Zum Inhalte wechseln

DFB News: Eberl äußert sich zu DFB-Präsident Keller & äußert Kritik

Gladbachs Max Eberl über Keller-Eklat: Passt ins DFB-Bild

SID

02.05.2021 | 09:48 Uhr

Max Eberl befindet sich mit Borussia Mönchengladbach in einer Krise.
Image: Für Max Eberl passt der Keller-Eklat ins aktuelle DFB-Bild. © Getty

Sportdirektor Max Eberl von Bundesligist Borussia Mönchengladbach übt angesichts des jüngsten Eklats um Präsident Fritz Keller scharfe Kritik am DFB.

"Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass so etwas nicht geht. Für mich war das sehr befremdlich. Aber es passt leider ins Bild, das der Deutsche Fußball-Bund seit einiger Zeit abgibt", sagte Eberl der Welt am Sonntag.

Du willst kein Detail verpassen?

Du willst kein Detail verpassen?

Entdecke jetzt beste Bildqualität für besten Live-Sport! Ob rauchende Motoren oder haarscharfe Tore - mit UHD erlebst Du Deine Sportmomente hautnah.

Der 47-Jährige würde einen personellen Umbruch an der Verbandsspitze begrüßen. Er wünsche sich "endlich mal Ruhe" sowie, "dass wir ein unbeflecktes Bild und Leute beim DFB hätten, die anpacken und die für Authentizität, Geradlinigkeit und Verlässlichkeit stehen, die frohen Mutes und positiv sind. Momentan können wir keinen Schritt nach vorn gehen, sondern nur nach links oder rechts, weil wir mit Makeln behaftet sind".

Eberl kritisiert Führungsriege beim DFB

Kellers Rücktritt wollte Eberl allerdings nicht direkt fordern. "Es steht mir nicht zu, das abschließend zu beurteilen", sagte er. "Ich schätze Fritz Keller sehr - und ich bin auch einer, der sagt, dass Fehltritte passieren können. Doch es gibt irgendwann auch den Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht und an dem man sich eben genau diese Frage stellen muss, ob jemand, der sich so äußert, noch tragbar ist als Präsident des DFB", führte er aus.

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Nach Nazi-Vergleich: DFB-Präsident Fritz Keller entschuldigt sich beim DFB-Vizepräsident Rainer Koch. (Videolänge: 4:53 Minuten)

Zugleich richtete Eberl den Fokus auf Kellers interne Widersacher, ohne Vize Rainer Koch, Generalsekretär Friedrich Curtius oder Schatzmeister Stephan Osnabrügge namentlich zu nennen. "Man muss auch die Frage stellen, wie es überhaupt so weit kommen kann, dass so etwas innerhalb der Führungsriege des DFB passiert", sagte er über Kellers Nazi-Vergleich in Richtung Koch.

Sport-Informations-Dienst (SID)

Weiterempfehlen:

Mehr Geschichten