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BVB News: Das Gesicht des Dortmunder Leistungshochs heißt Dahoud

Das Gesicht des Dortmunder Leistungshochs heißt Mo Dahoud

Max Georg Brand

01.03.2021 | 20:00 Uhr

Mo Dahoud blüht aktuell auf.
Image: Mo Dahoud blüht aktuell auf. © DPA pa

Borussia Dortmund hat nach einer schwierigen Phase zuletzt wieder in die Spur gefunden. Gesicht des aktuellen Formhochs ist Mo Dahoud.

Edin Terzic und Borussia Dortmund gewährten Thomas Delaney vor dem Hinspiel des Champions League Achtelfinals gegen den FC Sevilla Sonderurlaub. Der Däne und seine Frau erwarteten ein Kind. Zur Überraschung vieler trat Mo Dahoud gegen die Spanier an die Stelle Delaneys. Er überzeugte (Sky Note 1).

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Sein Tor und vor allem sein strategischer Einfluss veranlassten Terzic dazu, auch gegen Schalke 04 und gegen Arminia Bielefeld auf den deutschen Nationalspieler zu setzen. Keine Selbstverständlichkeit, denn Dahoud hatte unter Terzic einen schwierigen Start, wurde nach einem verbalen Streit sogar für zwei Spiele suspendiert. Alles vergessen. Der 25-Jährige scheint dem BVB die fehlenden Prozentpunkte zurück zum Erfolg mitgebracht zu haben.

Zorc erleichtert über die Entwicklung

Auch gegen Bielefeld und im Derby gegen Schalke zeigte der Mittelfeldakteur seine Klasse. Dahoud ließ gegen schwierig zu bespielende Bielefelder mit seinem Tor den Knoten platzen. Im Revierderby glänzte er durch öffnende Pässe, aber auch durch Robustheit in den Zweikämpfen (82 Prozent gewonnene Duelle).

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Dass seine Passquote für einen zentralen Mittelfeldspieler häufig schwankt und auch mal bei „nur" 79 Prozent angekommener Pässe (gegen Sevilla) liegt, lässt sich mit der teilweise riskanten Spielweise Dahouds erklären. Für Terzic kein Problem. Dem Trainer ginge es darum, welche Reaktion der Spieler dann zeige, wenn der Ball mal, wie gegen Bielefeld verloren geht und zu einer Großchance wird: "In der nächsten Situation müssen wir dann den Mut haben, den Ball wieder sofort zu fordern. Das hat Mo super gemacht." Dahoud habe es leistungstechnisch zuletzt "allen gezeigt", so Terzic.

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Auch Sportdirektor Michael Zorc ist glücklich und wohl auch erleichtert über die Entwicklung des wendigen Technikers: "Mo zeigt sein großartiges Potenzial endlich auch auf dem Platz. Genau das haben wir uns von seiner Verpflichtung erhofft."

Knüpft er an Gladbacher Werte an?

Dahoud bringt mehr Dynamik in Dortmunds Spiel, ist sich für einen Zweikampf nicht zu schade, hat zudem einen feinen Fuß und spielt nun schon seit fast sechs Jahren in der Bundesliga. Eine Mischung, die der Mannschaft neben Delaney, Jude Bellingham und Axel Witsel im Zentrum vielleicht noch fehlte.

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Am Dienstag geht es für Dortmund und Dahoud gegen seinen Ex- und Jugendklub Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal-Viertelfinale (live ab 20.45 Uhr auf Sky Sport 3). Dort absolviert er sein 86. Pflichtspiel für den BVB. Genauso viele hatte er für die Fohlen bestritten. Die Torgefahr, die er in Gladbach zeigte (acht Tore, 16 Vorlagen), fehlt ihm noch in Schwarz-Gelb (drei Tore, sieben Vorlagen). Sein aktueller Aufschwung lässt aber optimistisch auf diese Zahlen blicken.

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