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Bundesliga: Stadt Bremen macht sich für Verschiebung des 26. Spieltags stark

Stadt Bremen fordert Verschiebung des kompletten Spieltages

Sport-Informations-Dienst (SID)

11.03.2020 | 13:13 Uhr

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Prof. Dr. Lothar H. Wieler spricht über die Notwendigkeit große Veranstaltungen ohne Publikum stattfinden zu lassen (Videolänge: 2:32 Min).

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat im Zuge der Coronavirus-Krise die Deutsche Fußball Liga (DFL) aufgefordert, alle Spiele der Bundesliga am kommenden Wochenende zu verschieben.

Die Zeit könnte dafür genutzt werden, um eine "einheitliche Linie für die nächsten Spieltage" abzustimmen.

Sollte die DFL nicht den kompletten Spieltag verschieben, würde auch die Partie zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen am Montagabend (20.30 Uhr) als Geisterspiel ausgetragen werden.

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"Ein Spiel ohne Zuschauer ist nicht die ideale Lösung"

Bremen entschied am Dienstag, der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu folgen und Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern zunächst bis zum 26. März abzusagen. "Werder gegen Leverkusen kann als Geisterspiel stattfinden oder gar nicht. Ich erwarte eine bundesweite Entscheidung der DFL", sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD), der ebenfalls für eine Verschiebung plädiert: "Ein Spiel ohne Zuschauer ist nicht die ideale Lösung."

Die DFL hatte am Montagabend in einer Mitteilung die Verschiebung von Spieltagen "en bloc" nicht kategorisch ausgeschlossen. "Die DFL wird sich mit dem DFB und der UEFA hinsichtlich möglicher Terminflexibilität dahingehend austauschen, ob eine Verlagerung von Liga-Spieltagen bis Ende Mai theoretisch möglich sein könnte", hieß es. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert schloss dies für den bevorstehenden Spieltag allerdings aus.

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Corona-Epidemie: Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau über die Auswirkungen auf das Revierderby (Videolänge: 4:27 Min).

Am Dienstag waren bereits das Nachholspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Mittwoch sowie das Revierderby Borussia Dortmund gegen Schalke 04 am Samstag zu Geisterspielen erklärt worden.

Nach Informationen von Radio Bremen hat Werder im vergangenen Geschäftsjahr über jedes Heimspiel rund 1,5 Millionen Euro eingenommen.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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