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BVB News: Youssoufa Moukoko liegt Angebot von Borussia Dortmund vor

BVB-Angebot für Moukoko: Warum zögert das Wunderkind?

Youssoufa Moukoko erzielte bislang fünf Bundesliga-Tore.
Image: Youssoufa Moukoko erzielte bislang fünf Bundesliga-Tore.  © Imago

Youssoufa Moukokos Vertrag in Dortmund läuft aus. Der BVB möchte den 17-Jährigen behalten. Für Moukoko könnte auch ein Wechsel Sinn ergeben.

Zuletzt sammelte Youssoufa Moukoko Spielpraxis wie noch nie bei den Profis von Borussia Dortmund. Nach der Hodenkrebs-Erkrankung von Sebastien Haller übernahm er in der Vorbereitung und den ersten beiden Pflichtspielen dessen Position im Sturmzentrum.

Beim 1:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen war er auch am Siegtreffer von Marco Reus beteiligt.

Womöglich rückt der 17-Jährige aber schon am Freitag wieder ins zweite Glied. Trainer Edin Terzic deutete an, dass Köln-Neuzugang Anthony Modeste beim SC Freiburg bereits von Beginn an spielen könnte.

Moukoko hat Angebot bis 2026

Trotzdem soll Moukoko auch in Zukunft in Dortmund eine wichtige Rolle spielen - wenn es nach dem BVB geht. Man möchte das Riesentalent unbedingt behalten.

Nach Sky Informationen liegt Moukoko, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, ein Angebot für einen neuen Kontrakt bis 2026 vor.

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Trainer Edin Terzic lobte ihn am Mittwoch ausdrücklich: "Er hat sich in der letzten Zeit sehr gut entwickelt, er ist körperlich stabiler geworden. Dass er bereit ist, im Seniorenfußball zu spielen, hat er sowohl bei uns als auch in der deutschen U21-Nationalmannschaft gezeigt. Wir wissen, dass noch sehr viel Arbeit vor uns liegt, denn seine Entwicklung ist bei Weitem noch nicht abgeschlossen."

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Nicht nur Terzic freut sich auf die Arbeit mit Moukoko, auch dessen neuer Kollege im BVB-Angriff, Anthony Modeste. "Er ist 17 Jahre alt, ich bin 34. Er ist ein Riesentalent. Ich bin da, um ihm zu helfen. Natürlich habe ich mehr Erfahrung. Ich denke, wir werden einen guten Job zusammen machen", sagte der frisch verpflichtete Stürmer im Sky Interview.

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Anthony Modeste im exklusiven Interview nach seinem Wechsel zu Borussia Dortmund.

Defizite in der körperlichen Robustheit

Doch nach wie vor zögert Moukoko, das Angebot des BVB anzunehmen. Er will sich über die künftige Perspektive in Dortmund im Klaren werden. Und dann entscheiden, was der nächste Schritt in seiner Karriere sein soll.

Den Sprung in den Profifußball hat er zwar mühelos bewältigt. Mit 16 Jahren und 28 Tagen ist er der jüngste Bundesligatorschütze aller Zeiten. Auf den absoluten Durchbruch zum Goalgetter wartet er trotz allem noch. Insgesamt gelangen ihm fünf Treffer in 31 Bundesliga-Partien. In der letzten Saison bremsten ihn mehrfach Muskelverletzungen aus.

Die körperliche Robustheit, um sich als Mittelstürmer durchzusetzen, fehlt im zum Teil noch, was bei einem 17-Jährigen aber auch nicht verwundert.

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Neuzugang Modeste im BVB-Training erstmals dabei.

Leihe als Lösung?

Um kontinuierlich an sich arbeiten zu können, würde aus Moukokos Sicht deshalb doch ein Transfer Sinn machen, wie Sky Reporter Jesco von Eichmann erklärt: "Vielleicht würde es ihm guttun, einen Schritt zurückzumachen zu einem Verein, wo er nicht so auf einer prominenten Position im Fokus steht, wo er sich mehr ausprobieren kann, wo er auch mehr Spielzeit bekommt und sich da dann richtig gut entwickeln kann, um dann gestärkt mit neuem Selbstvertrauen mit einer neuen Position innerhalb der Mannschaft zurück zum BVB zu kommen."

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Eine Leihe könnte aus diesem Grund die beste Lösung für alle Parteien sein. Ein Wechsel zu einem Klub, der nicht ganz die Aufmerksamkeit des BVB hat, mit der Perspektive zurückzukehren.

Das Angebot von Borussia Dortmund könnte Moukoko dennoch annehmen, den Vertrag verlängern und sich dann ausleihen lassen.

Was letztlich der richtige Schritt ist, weiß aber wohl nur Moukoko selbst. Langsam muss er sich nur entscheiden.

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