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Nach gescheiterter Klage beim südamerikanischen Verband

Copa Libertadores: Boca-Juniors klagen beim CAS

08.12.2018 | 08:14 Uhr

Carlos Tevez bereitet sich mit den Boca Juniors in Madrid auf das Final-Rückspiel gegen River Plate vor. Bocas Klubführung klagt nun vor dem CAS auf eine kampflose Wertung der Partie.
Image: Carlos Tevez bereitet sich mit den Boca Juniors in Madrid auf das Final-Rückspiel gegen River Plate vor. Bocas Klubführung klagt nun vor dem CAS auf eine kampflose Wertung der Partie. © Getty

Die Boca Juniors haben vor dem Final-Rückspiel der Copa Libertadores am Sonntag in Madrid gegen eine kampflose Wertung des Endspiels zu ihren Gunsten eingereicht.

Trotz der Anrufung der letzten sportrechtlichen Instanz wollen die Boca Juniors zum entscheidenden Match (Hinspiel: 2:2) gegen den Stadtrivalen aus Buenos Aires in Spaniens Hauptstadt (Anstoß 20:30 Uhr) antreten.

Boca war am Donnerstag mit der gleichen Klage vor der Disziplinarkommission des Kontinentalverbandes CONMEBOL gescheitert. Der Klub sieht sich wegen der Ausschreitungen durch River-Plate-Anhänger als Ursache für die zweimalige Absage der Begegnung zwischen den beiden Lokalrivalen am letzten November-Wochenende in Buenos Aires mit seiner Forderung im Recht. Durch die Einschaltung des CAS wird die Partie im Falle einer Niederlage der Boca Juniors noch ein juristisches Nachspiel haben.

Bocas Führung beruft sich bei ihrer Klage auf einen vergleichbaren Fall von 2015. Damals war die River-Plate-Delegation beim Superclasico nach der Halbzeit im Spielertunnel von Boca-Fans im Bombonera-Stadion mit Tränengas besprüht und das Spiel daraufhin abgebrochen worden. Anschließend wertete der CONMEBOL das Spiel für River Plate. (sid)

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