Bundesligisten und zehn Zweitligisten) die Retourkutsche der "Großen 15" (14 Bundesligisten und Zweitligist Hamburger SV) mit dem von Branchenführer Bayern München initiierten Gipfeltreffen.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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