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DFB-Frauen: Popp spricht über mögliches Karriereende

Popp: Karriereende bei EM-Titel "hätte Charme gehabt" - WM-Teilnahme offen

DFB-Kapitänin Alex Popp möchte sich noch nicht endgültig für eine WM-Teilnahme im nächsten Jahr festlegen.
Image: DFB-Kapitänin Alex Popp möchte ihre Karriere auch in der Nationalmannschaft fortsetzen.  © Imago

Vor gut zwei Monaten begeisterten die deutschen Frauen bei der Fußball-EM Millionen Zuschauer von den Bildschirmen und vor Ort in England. Vor allem Kapitänin Alexandra Popp wurde durch ihre Tore, ihre Leidenschaft und ihre coole Art zum absoluten Fan-Liebling.

In einer Pressekonferenz verriet sie jetzt: Hätte es im EM-Finale gegen England mit dem Titel geklappt, dann wäre ein Karriere-Ende in der Nationalmannschaft wahrscheinlich gewesen. "Natürlich wäre es sehr charmant gewesen, wenn man mit dem Europameistertitel und der ersten Europameisterschaft dann eine internationale Karriere beenden würde. Das hat Charme oder hätte Charme gehabt, aber das ist ja jetzt nicht passiert."

Kurz vor Anpfiff des Finals musste Popp passen, hatte sich vorher im Abschlusstraining eine muskuläre Verletzung zugezogen. Unter Tränen setzte sie sich im EM-Finale auf die Bank.

Aber schon im nächsten Jahr gibt es eine neue Chance auf einen Titel: Im Juli findet die WM in Australien und Neuseeland statt. Mit Popp? "Stand jetzt steht es auf meiner Agenda."

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EM gibt Popp neuen Auftrieb

Die EM habe ihr neuen Auftrieb gegeben. "Ich hab sogar das Gefühl gehabt, dass ich durch das Turnier und auch meine körperliche Fitness wieder im Moment im zweiten Frühling bin und extrem den Spaß am Fußball wiedergefunden habe."

Außerdem will sie ihrer Rolle als Kapitänin und Ansprechpartnerin auch weiterhin gerecht werden: "Ich glaube, dass die Zeit noch nicht reif ist, die Mädels, ich sags mal blöd, von der Leine zu lassen, sondern sie noch ein bisschen zu führen." Mit Capitano Popp ist also auch weiterhin zu rechnen - sowohl in der Bundesliga, als auch in der Nationalmannschaft.

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