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Hoffenheimer verpasst historische Marke

CR7-Rekord verpasst! Kramaric sauer auf Nagelsmann

Sky Sport

16.12.2018 | 15:58 Uhr

Als Julian Nagelsmann die Nummer 27 hochhalten ließ, war Andrej Kramaric fassungslos. Dem Kroaten fehlte nur noch ein Tor, um mit Cristiano Ronaldo gleichzuziehen.

Nur ein Tor, um im gleichen Atemzug mit einem Weltstar genannt zu werden! In zehn Spielen in Folge zu treffen, so etwas war auf diesem Niveau bisher nur CR7 gelungen.

Hätte Hoffenheims Stürmer gegen Mönchengladbach ein Tor erzielt, wäre Kramaric an Lionel Messi vorbeigezogen und hätte Ronaldos Rekord geknackt.

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Nagelsmann wechselt den Torjäger aus

Doch Nagelsmann wechselte ihn aus: In der 63. Minute brachte er Adam Szalai für den Vizeweltmeister, der sich über den verpassten Rekord so sehr ärgerte, dass man meinen konnte, er hätte gerade mit Kroatien zum zweiten Mal das WM-Finale gegen Frankreich verloren.

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"Ich hätte auch mit einem gebrochenen Bein in den letzten 30 Minuten auf ein Tor gewartet. So was erlebt man ja nur einmal im Leben", klagte Kramaric nach dem Spiel gegen Gladbach. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so sauer bin, nach so einer großartigen Serie mit neun Toren hintereinander", wütete der 27-Jährige.

"Ronaldo und Messi sind keine menschlichen Wesen"

Das hätten schließlich "bisher nur Messi geschafft, der neun gemacht hat, und Ronaldo mit zehn", erklärte Kramaric. Und die beiden Weltstars des Fußballs seien ja "keine menschlichen Wesen." Der Hoffenheimer war nach dem Ende seiner stolzen Serie "mehr traurig als glücklich."

Sein Trainer hat von all dem angeblich nichts gewusst. Nagelsmann habe ihm gesagt, dass er nichts von dem möglichen Rekord gewusst hätte, berichtete Kramaric.

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Champions League, 6. Spieltag: Debütant TSG Hoffenheim hat auch am letzten Gruppenspieltag seinen Premierensieg in der Champions League verpasst. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann verlor beim englischen Meister Manchester City mit 1:2.

Zuletzt hatte Kramaric beim 1:2 gegen Manchester City getroffen. Vor dem Spiel in der Champions League hatte Nagelsmann ihn in den höchsten Tönen gelobt. "Er ist ein Profi, mit dem ich sehr gerne arbeite.Er stellt sein Ego hinten an."

Ein Tor fiel nach seiner Auswechslung auch nicht mehr. Das Spiel endete 0:0.

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