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Bundesliga: Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach eröffnen die Rückrunde

Auftakt mit Knister-Garantie: Ein Rückkehrer soll Schalke "wehtun"

Robin Schmidt

17.01.2020 | 20:01 Uhr

0:37
Bundesliga: Eberl spricht über Embolo-Wiedersehen mit Schalke 04 (Videolänge: 37 Sekunden).

Die Bundesliga startet das neue Jahr mit einem Spitzenspiel: Mit Schalke und Gladbach treffen die beiden Überraschungsteams aufeinander (ab 20:30 Uhr im Liveticker). Im Kampf um Europa setzen die Fohlen auf einen Rückkehrer.

Lars Stindl hat bereits einige Auflagen des West-Klassikers miterlebt. "Da hat es die letzten Jahre immer geknistert", sagte Gladbachs Kapitän im Vorfeld gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Ein Knistern liegt allein schon aufgrund der Tabellenkonstellation erneut in der Luft.

ZUM DURCHKLICKEN: Die möglichen Aufstellungen

  1. Schalke
    Image: Zum Auftakt empfängt Schalke 04 die Fohlen. Von Beginn an mitwirken könnte dabei auch Neuzugang Michael Gregoritsch. © Sky
  2. So könnte Borussia M'gladbach spielen.
    Image: Die Gladbacher könnten am Freitagabend bei einem Sieg vorübergehend die Tabellenführung von RB Leipzig übernehmen. © Sky
  3. Hoffenheim
    Image: In dieser Formation könnte die TSG Hoffenheim gegen Eintracht Frankfurt antreten. © Sky
  4. So könnte Eintracht Frankfurt spielen.
    Image: Die Eintracht aus Frankfurt wird womöglich mit diesem Team dagegen halten. © Sky
  5. So könnte Fortuna Düsseldorf spielen.
    Image: Bei Fortuna Düsseldorf bekommt möglicherweise Neuzugang Steven Skrzybski seine Bewährungschance. © Sky
  6. So könnte Werder Bremen spielen.
    Image: Mit beiden Eggesteins und dem neuen Innenverteidiger Kevin Vogt wird Werder Bremen wohl antreten. © Getty
  7. So könnte Mainz 05 spielen.
    Image: Diese Startformation soll es höchstwahrscheinlich für die Rheinhessen richten.  © Sky
  8. So könnte der SC Freiburg spielen.
    Image: Bekannte Gesichter beim SC Freiburg. Die Breisgauer werden ohne Neuzugang in das Spiel gegen die 05er starten.  © Sky
  9. So könnte der FC Augsburg spielen.
    Image: Fredrik Jensen hat sich in der Vorbereitung empfohlen und könnte mit einem Startelf-Einsatz belohnt werden.  © Sky
  10. So könnte Borussia Dortmund spielen.
    Image: Ohne Haaland von Beginn an? Lucien Favre wird es womöglich mit dieser Elf versuchen.  © Sky
  11. So könnte der 1. FC Köln spielen.
    Image: Die Geißböcke werden beim Duell gegen den VfL Wolfsburg vermutlich mit dieser Elf starten.  © Sky
  12. So könnte VfL Wolfsburg spielen.
    Image: Möglicherweise versucht es der VfL Wolfsburg mit einer Doppelspitze gegen die Kölner.  © Sky
  13. Julian Nagelsmann wird wohl dieser Formation vertrauen. Tyler Adams würde in diesem Fall Diego Demme ersetzen, der den Verein gen SSC Neapel verlassen hat.
    Image: Julian Nagelsmann wird wohl dieser Formation vertrauen. Tyler Adams würde in diesem Fall Diego Demme ersetzen, der den Verein gen SSC Neapel verlassen hat. © Sky
  14. So könnte Union Berlin spielen.
    Image: Union Berlin wird voraussichtlich mit dieser Startelf antreten.  © Sky
  15. So könnte Hertha BSC spielen.
    Image: Santiago Ascacibar kam von Zweitligist VfB Stuttgart und darf vermutlich schon gegen den FC Bayern sein Startelf-Debüt feiern.  © Sky
  16. So könnte der FC Bayern spielen.
    Image: Ersatzgeschwächt stellt sich die Mannschaft vom FC Bayern fast alleine auf. Eine weitere Option für die Doppelsechs wäre Thiago.  © Sky
  17. So könnte der SC Paderborn spielen.
    Image: Im Duell gegen Bayer Leverkusen wird Trainer Steffen Baumgart wohl diese Mannschaft ins Rennen schicken.  © Getty
  18. So könnte Bayer Leverkusen spielen.
    Image: Diese Werkself hält womöglich dagegen. Angreifer Lucas Alario wäre ebenfalls eine Option für die Offensive.  © Sky

Während Schalke mit 30 Punkten auf Platz fünf überwinterte, rangieren die Fohlen mit 35 Punkten sogar auf Platz zwei. Im Kampf um Europa haben sich beide Teams eine herausragende Ausgangslage geschaffen. Diese gilt es nun zu veredeln.

Parallelen zwischen Schalke und Gladbach

"Die Qualifikation für die Champions League", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl, "wäre für uns wie die Meisterschaft. Es bleibt außergewöhnlich und ein großartiges Erlebnis, wenn wir Europa erreichen." Diese Möglichkeit bietet sich auch den Königsblauen. "Wir wollen da weiter machen, wo wir aufgehört haben", kündigte David Wagner daher an.

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Breel Embolo stichelt vor dem Wiedersehen gegen seinen alten Arbeitgeber - Trainer Wagner reagiert souverän.

Der Schalke-Coach findet "es cool, dass wir die Saison eröffnen dürfen. Das heißt, dass beide Teams einige Dinge richtig gemacht haben". Gewisse Parallelen sind dabei nicht von der Hand zu weisen.

"Sie wollen Fußball spielen und dabei sehr zielstrebig sein. Sie pressen sehr aggressiv, sehr aktiv und schalten nach Ballgewinnen schnell um", beschreibt Gladbach-Trainer Marco Rose den Stil der Knappen, um im gleichen Atemzug zu ergänzen: "Vergleichbar also mit uns. Deshalb kann man eigentlich davon ausgehen, dass wir ein Spiel mit viel Tempo und hoffentlich vielen Torszenen erleben werden."

Wagner hätte gerne mit Embolo zusammengearbeitet

In Szene wollen die Gäste möglichst häufig Breel Embolo setzen. Der Schweizer kehrt erstmals in die Schalker Arena zurück, nachdem er 2016 mit einer Ablöse von 26,5 Millionen Euro zum teuersten Neuzugang der Klubgeschichte avancierte. Doch den hohen Erwartungen wurde er - auch aufgrund schwerwiegender Verletzungen - nie gerecht.

Mehr dazu

Embolos Zeit bei Schalke und Gladbach im Vergleich*

Schalke Gladbach
48 Spiele 14
10 Tore 6
260 Minuten pro Tor 151
24% Chancenverwertung 29%
37% Großchancenverwertung 50%

Wagner macht keinen Hehl daraus, dass er gerne mit ihm zusammengearbeitet hätte: "Als ich mir den Kader angeguckt habe im Sommer, habe ich mir schon gedacht, dass das mit ihm spannend werden könnte. Er hat sich dann aber für einen anderen Weg entschieden und das müssen wir respektieren."

ZUM DURCHKLICKEN: Die Rekordtransfers der Bundesligisten

  1. Anthony Ujah schließt sich Union Berlin an.
    Image: 1. FC UNION BERLIN: Anthony Ujah - kam zur Saison 2019/20 für zwei Millionen Euro vom 1. FSV Mainz 05 und ist gemeinsam mit Marvin Friedrich der Rekordtransfer der Köpenicker. © DPA pa
  2. Dawid Kownacki fehlt Fortuna Düsseldorf in den kommenden Wochen.
    Image: FORTUNA DÜSSELDORF: Dawid Kownacki - kam zur Saison 2019/20 für 7,5 Millionen Euro von Sampdoria. © Getty
  3. Grifo sorgte mit einem lässigen Lupfer vom Punkt für Aufsehen.
    Image: SC FREIBURG: Vincenzo Grifo - kam zur Saison 2019/20 für sieben Millionen Euro von der TSG Hoffenheim. © Getty
  4. EINTRACHT FRANKFURT: Djibril Sow - kam zur Saison 2018/19 für neun Millionen Euro von Young Boys Bern.
    Image: EINTRACHT FRANKFURT: Djibril Sow - kam zur Saison 2019/20 für neun Millionen Euro von Young Boys Bern. Liegt gemeinsam mit Martin Hinteregger auf Platz eins. © Getty
  5. FC AUGSBURG: Martin Hinteregger - kam zur Saison 2016/17 für sieben Millionen Euro von RB Salzburg.
    Image: FC AUGSBURG: Martin Hinteregger - kam zur Saison 2016/17 für 10,5 Millionen Euro von RB Salzburg. © Getty
  6. Davie Selke glänzt mit einem Doppelpack.
    Image: HERTHA BSC: Davie Selke - kam zur Saison 2017/18 für acht Millionen Euro von RB Leipzig. © Getty
  7. Jeremiah St. Juste
    Image: 1. FSV MAINZ 05: Jeremiah St. Juste - kam zur Saison 2019/20 für neun Millionen Euro von Feyenoord. © Getty
  8. Munas Dabbur wechselt vom FC Sevilla zur TSG 1899 Hoffenheim.
    Image: TSG HOFFENHEIM: Munas Dabbur - kam zur Saison 2019/20 für zwölf Millionen Euro vom FC Sevilla und liegt gemeinsam mit Diadie Samassekou auf Platz eins. © Getty
  9. SV WERDER BREMEN: Davy Klaassen - kam zur Saison 2018/19 für 13,5 Millionen Euro vom FC Everton.
    Image: SV WERDER BREMEN: Davy Klaassen - kam zur Saison 2018/19 für 13,5 Millionen Euro vom FC Everton. © DPA pa
  10. Der 1. FC Köln feiert gegen Holstein Kiel den 17. Dreier der Saison.
    Image: 1. FC KÖLN: Jhon Cordoba - wechselte zur Saison 2017/18 für 17 Millionen Euro vom FSV Mainz 05 zu den Geißböcken. © Imago
  11. BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH: Alassane Plea - kam zur Saison 2018/19 für 23 Millionen Euro von OGC Nizza.
    Image: BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH: Alassane Plea - kam zur Saison 2018/19 für 23 Millionen Euro von OGC Nizza. © Getty
  12. FC SCHALKE 04: Breel Embolo - kam zur Saison 2016/17 für 22,5 Millionen Euro vom FC Basel.
    Image: FC SCHALKE 04: Breel Embolo - wechselte zur Saison 2016/17 für 26,5 Millionen Euro vom FC Basel. © Getty
  13. RB LEIPZIG: Naby Keita - kam zur Saison 2016/17 für 24 Millionen Euro von RB Salzburg.
    Image: RB LEIPZIG: Naby Keita - kam zur Saison 2016/17 für 29,75 Millionen Euro von RB Salzburg. © Getty
  14. Hoffenheims Kerem Demirbay unterschreibt bei Bayer Leverkusen.
    Image: BAYER LEVERKUSEN: Kerem Demirbay spielt ab der Saison 2019/20 für Bayer Leverkusen und kam für 32 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim. © Getty
  15. Mats Hummels kehrt nach drei Jahren beim FC Bayern zum BVB zurück.
    Image: BORUSSIA DORTMUND: Mats Hummels kehrt nach drei Jahren beim FC Bayern zur Saison 2019/20 zum BVB zurück. Die Ablöse liegt nach Sky Informationen bei 32 Millionen Euro.  © DPA pa
  16. VfL WOLFSBURG: Julian Draxler - kam zur Saison 2015/16 für 43 Millionen Euro von Schalke 04.
    Image: VfL WOLFSBURG: Julian Draxler - kam zur Saison 2015/16 für 43 Millionen Euro von Schalke 04. © Getty
  17. Lucas Hernandez erhält beim FC Bayern einen Fünfjahres-Vertrag.
    Image: FC BAYERN MÜNCHEN: Lucas Hernandez - kommt zur Saison 2019/20 für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid und ist damit der teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte. © Getty
  18. Krzysztof Piatek wechselt vom AC Mailand zu Hertha BSC (Quelle Bild: twitter @michaelpreetz)
    Image: Krzysztof Piatek wechselt vom AC Mailand zu Hertha BSC (Quelle Bild: twitter @michaelpreetz)

Embolo erhoffte sich nach drei persönlich und sportlich unglücklichen Jahren mit dem Wechsel zur Borussia eine Luftveränderung. Diese tat dem Stürmer sichtlich gut. In der Hinrunde erzielte er sechs Tore in 14 Spielen - das ist schon jetzt persönlicher Saisonrekord für den Angreifer. Zum Vergleich: Im königsblauen Dress waren es insgesamt nur zehn Tore in 48 Bundesligaspielen.

Embolo ist im Fohlen-Trikot aber nicht nur torgefährlicher, sondern auch wesentlich aktiver. Er kommt auf mehr Ballaktionen pro 90 Minuten (44:40) und gibt im Schnitt auch deutlich mehr Schüsse ab (2,6:1,8). Das hängt auch mit seiner Position zusammen. Während er bei Schalke zumeist im Sturmzentrum eingesetzt wurde, lief er bei Gladbach in knapp der Hälfte seiner Pflichtspiele in der Startelf als Zehner oder hängende Spitze auf.

Embolo kann sich Seitenhieb nicht verkneifen

"Breel ist ein Pfundskerl. Es macht richtig Spaß, mit ihm zu reden und zu arbeiten", schwärmte Rose von dem jungen Familienvater, ließ aber noch offen, ob er von Beginn an spielen werde. Egal, ob als Starter oder Joker - Eberl hofft auf eine Portion Extra-Motivation: "Vielleicht kann er seinem alten Verein ja mal wehtun."

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Embolo selbst konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen. "Ich spüre das volle Vertrauen vom Trainer. In Schalke hatte ich das nicht immer - es wurde zwei-, dreimal auch an meiner Qualität gezweifelt. Und ein Spieler ohne Selbstvertrauen kann dir nicht viel helfen", sagte er gegenüber der Bild-Zeitung.

Und da ist es wieder, dieses Knistern.

*Datenquelle: Opta

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