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Borussia Dortmund verliert gegen TSG Hoffenheim trotz Führung

BVB verliert Kopf und Spiel - Handspiel-Ärger inklusive

Dortmunds Marcel Sabitzer ist mit der Entscheidung von Schiedsrichter Marco Fritz nicht einverstanden.
Image: Dortmunds Marcel Sabitzer ist mit der Entscheidung von Schiedsrichter Marco Fritz nicht einverstanden.  © DPA pa

Erst bewies Borussia Dortmund Mentalität und drehte die Partie nach Rückstand. Später verlor der BVB das Spektakel gegen die TSG Hoffenheim und ist jetzt sechs Punkte hinter dem VfB Stuttgart.

Leichtsinnig und fehlerhaft - Borussia Dortmund hat die Steilvorlage aus München nicht genutzt. Der Bundesliga-Vizemeister kassierte beim 2:3 (2:1) gegen die zuvor achtmal sieglose TSG Hoffenheim die erste Niederlage des Jahres und liegt im Kampf um die Champions League weiter nur einen Punkt vor RB Leipzig. Der DFB-Pokal-Sieger hatte am Samstagabend beim FC Bayern verloren.

Donyell Malen (21.) im Anschluss an einen Eckball und Nico Schlotterbeck (25.) nach einem Freistoß drehten zunächst die Begegnung noch vor der Pause. Ihlas Bebou (2.) hatte die Gäste früh in Führung gebracht. Doch nach dem Wechsel wurde der BVB immer passiver und anfälliger, das wurde durch den Doppelpack von Maximilian Beier (61./64.) bitter bestraft. Am Ende stand die dritte Heimniederlage der Saison.

Eckdaten der Saison 2023/24

  • 1. Spieltag, Bundesliga: 18.08. - 20.08.2023
  • 34. Spieltag, Bundesliga: 18.05.2024
  • 1. Spieltag, 2. Bundesliga: 28.07. - 30.07.2023
  • 34. Spieltag, 2. Bundesliga: 19.05.2024
  • Deutscher Supercup: 12.08.2023
  • DFB-Pokal, 1. Runde: 11.08. - 14.08.2023
  • DFB-Pokal-Finale: 25.05.2024

Früher Schock für den BVB

BVB-Trainer Edin Terzic musste weiterhin auf den erkrankten Niklas Süle verzichten, der ebenfalls nicht ganz fitte Mats Hummels nahm zunächst auf der Bank Platz. Emre Can rückte daher in die Innenverteidigung und das hatte vor 81.365 Zuschauern direkt Folgen. Der Kapitän spielte den Ball schlampig in Richtung des unaufmerksamen Schlotterbeck, Bebou war aufmerksam, fing den Ball ab - und blieb vor Torhüter Alexander Meyer eiskalt.

Die Dortmunder schüttelten sich kurz und übernahmen dann schnell die Spielkontrolle. Marcel Sabitzer (7./9.) verzeichnete die ersten Abschlüsse. Der BVB hielt das Tempo hoch und wäre durch Malen fast zum Ausgleich gekommen. Doch der Hoffenheimer Schlussmann Oliver Baumann parierte stark (21.).

Malen und Schlotterbeck drehen Partie

Kurze Zeit später durfte der formstarke Niederländer aber jubeln. Eine Ecke von Julian Brandt verlängerte Marco Reus per Kopf und Malen drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.

Die Gäste waren in der Defensive auch im Anschluss unsicher, die lange Serie ohne Erfolg beeinträchtigte das Selbstvertrauen sichtlich. Die Führung der spielfreudigen Dortmunder war die logische Konsequenz. Nach einem Freistoß von Reus wuchtete Schlotterbeck den Ball per Kopf ins Tor. Auf der anderen Seite traf Umut Tohumcu den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig (27.).

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Hoffenheim bestraft Fehler eiskalt

Die zweite Halbzeit begann schlecht für die Gäste. Robert Skov humpelte nach nur wenigen Minuten vom Feld und wurde durch David Jurasek ersetzt.

Die TSG wurde nun aber mutiger, der BVB hingegen passiv. Vom Schwung der ersten Halbzeit war bei den Schwarz-Gelben nichts mehr zu spüren. Bei einem Abschluss von Niclas Füllkrug stand zudem Reus im Weg (56.).

Als sich Ryerson kurz darauf einen schlimmen Fehlpass vor dem eigenen Strafraum erlaubte, zielte Beier unbedrängt zu hoch (57.). Bei seinem abgefälschten Schuss vier Minuten später hatte er mehr Glück, dann bestrafte der Stürmer einen weiteren Ballverlust der Dortmunder mit seinem zweiten Treffer. Can (90.+3) köpfte kurz vor Schluss freistehend aus fünf Metern über das Tor.

Handelfmeter? Strittige Entscheidung gegen Dortmund

In der 83. Minute gab es noch eine strittige Situation. Hoffenheims Florian Grillitsch bekam den Ball nach einem abgefälschten Schuss im Strafraum an die Hand. Schiedsrichter Marco Fritz sah darin aber weder Absicht noch eine unnatürliche Armhaltung. Die Pfeife blieb stumm.

Der Referee schaute sich die Szene auch nicht noch einmal außerhalb des Spielfelds am Monitor an. Fritz verließ sich auf seine erste Wahrnehmung und die Entscheidung des Videoschiedsrichters. Die Dortmunder Spieler beschwerten sich und forderten Elfmeter.

SID

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